Hi Blogbuddy,
du scheinst ja ein munteres Kerlchen zu sein!Also, im Prinzip ist dir die Theorie zur Verhaltensänderung klar, nur bei der Praxis scheitert es, richtig?
Hier sind ein paar essentielle Fragen, die du dir stellen kannst: http://www.studentenberatung.at/stud...ewaeltigen.htm
Ich bin wegen unnützem Zeugs, was Zeit und Energie frisst nur schwer durchs Studium gekommen. Schule will ich erst gar nicht erwähnen... Aber, bisher habe ich abgeschlossen (fehlt nur noch eine Kleinigkeit). Es ist nicht unmöglich, aber es verdammt schwierig, weil du total auf dich selbst gestellt bist. Niemand sagt dir, was du machen sollst. Wenn du später studieren willst, nimm das Abi als Übungsmöglichkeit für den Ernstfall. Ich glaube auch nicht, dass der Zeitpunkt aktuell der beste dafür ist, so tief in deine Problembereiche einzudringen, denn es könnten Sachen kommen, die dich emotional sehr stark aufwühlen und noch mehr ablenken. Nur so als Warnung.
Je mehr potentielle Ablenkungen um dich herum verfügbar sind, desto schwerer ist es, deine Gewohnheiten zu ändern. Internet ist schon mal gaaaanz schlecht. Musik am Morgen auch nicht so günstig. Handy muss auch erstmal nicht sein. An der Uni gehen sehr viele in die Bibliothek. Vielleicht reicht einfach ein ruhiger Raum außerhalb deiner Wohnung...? Es reichen manchmal 3 oder 4 Stunden, in denen du in diesem Raum bist und dich nur auf eine Sache konzentrierst.
Mit Mitschülern lernen ist bestimmt auch hilfreich. Allerdings solltet ihr euch nicht ablenken, nech.Vielleicht reicht ja, wenn du jemanden darüber ausfragst, wie er lernt und sich vorbereitet. Du kannst es ja ganz unauffällig machen, z.B.: "Na, schon angefangen mit ...?" - antwortet - "Sag mal, hast du ... kapiert. Was macht man denn da?" usw. Einfach probieren. Ob die Person jetzt Männlein ist, der auf Mädels steht oder Weiblein, die auf Jungs steht oder Männlein, der auf Jungs steht oder Weiblein, die ... etc. pp. ist, finde ich, nebensächlich. Es ist für deine Identitätsfindung sicherlich wichtig, auf Leute mit derselben Orientierung zu treffen. Aber im Leben dreht sich nicht nur alles um das eine!!! XD Später im Job wirst du wieder von Heten umzingelt sein und da wäre es ein Vorteil, wenn du dich einfach zu denen gesellst ohne dich großartig dazugehörig fühlen zu müssen.
Es gibt auf jeden Fall ein paar Ratgeber zum Thema Prokrastination. Das vom Rückert soll wohl ganz gut sein. Am beeindruckensten fand ich die Stelle, man soll trotz besserem Wissens nicht alles dramatisieren... hm... na ja... Es gibt eine Tendenz, dass neue Vorhaben besser und länger umgesetzt werden können, wenn man damit innerhalb von drei Tagen beginnt. Einfach beginnen ist ein Beginn. ^^'' Wie du beginnst, hängst von dir ab. Wenn du unabhängig bist, wirst du dir selbst in den Hintern treten müssen. Wenn du ständig Unterstützung brauchst, wirst du wohl jemanden (passendes) um Hilfe bitten müssen. Und es hilft, eine TO DO-Liste, am Abend vor dem nächsten Tag zu schreiben. Konzentriere dich auf den nächsten Schritt. Und das ist immer die nächste Prüfung. Job, Familie, usw. das kommt später. Du vergisst es ja nicht, aber erst mal bleib bei dem einen.
Es ist vor allem wichtig, nicht allzu streng mit sich zu sein. Du bist ja nicht faul. Es ist ein Widerstand, der aus einem unbewussten Grund herauskommt. Vielleicht kommt es, weil du erstmal deine Familienangelegenheiten klären möchtest. Vielleicht siehst du im Schulsystem noch nicht so viel Sinn. Vielleicht möchtest du auch erstmal Abstand zu allem. Keine Ahnung, aber negative Emotionen können - so habe ich es halt erlebt - einen großen Schaden anrichten. Deswegen freue dich lieber über den Tag, der halbwegs erfolgreich lief statt über den Tag, der nur halb geklappt hat. Wenn es zu viel wird, dann mache Entspannung (nicht über die Medien, wenn es geht) oder Sport. Das kann übrigens auch funktionieren, indem du ein paar Dinge neu machst (z.B. anderen Weg zur Schule gehen) oder aufräumst.![]()


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Also, im Prinzip ist dir die Theorie zur Verhaltensänderung klar, nur bei der Praxis scheitert es, richtig?
Vielleicht reicht ja, wenn du jemanden darüber ausfragst, wie er lernt und sich vorbereitet. Du kannst es ja ganz unauffällig machen, z.B.: "Na, schon angefangen mit ...?" - antwortet - "Sag mal, hast du ... kapiert. Was macht man denn da?" usw. Einfach probieren. Ob die Person jetzt Männlein ist, der auf Mädels steht oder Weiblein, die auf Jungs steht oder Männlein, der auf Jungs steht oder Weiblein, die ... etc. pp. ist, finde ich, nebensächlich. Es ist für deine Identitätsfindung sicherlich wichtig, auf Leute mit derselben Orientierung zu treffen. Aber im Leben dreht sich nicht nur alles um das eine!!! XD Später im Job wirst du wieder von Heten umzingelt sein und da wäre es ein Vorteil, wenn du dich einfach zu denen gesellst ohne dich großartig dazugehörig fühlen zu müssen.
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