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Worauf gründen deine Entscheidungen?
Ich verlass mich auf meine Vernunft. - 46,85%
52 Stimmen
Ich folge der Stimme meines Herzens. - 24,32%
27 Stimmen
Ich entscheide und handle aus dem Bauch heraus. - 40,54%
45 Stimmen
Ich höre auf meinen Körper. - 11,71%
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Umfrageergebnis anzeigen: Worauf gründen deine Entscheidungen?
Ich verlass mich auf meine Vernunft. 52 46,85%
Ich folge der Stimme meines Herzens. 27 24,32%
Ich entscheide und handle aus dem Bauch heraus. 45 40,54%
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Alt 15.01.2012, 11:52   #1 (permalink)
Schreiberling
 
Benutzerbild von martinspin
 
Registriert seit: 28.11.2011
Ort: Schweiz
Beiträge: 442
Standard Worauf basieren eure Entscheidungen (Mehrfachauswahl möglich)?

Hoi zäme

Worauf können wir uns verlassen, wenn wir uns in wichtigen Fragen entscheiden müssen? Ist es der Kopf bzw. die Vernunft, hören wir auf die Stimme unseres Herzens, entscheiden wir aus einem sicheren Bauchgefühl heraus oder verlassen wir uns auf unser Körpergefühl?

Diese Aspekte können nicht einfach so auseinander gehalten werden, denn sie ergänzen, unterstützen oder konkurrenzieren sich. Es ist so ein Art Zusammenspiel, wie wir zu wichtigen Entscheidungen kommen.

Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte durchaus sein, dass je nach Typ und Standort, der eine oder andere Aspekt stärker betont ist.

Bei mir dominiert zurzeit die Vernunft. Ich hab mich sehr lange von Gefühlen und Impulsen leiten lassen und bin grad in einer eher "schizoiden" Phase

Im optimalen Fall spielen die vier Grundaspekte zusammen und bilden ein gesundes Ganzes.

Freue mich auf spannende Diskussionen zum diesem sehr alltäglichen Thema
__________________
Liebe Grüsse, Martin

I Psychologieforum.de

Geändert von martinspin (15.01.2012 um 12:16 Uhr)
martinspin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2012, 14:16   #2 (permalink)
Nachwuchs Autor
 
Registriert seit: 06.05.2011
Beiträge: 809
Standard

Ich kann da ehrlih gesagt nicht speziell antworten.
Denn alles zusammen fällt die Entscheidung, je nach dem worum es geht in anderer Gewichtung.
Und wenn ich mich entschieden habe, stehe ich auch dazu.
Entscheiden fällt mir leicht und ich hab noch nie in meinem Leben eine Entscheidung bereut, die ich getroffen hab.

Ich würde sie heute vielleicht anders entscheiden, weiß aber, wieso es "damals" so und so ausgesehen hat.

Ich hab auch keine Angst vor "vielleicht später einmal" und nehme Entscheidungen im allgemeinen nicht zu wichtig.
In vielen Dingen weiß ich einfach, was ich will, ohne darüber nachzudenken, woher es kommt.

LG, Kaja
__________________
Jeder hat gesagt "das geht nicht", bis einer kam, der das nicht wusste und es einfach gemacht hat.
Kaja ist offline   Mit Zitat antworten
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Vanilla (17.01.2012)
Alt 15.01.2012, 14:40   #3 (permalink)
Schreiberling
 
Registriert seit: 13.04.2011
Ort: Hinterm Horizont
Beiträge: 390
Standard

Beim Prozess der Entscheidung spielen so viele Aspekte mit hinein, dass ich nicht konkret sagen kann: "Ich entscheide mich immer so"

"so" = aus dem Bauch, Kopf, Vernunft oder Herz.

Das Rubikon-Modell erklärt dabei gut die einzelnen Handlungsphasen.

Bevor es zum Treffen einer Entscheidung kommt, hat man erstmal ein Bedürfnis, dann kommt das Motiv. Man wägt Wünsche und Bedürfnisse ab sowie das Risiko, Argumente und die persönliche Einstellung. Auch wird überlegt, ob damit ein bestimmtes Ziel erreicht werden könnte oder nicht. Also das sind sehr viele Ebenen, die mit im Entscheidungsprozess mit eingebunden werden müssen.
Weiter geht es dann mit der Intension, der Handlungsvorbereitung, der Handlung und zum Ende folgt die Bewertung der Handlung und der Entscheidung. Wurde mit der Entscheidung das Ziel erreicht?

Im psychologischen Sinne gibt es eine gute Orientierungshilfe, da man überprüfen kann, wo man sich im Entscheidungsprozess gerade befindet.
__________________

Das Glück - Kein Reiter wird's erjagen, es ist nicht dort und ist nicht hier.
Lern überwinden, lern entsagen, und ungeahnt erblüht es dir.

Theodor Fontane

Geändert von honeymoon (15.01.2012 um 14:50 Uhr)
honeymoon ist offline   Mit Zitat antworten
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Sonnenkraut (15.01.2012)
Alt 15.01.2012, 15:14   #4 (permalink)
Gesperrt
 
Registriert seit: 07.01.2011
Ort: südlich
Beiträge: 358
Standard

Hallo !

Interessanterweise habe ich in meinem Erwachsenenleben mit Verstandesentscheidungen die schlechtesten Erfahrungen gemacht .

Ich bin von Natur aus eigentlich ein vernünftiger ,seriöser Mensch ,was durch die Erziehung noch verstärkt wurde .

Dieses ging aber auf Kosten meiner Lebendigkeit und Individualität und es war eine Art von Vernunft die in die Richtung ging :Was werden andere Menschen über mich denken ?

Krankheitsbedingt war ich gezwungen mich selber zu suchen und zu finden ,alte Denkbeschränkungen abzulegen .

Während der Zeit habe ich sehr viele Gefühlsentscheidungen getroffen ,mit gemischtem Ergebnis ,da Entscheidungen ,die aus Wut oder Hoffnungslosigkeit heraus getroffen werden ,nicht so gut funktionieren .

Jetzt höre ich oft,aber nicht immer , auf eine Art von innerer Stimme ,innerer Weisheit oder auch Instinkt .

Diese Entscheidungen sind für meine Umwelt oft genug nicht nachvollziehbar ,ich habe aber gelernt ,dass es mich in die langfristig richtige Richtung bringt .

Der Mensch besteht nun mal aus vielen Komponenten und sollte langfristig gesehen auch alle leben ,wenn auch in verschiedenen Lebenszyklen unterschiedliche Strategien sinnvoll sein können .
Loewenzahn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2012, 16:07   #5 (permalink)
Schreiberling
 
Benutzerbild von martinspin
 
Registriert seit: 28.11.2011
Ort: Schweiz
Beiträge: 442
Standard

Ich glaube, dass es zwei gegensätzliche Paare gibt, die sich gegenseitig konkurrieren: Kopf vs Herz, Bauchgefühl bzw. Instinkt vs Körperwahrnehmung.
  • Die isolierte Seele wird wohl mehr mit dem Kopf entscheiden
  • Die angepasste Seele wird wohl mehr mit dem Herzen entscheiden.
  • Die verletzte Seele wird sich wohl mehr auf ihren Instinkt verlassen.
  • Die ängstliche Seele wird sich mehr auf ihr Körpergefühl verlassen.

Grundsätzlich ist halt die Frage, ob man an Typologie glaubt oder nicht. Wenn das jemand für sich ablehnt, weil er verständlicherweise nicht in eine Schublade gesteckt werden möchte, ist eine solche Umfrage wohl eher irrelevant.
__________________
Liebe Grüsse, Martin

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martinspin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2012, 16:26   #6 (permalink)
Gesperrt
 
Registriert seit: 24.10.2011
Ort: Piribebuy, PARAGUAY
Beiträge: 20
Standard

Es spielen noch viele andere Faktoren in eine Entscheidungfindung hinein, die man nicht außer Acht lassen darf:
  • Erziehung (Eltern, Freunde, Verwandte, Schule, Arbeitsplatz, Partnerschaft, ...)
  • Religion
  • Weltbild (jeder Mensch hat ein anderes - es gibt keine zwei identischen)
  • Erfahrungen

Nimm zum Beispiel Ängste. Sie basieren immer auf (vermeintlichen) Erfahrungen. In jeder Sekunde vergleicht unser Gehirn unbewusst die aktuelle Situation mit bisher gemachten Erfahrungen und trifft auf dieser Basis eine Entscheidung. Auch wenn sie anderen Menschen völlig irrational erscheint.

Das beste Beipiel ist die Flugangst. Es gibt faktisch niemanden, der jemals schlechte Erfahrungen mit einem Flugzeugabsturz gemacht hätte. Trotzdem vermeiden viele das Fliegen. Warum eigentlich?

Schuld ist das Fernsehen. Denn unser Gehirn ist grundsätzlich nicht dafür gebaut, virtuell und real zu unterscheiden. Vieles, wie zum Beispiel Katastrophenfilme oder Nachrichtensendungen gehen als "Erfahrung" direkt ins Unterbewusstsein ohne Filterung durch das Bewusstsein.

So entsteht eine Flugangst. Nicht du entscheidest darüber, sondern dein Unterbewusstsein. Vermeidungshaltung ist das Ergebnis.

Noch ein Nachtrag:
Aus meiner Sicht kann man eine Entscheidungsfindung überhaupt nicht kategorisieren in Vernunft (Bewusstsein) beziehungsweise Herz, Bauch oder Körper (Unterbewustsein).

Es ist nun einmal nur EIN Gehirn, das auf Grund von Erfahrungen entscheidet.
Und das steuert alles.

Geändert von Dieter (15.01.2012 um 16:31 Uhr)
Dieter ist offline   Mit Zitat antworten
Folgender Benutzer sagt Danke zu Dieter für den nützlichen Beitrag:
probdi (15.01.2012)
Alt 15.01.2012, 17:11   #7 (permalink)
Schreiberling
 
Benutzerbild von martinspin
 
Registriert seit: 28.11.2011
Ort: Schweiz
Beiträge: 442
Standard

Zitat:
Zitat von Dieter
Noch ein Nachtrag:
Aus meiner Sicht kann man eine Entscheidungsfindung überhaupt nicht kategorisieren in Vernunft (Bewusstsein) beziehungsweise Herz, Bauch oder Körper (Unterbewustsein).

Es ist nun einmal nur EIN Gehirn, das auf Grund von Erfahrungen entscheidet.
Und das steuert alles.
Woher kommt es denn, dass wir von Herz, Vernunft, Instinkt, Körpergefühl, usw. im Zusammenhang mit Entscheidungen sprechen?
__________________
Liebe Grüsse, Martin

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Geändert von martinspin (15.01.2012 um 17:30 Uhr)
martinspin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2012, 17:11   #8 (permalink)
Ste Mann
Schreiberling
 
Benutzerbild von Ste
 
Registriert seit: 07.11.2011
Beiträge: 518
Standard

Die Frage ist ja, welche Entscheidungen in welchen Situationen? Was ist gemeint? Die Antworten wären widersprüchlich.

Ich halte nichts davon, das festmachen zu wollen, wobei es natürlich Typen-Unterschiede gibt. Ich vertrau da auf die Sternzeichen, die sagen einem meist, wie man jemand einzuschätzen hat (oder auch nicht)

Grüße

Ste
__________________

„Frauen bekommen immer mehr Rechte, da kann man auch argumentieren, sie müssen mehr Pflichten übernehmen.“ Bundespräsident Heinz Fischer
Ste ist offline   Mit Zitat antworten
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