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Thema: Woher kommt Gott?

  1. #17
    Neuling
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    @Lernender
    Ich persönlich teile deine Meinung zur katholischen Kirche. Für mich hat die Kirche auch keine Bedeutung aber Gott schon. Ob du ihn nun Gott, Zeus, Odin oder wie auch immer nennst.

    Meiner Meinung nach verbinden viel zu viele Menschen Gott mit der katholischen Kirche.

  2. #18
    Wunderlampe
    Gast

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    Hallo Lernender

    Ich sage mal ganz frech, dass jeder Mensch seine eigene Religion hat. Denn etwas glaubt jeder Mensch und wenn es nur der Glaube ist, dss er nichts glaubt.

    Dass du alle Katholiken auf der Welt über ein Kamm scherst und gerade übelst beleidigt hast, ist dir schon klar.

    Hallo zusammen

    Was mich immer wieder verwundert ist, dass man kaum das Wort Gott hier in den Mund nimmt und irgendwer über die Religionen herzieht.
    Gott ist weder katholisch, evangelisch, etc. Er ist auch keine Erfindung der christlichen Kirchen.

    Der Glaube an einen Gott ist so alt wie die Menscheit selbst.
    und was Waris schreibt kann ich nur unterschreiben. Allein die Tatsche, dass man Gott ablehnt verhindert, dass man einen Zugang zu ihm haben könnte.

  3. Die folgenden 5 Benutzer bedankten sich bei Wunderlampe für den sinnvollen Beitrag:

    ksaderfi (15.05.2010),RonJah (10.10.2010),schälchen (14.10.2010),Tänzerin (15.05.2010),Waris (15.05.2010)

  4. #19
    Moderator Avatar von Tänzerin
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    Zitat Zitat von Lernender Beitrag anzeigen
    Sorry, aber für mich sind die Christen und insbesondere die Katholiken die schlimmste Sekte schlechthin. Alles was nicht christlich oder kirchlich ist, ist natürlich mit Skepssis zu betrachten und wird als Sekte von der Kirche deklariert. Betrachtet man sich aber mal die Kirche und insbesondere katholische und deren Vergangenehit und auch die Geschehnisse der Gegenwart und der gesamten Organisation muss man doch stark zweifeln. Für mich sind diese "extrem gläubischen" Menschen alles nur Heuchler wenn ich mal ganz offen spreche. Unter der Woche die letzten Arschlöcher und am Sonntag immer regelmäßig brav betend in der ersten Reihe un den Pastor anlächelnd friedlich beten als "braver Christ." Kirchensteuer......sag ich ma gar nix zu......Ja, sie tun auch ne Menge gutes.....Heime erbauen....etc. Ich habe selbst erleben dürfen was in solch von Katholiken erbauten Heimen wo so gottesfürchtige und "brave" Nonnen eingesetzt sind miterlebt. Sei es im Kinderheim oder im Altenheim. Drachen im Pinguinköstüm! Ich lasse mir da nix mehr vormachen. Und für mich muss ich ganz ehrlich sagen, auch wenn viele sich angegriffen fühlen dadurch, dass Leute die so sehr an der Kirche hängen, einfach nicht selbst ausreichend denken wollen / oder können. In der Kirche geht es doch längst nicht mehr um Religion, sondern nur noch um Status und Profitgier. Kirche hat nichts mit Glauben zu tun, sondern ist eine rein wirtschaftliche Institution-nur "schön" unter dem Deckmantel der augenscheinlichen "Gutmütigkeit" verkleidet-lächerlich. Und hinter den Kulissen vergehn sich die braven keuschen Gläubigen an kleinen Kindern und Jugendlichen. Sorry, aber mit Katholiken und Kirche braucht mir echt keiner kommen.
    Mit diesem undifferenzierten Beitrag bist du keinen Deut besser ... (und nein, ich schreib nicht einfach "sorry", weil ich meine Meinung vertrete und mich bemühe es so zu formulieren, dass ich mich nicht pauschal dafür entschuldigen muss )
    Erstmal vorweg: Ich bin nicht religiös, sondern Agnostiker.
    Ich verstehe nicht, woher dieser Hass und diese Hetze kommen. Generell empfinde ich pauschale Aussagen als unrichtig, weil die Welt NIE schwarz-weiß ist. Auch nicht in Bezug auf die Kirche und die Katholiken. Mit dem Papst kann ich auch nicht so besonders viel anfangen, aber ich würde NIE alle über einen Kamm scheren. Weil das schlichtweg falsch ist.
    Selbst wenn auf die Mehrheit das zutrifft, was du schreibst: Was ist mit dem Rest? Hat der es verdient, einfach so verurteilt zu werden?

    Es gibt sehr wohl christliche Gemeinden, in denen es anders abläuft, in denen nicht Kinder missbraucht werden und wo sich bemüht wird, die christlichen Werte zu leben und wo andere Religionsgemeinschaften als gleichwertig anerkannt werden. Gibt es. Ob in der Mehrzahl oder der Minderheit, kann ich nicht beurteilen, dafür stecke ich zu wenig drin. Du aber negierst deren Existenz und bastelst dir damit eine Realität zurecht, sodass es dir eigentlich nicht mehr gestattet sein kann, dass du für dich in Anspruch nimmst, ernsthaft gehört werden zu können.

    Zum Thema Gott: Ich finde es sehr arrogant, sich über Leute zu mockieren, die sich einer Religion zuwenden und an einen Gott glauben. Aus meiner Sicht ist es ein legitimer Weg, irgendwie mit diesem Leben fertig zu werden. Und der hier werfe den ersten Stein, der keine Probleme hat, um mit sich, seinem Umfeld und seinem Leben fertig zu werden. Ich respektiere es, wenn so jemand seinen Weg findet, um glücklich zu werden.
    Ich denke, es ist einfach aus der Sehnsucht entstanden, eine Erklärung und etwas zu haben, an das man sich klammern kann, egal was passiert. So etwas hätte ich auch gern und ich finde es legitim, wenn man es in einem Gott sucht.
    Geändert von Tänzerin (15.05.2010 um 14:47 Uhr)

  5. #20
    Neuling
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    Standard :-d

    Ein überzeugter Atheist, der gerade gestorben ist, findet sich selbst auf einmal in einem dunklen Gang wieder. Er entdeckt ein Schild: Zur Hölle. Er hat keine andere Wahl als den Gang zur Hölle zu folgen.
    Er trifft nach geraumer Zeit an eine Tür, die nicht verschlossen ist. Der Atheist betritt die Hölle und traute seinen Augen nicht. Heller Sonnenschein, angenehme Temperaturen, Palmen, Meeresstrand, alle 100 Meter eine Strandbar, fröhliche Menschen tummeln sich, kurzum paradiesische Verhältnisse.
    Der gerade verstorbene Atheist geht am Strand entlang, bis er plötzlich eine Gestalt mit einem Pferdefuss und einem Schwanz in einem Strandkorb sitzen sieht. Er geht auf die Gestalt zu und fragte diese, ob er denn der Teufel sei. Dieser bejaht dies und begrüßt den Neuankömmling in der Hölle äußerst herzlich.
    Er schickt den Atheisten nach dem Geplauder an eine der Strandbars, um sich dort einen Drink zu besorgen. Der Atheist holte sich einen Drink und schlendert am Strand entlang um die Hölle weiter zu erkunden. Zwischen Dünen entdeckt er ein großes, tiefes Loch. Neugierig blickte er in die Tiefe und erschreckt sich fürchterlich. Er sieht am tiefen Grund von diesem Loch wimmernde, unbekleidete Menschen. Es lodert ein heißes Feuer und wilde Bestien schlagen auf die Körper der Menschen ein.
    Sogleich rennt der Atheist verwirrt zum Teufel und fragte aufgelöst, was denn das für ein Loch sei?
    Der Teufel versteht die Frage nicht und so fragte der Atheist nochmals nach dem tiefen Loch mit dem Feuer, den Bestien und den Menschen dort hinten bei den Dünen. "Ach", meint der Teufel: "Das ist für die Christen, die wollen das so!"

  6. #21
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    Zitat Zitat von Lernender Beitrag anzeigen
    Ein überzeugter Atheist, der gerade gestorben ist, findet sich selbst auf einmal in einem dunklen Gang wieder. Er entdeckt ein Schild: Zur Hölle. Er hat keine andere Wahl als den Gang zur Hölle zu folgen.
    Er trifft nach geraumer Zeit an eine Tür, die nicht verschlossen ist. Der Atheist betritt die Hölle und traute seinen Augen nicht. Heller Sonnenschein, angenehme Temperaturen, Palmen, Meeresstrand, alle 100 Meter eine Strandbar, fröhliche Menschen tummeln sich, kurzum paradiesische Verhältnisse.
    Der gerade verstorbene Atheist geht am Strand entlang, bis er plötzlich eine Gestalt mit einem Pferdefuss und einem Schwanz in einem Strandkorb sitzen sieht. Er geht auf die Gestalt zu und fragte diese, ob er denn der Teufel sei. Dieser bejaht dies und begrüßt den Neuankömmling in der Hölle äußerst herzlich.
    Er schickt den Atheisten nach dem Geplauder an eine der Strandbars, um sich dort einen Drink zu besorgen. Der Atheist holte sich einen Drink und schlendert am Strand entlang um die Hölle weiter zu erkunden. Zwischen Dünen entdeckt er ein großes, tiefes Loch. Neugierig blickte er in die Tiefe und erschreckt sich fürchterlich. Er sieht am tiefen Grund von diesem Loch wimmernde, unbekleidete Menschen. Es lodert ein heißes Feuer und wilde Bestien schlagen auf die Körper der Menschen ein.
    Sogleich rennt der Atheist verwirrt zum Teufel und fragte aufgelöst, was denn das für ein Loch sei?
    Der Teufel versteht die Frage nicht und so fragte der Atheist nochmals nach dem tiefen Loch mit dem Feuer, den Bestien und den Menschen dort hinten bei den Dünen. "Ach", meint der Teufel: "Das ist für die Christen, die wollen das so!"
    Okay, diesen kleinen Witz hättest du dir sparen können, er bringt keinen Erkenntnisgewinn. Er sagt das aus, was du bereits gesagt hast, ohne dass du auf Gegenkommentare eingegangen bist. Und es ist KEIN Zeichen von großem Wissen und gekonntem Auftreten, sowas kommentarlos zu posten. Macht auf mich jedenfalls keinen Eindruck.
    Aber bitte, nochmal: Religion ist für viele Menschen eine Möglichkeit, Halt in ihrem Leben zu finden, Grenzen zu definieren (Stichwort: Moral), an Werte zu glauben, eine Gemeinschaft zu finden. Was ist daran falsch?
    Dein Denkfehler ist, dass du meinst, das, was du da gepostet hast, sei das Christentum. Falsch. Selbst ich, die ich nun echt keine Expertin bin, weiß, dass Christentum deutlich mehr bedeutet als Fegefeuer, Himmel und Hölle. Und bloß, weil ich etwas für mich ablehne, negiere ich nicht in gleichem Atemzug den Wert dieser Sache für andere. Dass du nur siehst, was du sehen willst, macht eine sinnvolle Auseinandersetzung über Sinn und Unsinn der Kirche, Gott und Religion ziemlich sinnlos.

  7. #22
    Neuling
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    Standard Sigmund Freud´s Meinung

    Der Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud (1856–1939), hat mehrmals in einer naturgeschichtlichen Deutung die Entstehung von Religionen (und vieler anderer Erscheinungen) als die Erfüllung unbewusster, auch unterdrückter Wünsche des Menschen zu erklären versucht. Als Grundlage dienten Freud die Ähnlichkeiten zwischen kultisch-religiösen Handlungen und den Handlungsabläufen neurotischer Besessenheit. In seinem Buch Totem und Tabu (1913) kommt er zu der Schlussfolgerung: Illusionen, Erfüllungen der ältesten und stärksten, dringendsten Wünsche der Menschheit seien eben die Religionsvorstellungen. Die Herleitungen, in denen sowohl die darwinsche Urhorde als auch der Ödipuskomplex herangezogen werden, gelten als spekulativ. In einer verallgemeinerten Form, nämlich dass Religionen sehr wohl vorgeben, starke bewusste wie auch unbewusste Wünsche und Sehnsüchte der Menschen zu erfüllen, gilt Freuds These als unbestritten. Freuds einschlägige Monographie zum Thema ist Die Zukunft einer Illusion (1927).

    Nach Freud bieten die Eltern dem Kind unverzichtbaren Schutz und ein moralisches Gerüst für die Orientierung. Aus Sicht des Kindes sind die Eltern in der Lage, Übermenschliches zu leisten. Mit zunehmendem Alter des Kindes erkennt es, dass auch die Eltern nicht immer Schutz und Rat bieten können. So überträgt das Kind die den Eltern zugeschriebenen Fähigkeiten auf Gott. Anstatt also die Vorstellung aufzugeben, dass man immer geborgen und beraten ist in der Welt (Realitätsprinzip), wird weiterhin an der Illusion festgehalten. Gott ersetzt die Eltern in ihrer Funktion, Schutz und Moral zu bieten.[65]

    Wenn Freuds Schlussfolgerungen auch nicht direkt den Theismus widerlegen, bieten sie doch gewisse Ansatzpunkte, religiöse Phänomene durch psychische Vorgänge zu erklären und die Notwendigkeit der Annahme übernatürlicher Kräfte zu verneinen.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Atheismus
    Geändert von Wunderlampe (15.05.2010 um 17:00 Uhr) Grund: Urheberrecht

  8. #23
    Schreibkraft Avatar von Leo Navis
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    Zitat Zitat von Togira Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht, ob dieses Thema bereits einmal besprochen wurde aber ich stell mir häufig die frage, wie Menschen auf den Gedanken gekommen sind an Gott oder mehrere Götter zu glauben.
    Wie überhaupt ein Gott in unsere Welt treten konnte. Woher kommt der gedanke an ein größeres allmächtiges Wesen wenn wir ihn nicht mit unserem Verstand oder anderen Sinnen und Werkzeugen erkennen können?

    Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten
    Der Gottesglaube, die Religiösität ist ein evolutionärer Vorteil des Menschen. Sie kommt aus unserem Biologismus.
    'Demütigung beschleicht die Stolzen oft.' - Goethe

  9. #24
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    Standard Link

    Wenn ihr überezugten Christen wirklich so offen seid, ist folgender Link sicherlich mal ganz interessant: http://www.kreudenstein-online.de/Bi...rche_luegt.htm

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