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Thema: Zwanghaftes Lügen/Undankbarkeit?

  1. #1
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    Standard Zwanghaftes Lügen/Undankbarkeit?

    Hallo,

    ersteinmal vielen Dank, dass ich hier angehört werde. Bin selber Betreiber eines Forums und kann eigentlich Leute nicht leiden, deren Beitragsanzahl gleich Null ist und die trotzdem nach Antworten verlangen.

    Jetzt zu meinem Problem.
    ICh habe eine lange Geschichte zu erzählen. Alles fing vor ca. 6 Monaten an, als ich die Freundschaft zu einem Mädchen dem ich schon sehr zugetan war (ein weiteres Mal) intensivierte. Sie hatte Probleme zuhause, Scheidungsdrama, Umzug, Ärger mit ihrem Stiefvater. Ich wollte immer für sie dasein und hab mit ihr über Ihre Probleme geredet. Bei mir zuhause (ich bin 19, mache Abitur und lebe noch bei Mutti) lief eigentlich immer alles soweit gut. Es gab Konflikte weil meine Mutter überbesorgt war, aber ansonsten war es immer ein gutes Verhältnis.
    Durch die Schilderungen meiner Freundin fühlte ich mich dazu bewogen, Geschichten von mir zu erzählen. Ich hab ihr erzählt wie schrecklich das doch wäre wenn man nicht dahin kann wann und wohin man will. Sie bekam mit wenn meine Mutter mir verboten hatte ich die schlimmste Disco der Stadt zu gehen, weil ich immer mit ihr und ihren Freundinnen unterwegs war.
    Jedesmal wenn sich nun diese Freundin von mir und meine Mutter begegneten (und meine Mutter hat immer einen guten Draht zu meinen Freunden) rollte nun die Freundin mit den Augen, grüßte nicht und ließ meine Mutter spüren, dass sie von ihrer Anwesenheit nich gerade angetan sei.
    Ich hab meiner Freundin trotz einer Forderung meiner Mutter nie dazu etwas gesagt und hab sie weiter mit den Augen rollen lassen und nicht grüßen um Ärger zu vermeiden.

    Knapp einen Monat später wollte mich diese Freundin dann zuhause besuchen und mich näher kennenlernen. Damit. dass sie interesse an mir haben könnte hab ich allerdings nicht gerechnet. Sie hat den Tag "unseren gemeinsamen Tag" genannt. Sie hat wie immer meine Mutter nur dürftig gegrüßt. Da soein Tag bei mir zuhause nicht sehr spannend war, schlug ich vor mit ihr in die Stadt zu fahren, McDonalds oder so ... Ich hab meine kleine Schwester (13 Jahre alt) gefragt ob sie mit will. Einfach weil ich wusste, dass sie gerne zu McDonalds wollte und um auch meiner Schwester einen Gefallen zutun.
    Es kam wie es kommen musste und meine Freundin hatte ein offensichliches Problem mit meiner Schwester. In dem Moment wusste ich nichtmehr was ich machen sollte. Ich bin jemand der es allen recht machen will. Also haben wir im McDonads gegessen und sind dann ins Einkaufszentrum, wo ich dann meine Schwester mehr oder weniger hab stehen lassen um es der Freundin von mir recht zu machen.

    Das war dann das erste mal, dass ich meine Familie für sie "verraten" habe.
    Ein Paar Wochen später kam ich dann nun auchnoch mit dieser Freundin zusammen, obwohl ich die Hoffnung eigentlich schon aufgegeben hatte, dass sie Interesse an mir haben könnte.
    Ich hab mich einfach nicht getraut meiner Mutter davon zu erzählen, weil ich mir schon denken konnte was sie von ihr halten würde und habe 2 Wochen lang die Beziehung verheimlicht und größtenteils per ICQ mit meiner Freundin Kontakt gehalten. Allerdings kam meine mutter einestagen dann in mein Zimmer mit recht guter Laune und wollte mich umarmen. Dabei hab sie gelesen, dass auf dem Bildschirm stand "ach mach dir mal nich so n Kopf ... ". Den Kopf hatte ich mir datürlich gemacht, wiel ich nicht wusste wie ich das meiner Mutter erklären sollte. Da hat sich dann ein großes Spektakel drauß entwickelt und es war so ziemlich der erste große Vertrauensbruch, den ich meiner Familie zugemutet habe. Nach 9 Tagen des diskutierens kam heraus, dass meine Mutter meine Freundin niemals hätte akzeptieren können. Und meine Mutter hat den Eindruck vermittelt, dass ich mit meiner Freundin Schluss machen sollte, wenn ich vorhatte noch zuhause zu wohnen. Kann sein dass ich das falsch aufgegriffen hab. Keine Ahnung.

    Jedenfalls bin ich in die Schule und habe,nachdem meine Freundin gefühlte 2 Liter Flüssigkeit durch weinen verloren hat, nicht Schluss gemacht, sondern hab geplant wie ich das alles trotzdem erhalten konnte.

    Die Lösung klingt einfach: In der Schule zusammen, zuhause nicht, entpuppte sich aber als absolute Belastung für meine Psyche und veranlasste mich zum täglichen Lügen. Ich hatte nichteinmal ein schlechtes Gewissen. Für mich waren das einfach 2 Welten die sich niemals kreuzen würden. Ich wusste auch, dass meine Mutter es irgendwann rausfinden würde, aber verdrängte diese Ängste einfach.
    In der Zeit (4 Monate ging das dann so) hab ich immer fleißig per ICQ meine Familie schlecht gemacht. Nicht weil ich das so gesehen hab, sondern weil meine Freundin es versteckt von mir verlangte. Erzählte ich schlecht von meiner Familie war alles gut, sie hat mit mir in ein Horn getutet. Aber gab es was gutes, wurde sie distanzierter und "bockig".
    Ich habe immer ein bestimmtes Level gehalten, wie sehr ich meine Familie schlecht gemacht hab. Ich habe einfach die guten Ereignisse verschwiegen und die schlechten dramatisiert. Wenn es nun aber Streit zuhause mit meiner Mutter gab, wurde ich richtig ungerecht. Ich hab meine Mutter beschimpft und ihr Willkür unterstellt. Richtig harte Sachen.

    Natürlich nam es dann auchnoch das tragischste Ende: meine Mutter laß meinen gesamten ICQ Varlauf. ALLES was ich über sie gesagt hatte, alle Sachen die ich schrieb und nichtmal so meinte, einfach alles ...

    Von dem Zeitpunkt an konnte meine Mutter mir natürlich garnichtsmehr glauben. Ich wurde vor mir selbst zu Lügner, zum Betrüger, zum Egoisten.
    Ich hab meine Klassenlehrerin um Rat gefragt (Psychologie/Ethik Lehrerin).
    Die kam zu uns nachhause und sagte folgendes:
    • Ich hab zuwenig Respekt vor meiner Mutter, weil meine Mutter immer ein kollegiales/freundschaftliches Verhältnis zu mir wahrte.
    • Wir sollten deshalt einen Plan aufstellen und Aufgaben fest verteilen.
    • Ich sollte den Kontakt zu meiner Freundin einstellen um die Situation ruhen zu lassen.
    • Ich sollte aufschreiben was mir an meiner Familie liegt.
    • Ich sollte meine Oma nicht immer mit einbeziehen und weglaufen, sondern mich meinen Problemen stellen.
    • Ich soll meine Probleme äüßern und sie nicht verschweigen und dann mit anderen auswerten der sie verdrängen und damit anstauen

    Ich hab das alles soweit gemacht. Alles wurde wieder relativ gut. Ich hatte keine Nachteile, durfte wieder alles, aber ich habe ständig Misstrauen geerntet (verständlicherweise nachdem was ich mir geleistet hab). Trotzdem hab ich gegen die Regel verstpßen, zusagen was mein Problem ist und diese Wut über dieses Misstrauen staute sich an und eskalierte in einer Situation.
    Meine Mutter nahm ein SchokoKrokantei und "schnippste" es mir in den Schritt. Das hat echt wehgetan und ich sah darin (eher mir weniger bewusst) ein Alibi, meinem Frust Luft zu machen und hab ihr voll auf die Kniescheibe geschlagen. Ihr sind sofort die Tränen in die Augen geschossen und aufgrund der Blutverdünnenden Mittel (meine Mutter hatte einen Schlaganfall) wurde das ganze Bein natürlich Blau.

    In dem Moment verspürte ich echte Gewissensbisse und Reue. Ich hab mich einfach nur für mein Verhalten geschämt, wiel ich sonst alles andere als ein Schläger bin. Ich hab mich richtig vor mir selber erschreckt.

    Meine Mutter ermöglichte mir selbst nach diesem Vertrauensbruch wieder alles und ich tu ihr körperlich nun auchnoch so weh ...

    Dass es deshalb ärger gab war ja klar, vollkommen zurecht. Meine Mutter hatte allerdings komischerweise mit meiner "Ex-"Freundin ein recht freundschaftliches Verhältnis per ICQ aufgebaut und ich war echt froh drüber. Mir selber war es ja verboten mit ihr zu kommunizieren.
    Und genau die Regel hab ich dann auchnoch gebrochen. Ich hab Versucht meiner Freundin zu stecken, dass sie vllt. erstmal lieber den Kontakt zu meiner Mutter meidet, die meine mutter mein Verhalten auf sie hätte reflektieren können oder so.
    Und da die beiden ja so "dicke" jetzt miteinander sind, hat meine Ex-Freundin das natürlich meiner Mutter gesteckt.
    Als mich meine Mutter dann fragte ob ich jetzt nochmal mit meiner Freundin geschrieben hab oder nicht ging der Denkmechanismus bei mir los:
    Die Wahrscheinlichkeit, dass sie es wissen könnte war zu klein um ihr die Wahrheit zu sagen und damit wieder einen Konflikt darüber entfachen zu lassen, dass ich meine Familie hintergangen hätte.
    Und schwupps war die Lüge malwieder draußen. Genauso wie ich 2 Tage vorher abgestritten hab, dass meine Oma meine Handykerte aufgeladen hat.
    Wegen solchen banalen Dingen fang ich an zu Lügen. Das war früher nicht so.

    Und warum mach ich das? hab ich mir angewöhnt zu Lügen?
    Warum stoß ich immer denen die mir am meisten bedeuten (meine Mutter und Familie) zuerst vor den Kopf? Warum kann ich nicht aktiv schätzen was sie alles für mich tun? Warum kann ich meine Mutter nicht in den Arm nehmen und einfach mal "Danke" sagen?

    Als ich dann nochmal nachdem ich meiner Mutter auf das Knie gehauen hab, mit meiner Lehrerin geprochen hab, hat sie mit eine Familientherapeuthin empfohlen. Ist es wirklich schon so weit bei mir?

    Ich bin wahrscheinlich etwas zu weit vom Thema abgekommen, dass das alles jetz weniger in die Kategorie "Zwänge" passt, aber ich bin echt für jeden Rat dankbar.

    PS: Ich hab schon dieses Ennaegramm Ding gemacht, falls das wem weiterhilft. Ich bin Typ 9
    Geändert von b0b2 (18.04.2009 um 12:53 Uhr) Grund: hab noch was vergessen

  2. #2
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    Eine Familientherapie oder zumindest eine Familienberatung aufzusuchen kann auf jeden Fall nicht sher falsch sein.
    Für mich hört es sich so an, als hättest du ein kleines Abnabelungsproblem mit deiner Mutter. Es ist ehrenwert, dass du auf ihre Meinung hörst, aber wenn ich lese, dass du dir von ihr vorschreiben lässt, wohin du gehst und wohin nicht, mit wem du zusammen bist usw. finde ich das merkwürdig. Du bist doch volljährig, warum tust du das? Hast du Angst, du könntest sie verlieren, wenn du dich auflehnst?
    Du hackst jetzt die ganze Zeit mehr oder weniger auf dir selber rum, aber ich sehe auch die andere Seite. Ich finde es absolut nicht ok von deiner Mutter, dass sie über ICQ Kontakt mit deiner Exfreundin aufnimmt. Das ist dein Leben und da hat deine Mutter nix drin zu suchen. Wieso in aller Welt verbünden sich die beiden Frauen jetzt gegen dich? Das ist für mich ein klarer Vertrauensbruch von seitens deiner Mutter. Warum kann sie denn jetzt plötzlich die Freundin akzeptieren und konnte es aber nicht, als ihr noch ein Paar wart? Wenn sie dich schon öfter so respektlos behandelt hat, könnte das eine Erklärung für dein fehlendes Vertrauen zu ihr sein. Nicht nur sie hat Respekt verdient, sondern auch du.
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

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  3. #3
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    Also bei mir zuhause ist das alles ein Wenig anders. Ich habe oft genug versucht mir meine Freiheiten zu "erkämpfen", bin aber eher der Friedliebende Mensch und lass es schnell wieder gut sein. Meine Mutter ist so ein "ganz-oder-garnicht" Typ. Sollte ich mein eigenes Ding drehen, stellt sie mir mein Zimmer weiterhin zur Verfügung, für meine Wäsche und meine Verpflegung soll ich dann aber auch selber zuständig sein. Das Auto mal ausleihen ist dann sowiso nicht drin und ich wär halt der, der dann seinen eigenen Weg geht während meine Mutter und meine Schwester ihren gemeinsamen Weg gehen.

    Auch wenn das jetzt sehr materiell geklungen hat, muss ich sagen, dass mir meine Familie sehr wichtig ist. Da geht es nichtmehr um Wohnung,Auto oder Klamotten, sondern ich bin einfach gerne bei meiner Familie und lache gerne mit ihnen, unternehme was oder wir gammeln einfach mal nur einen Tag lang. Das sind Sachen die mir wichtig sind und für die ich auch viel aufgeben würde.

    Ich muss auch sagen, dass ich durch den Kontakt zu meiner Freundin per ICQ oft zuhause schlechte Laune verbreitet hab. Mir ihre Probleme anzuhören und ihr meine zu erzählen, ging eben doch nicht so spurlos an mir vorbei.
    Also wertete meine Mutter den Kontakt mit meiner Freundin als direkten Eingriff ins Familienleben. Ich konnte irgendwie verstehen, dass sie nichts mit meiner Freundin zutun haben möchte. Als ich ihr angeboten hab, dass sie ja meine Freundin nicht sehen müsse und mit ihr nicht reden, regierte meine Mutter nicht so als wenn das ein Kompromiss gewesen wäre mit dem sie einverstanden war. Also hab ich meiner Mutter zugesagt, dass ich "Schluss" mache. Malwieder um Konflikten aus dem Weg zu gehen und malwieder eine Lüge.

    Warum meine Mutter genau Kontakt zu meiner Ex-Freundin aufgenommen hat weiß ich nicht. Ich war erst skeptisch, hab dann allerdings meine Mutter öfter mal hinter dem Bildschirm freundlich schmunzeln sehen und glaub ihr auch, dass sie eigentlich keine Bösen absichten verfolgte. Bei einem Streit sagte sie sie hätte für mich sogar versucht mit meiner Ex klarzukommen, trotzdem redet sie aber schlecht über den Charakter meiner Ex. Sie ist eben besitzergreifend, intregant und egoistisch. Das hab ich irgendwie nicht verstanden ... Wie kann sie denn mit meiner Es schreiben und trotzdem so ein schlechtes Bild von ihr haben. Oder verlangt meine Mutter etwa, dass ich mich für meine Es stark machen um ihr zu zeigen was sie mir bedeutet?

    Und das Respekt Thema ist bestimmt weit verbreitet. Jeder kennt ja den Spruch mit den Füßen und dem Tisch ... Irgendwie stimmt der Spruch ja auch.

    Ich hatte ja,wie schon gesagt, vor 2 Tagen ein ruhiges Gespräch mit Meiner Mutter, in dem sie mir gesagt hat, dass ich ihr ja alles sagen könnte und man über alles reden kann.Ich glaub ihr das auch wenn sie das sagt, aber irgendwoher muss ja mein Eindruck kommen, dass ich keine Chance auf einen Kompromiss habe, sonst würde ich das ja versuchen. Oft sage ich Freunden ab, obwohl ich meine Mutter noch nicht einmal gefragt hab, ob ich Zeit hab oder nicht, einfach um dem eventuellen Streit aus dem Weg zu gehn.


    Mir ist gerade eben noch eine wichtige Frage eingefallen, für die ich per google auch keine Antwort gefunden habe:
    Ich konnte nie in der Gegenwart meiner Freundin etwas essen, mir ist sofort Speiübel geworden.
    War das vielleicht das schlechte Gewissen?
    Geändert von b0b2 (18.04.2009 um 14:33 Uhr)

  4. #4
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    Es ist schön, wenn sich eine Familie nah ist. Aber ehrlich bin ich schon stutzig geworden, bei der MC-Donalds-Geschichte. Welcher 19 Jährige würde auf die Idee kommen, bei einem Date seine kleine Schwester mitzunehmen? Ich glaube, deine Familie engt dich ein wenig ein. Diese ganz oder gar nicht Einstellung von deiner Mutter finde ich nicht ok. Sie bestraft dich mit Liebesentzug, wenn du nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Irgendwann wird eine Frau in eure Familie kommen. Deine Frau. Und das muss sie akzeptieren. Es sei denn, du willst dein ganzes Leben lang an Mamas Rockzipfel hängen. Ich an deiner Stelle würde eine Familientherapie aufsuchen, denn irgendwas stimmt nicht an dem Verhältnis zwischen dir und deiner Mutter. Wie ist deine Einstellung zu Sex? Hattest du schon mal Sex? Ist deine Mutter dagegen? Was ist mit deinem Vater?
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  5. #5
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    Als das mit der McDonalds Geschichte war, waren wir ja nur gute Freunde. ICh sah das da nich so eng, da ich ja immer der jenige war der da auf eine Beziehung gedrängt hatte.
    Ich denke nicht, dass sie auf garkeinen Fall akzeptieren würde, dass ich eine Freundin hab. Ich denke eher, dass sie es mir übel nehmen würde wenn ich mit meiner Freundin mehr Zeit verbringe als mit meiner Familie.
    Das ist ja auch eigentlich das größte Problem gewesen, welches meine Mutter mit ihr hatte, dass sie zu vereinnahmend war.

    Hatte noch keinen Sex, bin aber auch recht "schüchtern" dazu eingestellt. Ich bin in einem Frauenhaushalt groß gewurden und denke ma, dass es daran liegt, dass ich da etwas verschlossener bin. Ich bin kein Fan von öffentlichen Duschen oder Umkleiden, ich vermeide sogenannte "Männergespräche" und ich würde nie mit meiner Freundin in der Öffentlichkeit rumtatschen oder so. ^^ Konnte trotzdem mit meiner Freundin immer frei darüber reden, freier sogar als sie. Ich denke also das soweit alles bei mir normal läuft.

    Mein Vater wohnt, wie schon gesagt, nicht bei uns. Zum Thema Frauen und Sex ist er die wahrscheinlich offenste Person die ich kenne. Meine Mutter sagte, sie hätte mit ihm darüber am Telefon gesproche. Also über alles was so vorgefallen ist mit meiner Freundin und er soll ihr zugestimmt haben. Ich weiß nich ob, oder wieviel ich davon glauben kann.

  6. #6
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    Deine Mutter hat also keinen Partner? Vielleicht klammert sie deshalb so sehr an euch Kindern. Es ist doch absolut normal in deinem Alter, dass man mehr Zeit mit der Freundin verbringt, als mit der Mutter!
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  7. #7
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    Hi ,
    Deine Geschichte hab ich kurz überflogen.
    Denke,so lieb Deine Familie und Du es meinen,doch geht das so nit.
    Wie möchtest Du denn erwachsen werden?
    Entschuldige,es ist nicht böse gemeint,aber es ist ganz normal,daß man sich irgendwann abnabelt.
    Ich kann verstehen,wenn die Eltern eine berechetigte Angst um ihr Kind haben(z.B. Umgang mit Drogen oder Gewaltausbrüchen)
    So wie es sich anhört hat Deine Mama angst Dich zu verlieren,doch um so mehr sie sich an Dich klammert umso schlimmer wird es.
    Es ist ihr Problem,sich nicht von Dir lösen zu können,nicht Deins.
    Du bist alt genug,selbst Entscheidungen zu treffen,Dein Leben zu gestalten, ohne Deine Mutter!
    Sie kann sich natürlich dazu äußern,auch negativ,nur sollte sie akzteptieren,daß Du DEINEN Weg gehst.
    Löse Dich von ihr,sei ihr nicht hörig,Du bist nicht ihr Ehemann-selbst wenn es weh tut.
    "Die Eltern sind für ihre Kinder da,doch ihre Kinder nicht für die Eltern"

    Liebe Grüße

  8. #8
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    Nein, sie hat keinen Partner. Ich bin auch oft zuhause, damit sie nicht allein ist. Ich komme sehr oft mit zum Einkaufen oder anderen Wegen die gemacht werden müssen, hab aber nicht soviele Aufgaben wie ein Partner. Was mir auffällt ist ihre Ausdrucksweise. Da kommt oft ein "Arschloch", "*******", "Versager" oder "Schwein". Natürlich in kombination mit den adjektiven "egoistisch", "verlogen" und "berechnend". Die Beschimpfungen selber gehen mir nicht sehr nahe. Ich weiß, dass sie nur dazu dienen sollen mich zu verletzen und dem Zorn meiner Mutter Luft zu machen. Trotzdem stellt sie sich ja damit mit mir auf eine Stufe, beziehungsweise sogar eine drunter, weil ich sie nie derart beschimpft hab. Das höchste der Gefühle war "alte Muchte". Damit fällt es mir sehr schwer mir gut gemeinte Ratschläge von ihr anzunehmen, oder Aussagen von ihr wirklich ernst zu nehmen.

    Da gibts nun auch noch andere Faktoren. Meine Mutter hat schon mindestens 5 mal den Wunsch geäußert, dass ich ausziehen soll, um meiner Schwester und ihr den Ärger zu ersparen. Ich möchte aber auf garkeinen Fall von zuhause ausziehen. Nicht vorrangig aus materiellen Gründen, sondern weil mir die Gesellschaft meiner Familie wichtig ist.
    Ich möchte auch nicht ausziehen, weil meine Mutter einen Schlaganfall hatte und jetzt Querschnittsgelähmt ist. Sie meistert trotzdem die meisten Aufgaben, wenn auch mit etwas mehr Mühe. Sie kann laufen und Autofahren. nur die rechte Körperhälte ist halt gelähmt.

    Ich hab mich auch schon gefragt, und das ist wirklich überhaupt nicht böse gemeint, ob vielleicht der Schlaganfall damit zutun haben könnte, dass meine Mutter hinter allem eine böse Absicht sieht. Ich hatte nie Psychologie, aber informieren mich gern über viele Sachen und weiß daher, dass die rechte Gehirnhälfte für die Selbstwahrnehmung zuständig ist und die linke für das Gesellschaftliche Wesen eines Menschen, oder? Könnte das damit zutun haben? ... Naja, war auch eher so eine "Nebenbei-Frage"

    Ich wollt mich vorallem noch für die Antworten bedanken. Ich bin sonst auch immer jemand der sich oft und gerne die Probleme anderer anhört und versucht zu helfen. Schön, dass es auch im Internet Leute wie mich gibt

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