Hallo Zusammen,
ich schreibe hier, weil es mir momentan nicht gut geht. Neulich habe ich diese Mail an die Telefonseelsorge geschrieben, sah einfach keinen Weg...
Ich suche hier noch mal andere Blickwinkel, vielleicht Tipps...
Vielen Dank, Amara
Hallo,
ich weiß nicht, ob das hier der richtige Weg ist. Allerdings glaube ich, dass es hilft Dinge niederzuschreiben.
Kurz zu mir, ich bin 27 Jahre, weiblich, Studentin.
Eigentlich könnte ich zufrieden sein mit meinem Leben. Ich studiere etwas das ich mir ausgesucht habe, habe eine eigene Wohnung, einen Nebenjob, bin oder war ehrenamtlich aktiv.
Allerdings habe ich hier an meinem Studienort kaum Kontakte geknüpft, das liegt sicherlich auch am Alter, da die Meisten meiner Kommulitonen erst anfang 20 sind. Ich bin auch jemand der gut alleine klar kommt und somit ist das eher eine Randerscheinung, die mich aber aufs Ganze bezogen nachdenklich stimmt.
Ich könnte nicht sagen wann ich das letzte mal wirklich eine Woche oder so glücklich war. Es ist nciht so, dass ich ständig richtig unglücklich bin, aber es herrscht bei mir eine Unzufriedenheit vor. Ich hinterfrage sehr viel, und sehe sehr schnell das Elend, welches so herrscht.
Was aber viel schlimmer ist, ist dass ich mich selber ständig als ungenügend wahrnehme. Für mich reicht nie was ich leiste oder tue, es könnte immer besser sein.
Das scheint etwas zu sein, was sich von meiner Geburt an durch mein Leben zieht... Ich muss um alles was ich tue kämpfen, mich anstrengen. Lasse ich daran los, scheint sich für mich alles aufzulösen, bzw. ich mache immer weniger und werde unproduktiv. Dadurch komme ich mir dann auch wieder schlecht vor und mag mich selber noch weniger. Schließlich könnte ich diese Zeit ja auch sinnvoller gestalten.
"Sinnvoller" die Zeit verbringen, das denke ich mir auch, wenn ich irgendwo auf einen Videoabend gehe oder so was ähnliches.
Ich würde mich schon selber gerne mehr mögen und habe damit auch in letzter Zeit ein wenig begonnen, aber ich glaube, dass ich das alleine nicht schaffe. Für mich bedeutet das Versagen.
Privat habe ich wie gesagt sehr wenig Kontakte und Beziehungen hatte ich bisher weinge, die eher negativ verlaufen. Seit einigen Jahren ist es so, dass beim Kennenlernen von Männern immer die selben Muster einsetzen. Das gibt mir zu denken und macht deutlich, dass der Fehler sehr bei mir liegt.
Ich möchte eigentlich schon gar niemanden mehr kennen lernen und lege es nicht mehr darauf an.
Nur manchmal, vielleicht ein- oder zweimal im Jahr, lerne ich jem. kennen, der mir sympathisch ist und den ich interessant finde.
Es ist für mich schwierig darauf einzu gehen. So versuche ich mittlerweile Muster zu durchbrechen, und auch wenn mir das nicht immer zu 100% gelingt. So wenden sich doch alle, nach anfänglich starkem Interesse wieder ab oder aber es kommt eine Exfreudnin/lange heimliche Liebe plötzlich und ohne Vorwarnung ins Spiel, dagegen habe ich dann keine Chance mehr.
Wobei ich eh nciht der Typ Frau bin, der als Traumfrau wahrgenommen wird. Ich weiß das, und so bin ich schon am überlegen, ob es nicht besser ist, sich ganz davon abzuwenden und es einfach zu akzeptieren. Ich komme ja alleine klar und habe genug Ziele, die ich noch verwirklichen möchte.
Ich möchte es erst mal hierbei belassen, vermutlich ist das Geschriebene eh sehr schwer nachvollziehbar.
Vielen Dank,


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