Schönen guten Tag,
bei meinem Anliegen geht es darum:
Ich habe seit ca. 2 Jahren das Gefühl, dass meine Mitmenschen
ständig wissen was ich denke. Das ganze geht soweit, dass ich kaum noch mit anderen Menschen verkehren kann, geschweige denn zusammenarbeiten kann, ohne ständig dieses wirklich sehr unangenehme Gefühl zu haben, dass jeder weiß was ich denke, vor allem wenn es sich dabei um Sex dreht. (Dabei denke ich ca. alle 2 Sekunden an Sex). Jetzt bin Ich schon soweit, dass Ich mir nicht mehr sicher bin, ob ich diese Sachen wirklich nur denke, oder ob ich sie ausspreche ohne es mitzubekommen. Also dass ich ständig mit mir selber spreche..-.- ohne es zu wissen. Dieser Gedanke basiert auf einem Artikel über Schizophrenie den ich mal gelesen habe. In dem stand, dass sowas manchmal bei erkrankten Personen vorkommen kann.
Bsp.: Meine Nachbarin, wir wohnen unmittelbar nebeneinander und kennen uns jetzt ca. 2 1/2 Jahre. Bei Ihr habe ich ständig das Gefühl, dass wir auf einer anderen Ebene miteinander kommunizieren können und dieses auch ständig tun nicht mit Worten, aber wie soll ich sagen mit Gefühlen, Bildern, sehr merkwürdig.. bilde ich mir das ganze nur ein oder gibt es sowas in Ansätzen?
z.b. wenn ich mich jetzt auf sie konzentriere, dass sie es dann spürt, dass ich gerade an sie gedacht habe..
Ein anderes Bsp.: Ich bin zur Zeit ein Praktikum am absolvieren, da ich dieses Jahr noch versuchen möchte eine Ausbildung zu beginnen. Meine Arbeiten erledige ich dabei problemlos, nur begleitet mich dabei den ganze Tag dieses unangenehme Gefühl Gedanken die niemanden was angehen unterdrücken zu müssen und dabei kommt ständig so ein innerer, wie soll ich sagen "Druck" in mir hoch so wie "Das hat Sie/Er/Es jetzt gehört/gesehen/auch gedacht? (was ich gedacht habe)" dadurch fühle ich mich dann oftmals auch ertappt, was seeehhr unangenehm ist, vor allem wenn dieses Spiel den ganzen Tag so geht. Manchmal denke ich aber auch ich kann sehen was andere über mich denken bzw. kommen dann Zwangsgedanken? hoch, wo ich mich frage: "Was war das jetzt für ein ******?!" so als würden mir manche Menschen ihre Gedanken förmlich aufzwingen, unterbewusst.
Dazu kommt auch noch dass meine Gedanken auch oftmals übermäßig aggressiv sind.
Ich habe seit meinem 12. Lebensjahr jegliche Art von Drogen konsumiert bis zu meinem 24. Lebensjahr hin u.a. einen Drogencocktail (mit einer Überdosis an psychdelischen Pilzen) der mir damals, so denke ich, den Rest gegeben hat bzw. meiner Psyche oder kann es sein dass dieser Trip mein Bewusstsein so erweitert hat, dass ich wirklich meine Gedanken senden und die meiner Mitmenschen empfangen kann, nicht in Worten, aber in Bildern und Gefühlen?
So alla Empathie wie es auch bei Tieren vorkommt/vorkommen soll?
habe auch mal gelesen dass Frauen angeblich auch in der Lage wären
so zu kommunizieren.....
Oder kann es sein dass ich einfach nur langsam dabei bin meinen Verstand zu verlieren??
Noch etwas zu meiner Schulbildung:
Da mir immer der Respekt vor Autoritätspersonen gefehlt hatte, musste ich ab der 2. klasse auf eine Sonderschule wechseln. Begründung: Ich sei zu langsam um an dem Unterricht teilhaben zu können. Pädagogen mit denen ich mich zu der damaligen Zeit ständig auseinandersetzen musste sagten mir aber auch, dass ich problemlos auf einer Realschule sein könnte, wenn ich nicht so faul wäre dabei war mein Verhalten damals wohl eher eine Art Rebellion. Meine Eltern haben sich sehr früh in meiner Kindheit scheiden lassen. Ich habe noch zwei ältere Schwestern mit denen ich zusammen aufgewachsen bin. Vielleicht können diese Informationen noch irgendwie weiterhelfen..
Geht es jemandem hier evtl. ähnlich und kann mir weiterhelfen
und was könnte ich dagegen tun gegen diese Zwangsgedanken?
Da ich wie gesagt kaum noch in der Lage bin klar zu denken sobald sich
irgendetwas lebendiges in meiner unmittelbaren Nähe befindet...
Ich habe auch schon versucht mich mit einem Psychiater
auseinander zusetzen, nur ist es hier wo ich wohne, unmöglich
einen Termin zu bekommen
Mfg


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