Also, ich brauch mal irgendwie einen Rat oder zumindest einen Denkanstoss oder sowas ähnliches...
Zu Situation:
Ich habe mich distanziert von meiner "Ziehmama". Ich war halt wie eine Tochter für sie und so. Hab ich in einem anderen Thread schon mal erzählt.
Seit Februar hab ich den Kontakt abgebrochen. Ich bin ihr dann ein paar Mal begegnet. Diese Begegnungen sind dann voller Ignoranz von beiden Seiten. Aber wenn ich dann wieder zu Hause bin, oder sie nicht mehr in der Nähe ist, habe ich unbeschreibliche Zorn und Wut. Das hab ich aber in den letzten beiden Monaten einigermaßen in den Griff bekommen.
Gestern hab ich erfahren, dass sie weiter ihren Mann betrügt, ihre Kinder belügt. Aber nun ist sie grad dabei, eine Beziehung von einer Freundin von mir kaputt zu machen, da sie sich an ihren Freund ranmacht. Er ist zwar nicht ganz unschuldig,aber ich fange an meine ganze Wut nur auf sie zu proezieren, da sie mich so verletzt hatte. Nun stelle ich mir natürlich die Frage, ob ich meiner Freundin mal die Wahrheit über sie sagen sollte?
Hinzu kommt noch, dass "Ziehmama" ihren jüngsten Sohn immer versucht bei seinen Freunden abzuschieben. Er ist 9 jahre alt und ist mit meiner Schwester befreundet. Sie spielen zwar nicht oft zusammen, aber ab und zu mal. Und heute kam er, tritt mich und zeigte mir den Mittelfinger durch meinen Türspalt. Eine halbe Stunde später kommt er rein und umarmt mich und erzählt mir, dass er wegzieht mit seiner Mutter und so. Er hat mich früher als seine Schwester angesehen und wir hatten ein echt enges Verhältnis, ich hab mehr mit ihm gemacht, als seine Brüder.
Nach diesem Kontaktabbruch sehe ich ihn natürlich nur äußerst selten. Ich merke, dass er mich vermisst. Ich vermisse ihn ja auch. Aber ich kann nicht einfach zu ihm und ihn besuchen oder so. Seine Mutter würde das auch nie erlauben. Ich freue mich natürlich jedes Mal, wenn wir uns sehen. Er sich auch. Aber er ist zu klein um das alles zu verstehen. Nun merke ich gerade jetzt, da er eben hier war, dass mich das doch ziemlich alles noch belastet. Ich bin grad total am Boden und den Tränen nahe. Er kann nichts für seine Mutter. Aber ich weiß auch, dass ich damit absolut nicht umgehen kann.
Nun weiß ich einfach nicht wie ich zu der Sache stehen soll...![]()


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