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Thema: Zwanghaftes Sparen?

  1. #1
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    Unglücklich Zwanghaftes Sparen?

    Hallo,

    ich bin 18 Jahre alt lebe mit meinem kleinen Bruder und meiner Mutter in einem Haushalt.

    Schon seit ich denken kann lebt meine Mutter ein sehr extremes sparsames Leben.

    Ich meine hier einige Beispiele:

    Früher 1 mal die Woche Duschen, nun jeden 2 Tag.

    Beim Duschen wird Stöpsel gesteckt und gebrauchtes Duschwasser abgeschöpft um Toilette zu spülen.

    Im Waschbecken wird das Händewaschwasser mit einer Schüssel aufgefangen um ebenfalls Toilette zu spülen.

    Im Winter darf die Heizung Nachts gar nicht an sein, Tagsüber mittlere Stufe. (Es ist arschkalt)

    Bounty Rollen (Küchenrolle) werden so geschnitten das aus 1 Blatt 3 Streifen entstehen.

    Wenn man Räume auch nur für eine Zigarettenlänge verlässt, Licht und alle Geräte aus.

    Ich bekomme Ärger wenn Mineralwasserpfützen (abgestanden) überbleiben. Flaschenpreis 19 Cent + Pfand.

    Wenn ich MCdonals esse, wird gefragt: " Und was hat das wieder gekostet"

    Es sind nur einige Beispiele.

    Es ist peinlich Freunde mit nach Hause zu bringen. Ich schäme mich meinem Freund gegenüber.

    Ich habe tausendmal mit ihr geredet. Es wird immer schlimmer. ich weiß nicht weiter.

    Mein Freund nervt das auch, der möchte nicht mehr bei mir schlafen oder ist nicht gerne bei mir.

    Nötig haben wir diese Sparerei nicht.

    Kann mir jemand helfen oder mich verstehn.
    Geändert von Sie93 (21.06.2011 um 20:27 Uhr) Grund: was vergessen

  2. #2
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    Standard

    Hallo Sie93,

    ich verstehe sehr gut, dass deine Situation zuhause ziemlich schlimm für dich sein muss. So wie du das Ganze beschreibst, ist deine Mutter krankhaft geizig. Dafür kann es viele Gründe geben. Vielleicht ist sie selbst so aufgewachsen und konnte das Verhalten als Erwachsene nicht mehr ändern oder sie hat als Alleinerziehende Zukunftsangst, wie gesagt, die Gründe können vielfältig sein. Wenn deine Mutter ihr Verhalten nicht als Störung erkennt und sich nicht helfen lassen will oder kann, wirst du kaum etwas ausrichten können. Mit vernünftigen Argumenten kommst du da nicht weiter. Ich denke es wäre sinnvoll, wenn du dich an eine psychologische Beratungsstelle o.Ä. wenden würdest, um dir Tipps für den täglichen Umgang mit deiner Mutter zu holen. Du bist jetzt 18, wie sieht es mit Schule, Berufsausbildung oder Studium aus? hast du die Möglichkeit, eventuell bald auszuziehen?

    LG
    Anna

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