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Thema: Zitat von Ingmar Bergman

  1. #1
    Neuling Avatar von marlowe
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    Standard Zitat von Ingmar Bergman

    Ingmar Bergman, wem nicht bekannt, gilt für viele als größter Filmemacher aller Zeiten, hat ein tolles Zitat mal gebracht welches ich entdeckt habe und glaube es teilen zu müssen mit sovielen Menschen wie möglich.

    Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt.

    Ich bin durch Zufall auf wikipedia auf das Zitat gekommen, da ich gerade einen Ingmar Bergman Filmabend plane und dieses Zitat passt sehr gut in das Gesamtbild der Filme des Schweden. Mich würde interessieren was eure Gedanken sind zu diesem Zitat.

    Tagesschau Rueckblick

  2. #2
    Verleger Avatar von Natz
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    Standard

    Naja, das ist leicht gesagt. Wenn man sich nur von seinen Gefühlen beherrschen lassen würde, würde man sicherlich öfters mit offenen Augen ins Unglück rennen.
    Bsp.: jemand tut einem absolut nicht gut, man liebt ihn aber. Obwohl man weis, dass er einem mit runter zieht lässt man sich von den Gefühlen leiten und ignoriert das. Ich weis nicht, ob es da nicht besser ist, die Angst als natürliche Notbremse zu sehen. Sonst würden wir ja wie unter Drogen handeln.
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  3. #3
    Gast784
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    Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt
    mich erinnert das Zitat stark an Mandelas Antrittsrede:

    Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht,
    dass wir ungenügend sind.

    Unsere tiefgreifendste Angst ist,
    über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.

    Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
    das uns am meisten Angst macht.

    Wir fragen uns, wer bin ich, mich brillant,
    großartig, talentiert, phantastisch zu nennen?

    Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen?
    Du bist ein Kind Gottes.

    Dich selbst klein zu halten,
    dient nicht der Welt.

    Es ist nichts Erleuchtendes daran, sich so klein zu machen,
    dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen.

    Wir sind alle bestimmt, zu leuchten,
    wie es die Kinder tun.

    Wir sind geboren worden,
    um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.

    Und wenn wir unser eigenes Licht erscheinen lassen,
    geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis dasselbe zu tun.

    Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
    befreit unsere Gegenwart automatisch andere.


    kann das in dem Sinne gemeint sein?

  4. #4
    Neuling Avatar von marlowe
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    klar gibt es Abweichungen aber wir leben in einer Gesellschaft, wo Phobien von Medien verstärkt werden um die Menschen zu schwächen. Die Ängste vor Kriminalität, vor Terror, vor dem Islam, vor Jobverlust, etc.

    Das ist für mich kein Zufall.

  5. #5
    Gast1006
    Gast

    Standard

    Hallo,

    „Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt.“
    ein tolles Zitat: für alle die in diesem Sinne nicht im Sessel beim Film oder im Kino oder in Schweden sitzen....sondern hingemetzelt, geschändet und gemordet wurden.

    Angst ist oft ein Luxusgut ... mit dem unseren Breiten gerne koketiert wird.

  6. #6
    Gast784
    Gast

    Standard

    Manipulationen, um den Mob zu beherrschen, oder ihn wenigstens im Zaum zu halten, und dabei noch nen Reibach mit ihm zu machen, gabs schon immer. (z.B. Kirche und ihr Ablasshandel). Ob man daraus gleich Verschwörungstheorien machen muss.. Ich denke, das sind die negativen Seiten unserer Sozialstrukturen. Und wenn Menschen sich Angst machen lassen, dann kommt ihnen das in manchen Fällen - natürlich nicht bewusst - nicht ungelegen. Hat was mit unseren verdrängten Schattenseiten zu tun. Die werden gern nach aussen projeziert. Ist leider auch einfach nur menschlich.

  7. #7
    Neuling Avatar von marlowe
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    war übertrieben formuliert, gebe ich zu. Ich kann Verschwörungstheoretiker selbst nicht besonders gut ausstehen.

  8. #8
    Schreiberling
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    Hallo,

    Da ich mich auf die 7 Prinzipien der Kahuna basiere, ist dieser Satz für mich absolut verständlich.

    Man kann ihn auf allen Ebenen (nicht nur auf Gedanken und Gefühlen) verstehen, weil es keine Trennung gibt (nicht mal im physischen)

    Das Wort "Angst" allerdings ist verwandt mit dem Wort "eng" und somit zeigt sich effektiv, dass Angst einengt und die Grenzen in unserem Kopf existieren, aber nur dort.

    Liebe Grüsse


    Shade
    Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, nicht dafür, was du verstehst

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