ich dachte mir bei dieser Argumentation nur: "also das Geld würde ich konstruktiver kaputt machen als mit Rauchen, wenn ich schon Angst hab, dass die anderen was davon abkriegen wollen.."Wellnessen, Sport, essen gehen, Kultur, Reisen - die Kohle wäre nicht weniger schnell verbraten als mit Zigaretten
Also nicht wirklich ein starkes Argument, Samantha.
Jemandem beweissen wollen, dass er einem wichtig ist, indem man etwas opfert, was einem wichtig ist - ja das kann ich irgendwie verstehen, denke aber, dass das auch nur eine Vermeidungsstrategie ist, wenn man das auf jemanden projeziert, der überhaupt kein Interesse daran hat bzw. das Opfer gar nicht nachvollziehen kann.![]()
So was kann vll dann funktionieren, wenn z.B. die Beziehung erfüllt ist und ich deshalb selber mir so wichtig bin und damit aufhöre, um gut genug drauf zu sein und die Ernte einfahren zu können, sprich: diesen Beziehungsreichtum zu genießen. Ich würde dann vermutlich das Bedürfnis haben, mich selber fit und attraktiv zu halten, weil ich es einfach genieße in dieser Liebe zu sein. Dafür dann mit dem Rauchen aufzugeben hieße zwar dann auf den ersten Blick, ich hätte es für Schatzi getan - genau genommen ist es aber Selbstliebe.
Einen Beweiss in Form eines Opfers jemanden hinterher zu tragen, weil ich mehr von dem will, als er bereit ist zu geben - das klingt schwer nach vorprogrammierter Enttäuschung und nach einem guten weiteren Grund, das Rauchen-aufhören wieder nicht geschafft zu haben.
Dann doch lieber zum Rauchen stehen und basta.


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