Hallo
Ich hatte vorhin eine kleine Diskussion mit einem Mitbewohner über dies und jenes. Darunter auch, welche Berufe wohl schwer sind und welche leicht. Ich habe da die Auffassung, das viele Berufe die manchmal so als einfach angesehen sehr anspruchsvoll sind. Ausserdem denke ich, dass es auch immer auf die Zielsetzung ankommt, mit der man in den Job geht.
Als Beispiel aus dem Gespräch eben picke ich mal "Lehrer" raus. Allgemein ist das Ansehen von Lehrern ja nicht so hoch in Deutschland, denke ich. Ich finde, das Lehrer mitunter einer der schwersten Berufe sein kann. Allerdings denke ich, dass es grade bei diesem Beruf darauf ankommt, was man sich als Ziel setzt. Man kann einfach nur hingehen, seinen Stoff runter rattern und Noten vergeben. Und das Geld abkassieren.
Man könnte aber auch sich selbst zur Aufgabe machen die Schüler so gut wie möglich zu unterrichten. Versuchen viel auf jeden einzelnen einzugehen und Probleme zu lösen, die nicht unbedingt nur mit dem Stoff zu tun haben. Und dann kann es schnell ganz schön Anspruchsvoll werden.
Demnächst trete ich ein freiwilliges soziales Jahr an, in dem ich Essen an Kindergärten, Kitas und Schulen ausfahre. Viele haben mehr oder weniger ihr "beileid" bekundet, dass ich jetzt so einen "unattraktiven" Job mache. Aber ich gehe einfach mit der Zielsetzung ran, dass ich das ganze für die Kinder tue, damit die was zu Essen haben. Ich denke da nicht an das wenige Geld was ich nur kriege, oder wie viel man da rumschleppen muss.
Das ist meine Zielsetzung mit der ich mich richtig gut motivieren kann diesen Job zu erledigen.
Mit welcher Zielsetzung geht ihr euren Beruf an, oder würdet ihr euren Beruf angehen (wenn ihr grade nicht im Beruf seid)?