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Thema: Zusammenhalt in Krisenfällen an einem Beispiel ...

  1. #1
    Schreibkraft
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    Frage Zusammenhalt in Krisenfällen an einem Beispiel ...

    Sehr geehrte Forenteilnehmer,

    .... wieso nehmen offenbar so viele Gläubige der katholischen Kirche
    die vorgebrachten Missbrauchsfälle zum Anlaß für einen Kirchenaustritt
    obwohl diese nicht Opfer sind ?!

    Im Prinzip höre ich bei allen ethisch ausgerichteten Experten immer
    wieder dass man gerade in Krisenzeiten wichtig ist dass man zusammen-
    steht. Dieses Leitmotiv funktioniert zumindest bei dieser speziellen
    Thematik häufig ganz und gar nicht. Dafür muss es Gründe geben,
    aber welche?!

  2. #2
    Gast1006
    Gast

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    Hallo,

    weil viele Gläubige ....in der heutigen Zeit mündige Bürger geworden sind!

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Gast1006 für den sinnvollen Beitrag:

    ksaderfi (09.06.2010)

  4. #3
    Schreibkraft
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    Ausrufezeichen unzureichende Bewertung

    Der Rücktritt von Frau Käßmann war überflüssig. Wie will man denn
    Verantwortungsbewußtsein vorleben wenn man bei etwas "dicker Luft"
    den Abflug macht. Das ist eine große gesellschaftliche Schwäche.

    Aktuell darf hinzugefügt werden, dass Herr Köhler vorher auch mit
    unqualifizierter Kritik konfrontiert wurde. Das muss man aushalten
    können. Im übrigen kann man bei Verärgerung doch auch contra
    geben. Das wäre durchaus eine Alternative gewesen !

    Rücktrittserklärungen und erzwungene Abtritte sind eine gesellschaftliche
    Krankheit dabei bleibe ich !!!

  5. #4
    Neuling
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    Zitat Zitat von helmes63 Beitrag anzeigen
    Sehr geehrte Forenteilnehmer,
    .... wieso nehmen offenbar so viele Gläubige der katholischen Kirche
    die vorgebrachten Missbrauchsfälle zum Anlaß für einen Kirchenaustritt
    obwohl diese nicht Opfer sind ?!
    Ich würde sagen weil sie Mitgefühl mit den Opfern haben und nicht an der Seite der Komplizen der Täter stehen möchten. Eine Frage des Gewissens also.

  6. #5
    Neuling
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    Zitat Zitat von helmes63 Beitrag anzeigen
    Der Rücktritt von Frau Käßmann war überflüssig. Wie will man denn
    Verantwortungsbewußtsein vorleben wenn man bei etwas "dicker Luft"
    den Abflug macht. Das ist eine große gesellschaftliche Schwäche.
    Aktuell darf hinzugefügt werden, dass Herr Köhler vorher auch mit
    unqualifizierter Kritik konfrontiert wurde. Das muss man aushalten
    können. Im übrigen kann man bei Verärgerung doch auch contra
    geben. Das wäre durchaus eine Alternative gewesen !
    Käßmann hat Mist gebaut für den sie nunmal gerade stehen muss, sie ist besoffen Auto gefahren, und tritt sonst aber immer als Moralaposterl auf. Was wenn sie mit ihrem Auto in das einer 5köpfigen Familie gerast wäre? Alkohol am Steuer ist nicht umsonst eine Straftat, haben sie schonmal so eine hässliche Szene sehen müssen? Das ist kein schöner Anblick. Ihre Identität als Moralapostel war zerstört, sie sah keine Möglichkeit weiter zu machen, da blieb nur eine Konsequenz um ehrliche Reuhe zu zeigen, den Rücktritt fand ich daher richtig.

    Bei Köhler hat wohl noch etwas hinter den Kulissen eine Rolle gespielt, die Mimose nehm ich ihm nicht ab. Sie können sich vorstellen was da in den Hinterzimmern los war als er in der Öffentlichkeit die Wahrheit über den Afghanistankrieg gesagt hat, da werden viele schockierte Kriegsfreunde seinen Kopf gefordert haben. Er hatte auch keine Möglichkeit sich aus seinem unbeschwerten Geplapper wieder rauszuwinden, er wäre ewig zitiert worden, eine Verfassungsklage hätte es auch gegeben.

    Rücktrittserklärungen und erzwungene Abtritte sind eine gesellschaftliche
    Krankheit dabei bleibe ich !!!
    Dann wäre die DDR für sie das Richtige gewesen, da klebten die alle an ihren Stühlen bis sie der Sensenmann darus entfernte.
    Geändert von Wattestäbchen (09.06.2010 um 03:47 Uhr)

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