Hallo zusammen
Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich eigentlich ein sehr guter Schläfer bin und ich auch LIEBE, zu schlafen.
Ich habe nun ein paar "Problemchen", dies möchte ich einmal schildern.
Es gibt ja nun leider Gottes nicht nur Gutes in der Welt und Sachen passieren, die die ganze Welt hilflos scheinen lassen, so z.B. der 11. September 2001, der Tsunami 2004 in Asien usw.
Gottseidank habe ich noch nie einen Verwandten durch einen Unfall o.ä. verloren, und somit ist mein Verhalten für mich selbst noch beunruhigender.
Es fing alles an, als 2000 die Kursk ( dieses russische U-Boot ) verunglückte. Dann kam 2001 der 11. September, der Tsunami ( mir fällt es jetzt auch sehr schwer, dies einzugestehen bzw. hier zu schreiben ). Und zwar ist es so, dass mich die Schicksale dann so mitnehmen, dass ich dann tagelang nicht mehr schlafen kann. Beim 11. September war es dann auch so, dass ich fast zwanghaft mir Dokus usw. darüber angesehen habe ( anschauen musste) und dann, wenn ich ins Bett gehen möchte, mich diese Sachen so beschäftigen, dass ich nicht einschlafen kann bzw. zwar einschlafe, aber nach ein paar Minuten immer wieder hochschrecke. Mir gehen dann die kuriosesten Gedanken im Kopf herum ( Mitgefühl mit den Angehörigen, wie geht es Ihnen jetz wohl, wenn Sie die Nachricht vom Tode des Freundes/Verwandten erhalten, wie waren die letzten Minuten vor dem Tode für die Betroffenen, was haben Sie gedacht, haben Sie sich vor dem Tode gefürchtet...usw. Wie gesagt muss ich dann schon fast zwanghaft Dokus darüber sehen obwohl ich genau weiß, dass mir dies nicht gut tut. Alle Ablenkversuche scheitern dann, sei es, vor dem Einschlafen noch etwas zu lesen, etwas Lustiges im Fernsehen zu schauen oder mit jemandem zu reden. Wenn ich dann im Bett liege, bekomme ich schon fast Panik-Attacken, weil ich denke, es kommt jemand zur Tür herein oder es starrt mich jemand an usw. Es ist dann so, dass ich ( komischerweise ) erst im Morgengrauen einschlafen kann ( obwohl ich auch versuche, das Licht brennen zu lassen, aber das nützt auch nichts ). Das war früher schon so und auch jetzt ( ich lebe bereits mit einem Partner zusammen, der dann auch neben mir schläft ) ist es nicht besser geworden. Weiterhin versuche ich auch, evtl. Täter zu verstehen und grüble dann stundenlang über deren Motive nach. Ich schäme mich beinahe, dies alles zuzugeben ( obwohl es sicher schlimmeres gibt ).
Ich habe ja persönlich mit diesen Ereignissen nichts zu tun, also habe niemanden verloren o.ä., also sollte mir dies auch nichts ausmachen, oder? Andere Leute sind ja auch geschockt, können aber normal weiterschlafen, denke ich mir dann.
Dies schreibe ich auch aus aktuellem Anlass da ich weiß, dass dies nicht so weitergehen kann. Ich finde auch kein Muster, denn einige Sachen berühren mich so gar nicht, einige wiederum schon.
Manchmal habe ich auch das Gefühl, einiges durch die Augen der Opfer zu sehen ( wobei ich mir das wahrscheinlich einbilde bzw. dies meiner Fantasie entspringt ), nur, dass ihr mal einen Anhaltspunkt habt, wie sehr ich mich reinsteigere.
Ich hoffe, es klappt heute Nacht.
In der Hoffnung, einiges von euch zu hören, grüßt die
ANUKET


LinkBack URL
About LinkBacks
) und dann, wenn ich ins Bett gehen möchte, mich diese Sachen so beschäftigen, dass ich nicht einschlafen kann bzw. zwar einschlafe, aber nach ein paar Minuten immer wieder hochschrecke. Mir gehen dann die kuriosesten Gedanken im Kopf herum ( Mitgefühl mit den Angehörigen, wie geht es Ihnen jetz wohl, wenn Sie die Nachricht vom Tode des Freundes/Verwandten erhalten, wie waren die letzten Minuten vor dem Tode für die Betroffenen, was haben Sie gedacht, haben Sie sich vor dem Tode gefürchtet...usw. Wie gesagt muss ich dann schon fast zwanghaft Dokus darüber sehen obwohl ich genau weiß, dass mir dies nicht gut tut. Alle Ablenkversuche scheitern dann, sei es, vor dem Einschlafen noch etwas zu lesen, etwas Lustiges im Fernsehen zu schauen oder mit jemandem zu reden. Wenn ich dann im Bett liege, bekomme ich schon fast Panik-Attacken, weil ich denke, es kommt jemand zur Tür herein oder es starrt mich jemand an usw. Es ist dann so, dass ich ( komischerweise ) erst im Morgengrauen einschlafen kann ( obwohl ich auch versuche, das Licht brennen zu lassen, aber das nützt auch nichts ). Das war früher schon so und auch jetzt ( ich lebe bereits mit einem Partner zusammen, der dann auch neben mir schläft ) ist es nicht besser geworden. Weiterhin versuche ich auch, evtl. Täter zu verstehen und grüble dann stundenlang über deren Motive nach. Ich schäme mich beinahe, dies alles zuzugeben ( obwohl es sicher schlimmeres gibt ).
Zitieren


Lesezeichen