guten abend,
ich habe mit der suchfunktion keine aehnlichen themen finden koennen.
meine situation werde ich evtl. nachtraeglich in einem anderen thema
beschreiben. hierbei geht es mir rein um einen gefuehlszustand in verbindung
mit trauer (nicht zwangslaeufig verlustbedingt).
ich trauere aktuell aufgrund von "verlust" einer person, den ich selbst herbeigefuehrt habe - weil ich nichtmehr verzeihen will.
was meine gefuehle betrifft bin ich einerseits total niedergeschlagen, traurig, den traenen nahe... es zerreißt mich innerlich und ich kann kaum ruhig sitzenbleiben.
andererseits mag ich dieses gefuehl von trauer/verlust auf irgendeine seltsame art und weise.
ich kann mir dieses gefuehl nicht erklaeren, ich bin damit ueberfordert, weil ich es nicht verstehe.
es zu umschreiben erweist sich fuer mich als beinahe unmoeglich.
ich lese mir dann saetze wie:
"Die hilfreichen Aktivitäten der Umwelt haben aufgehört, und im schrittweisen Begreifen seiner Situation wird er mit dem völligen Zusammenbruch der gemeinsamen Daseinswelt mit dem Verstorbenen konfrontiert."
absichtlich immer wieder durch, weil sie das gefuehl noch verstaerken.
trauer ist das intensivste, mir bekannte gefuehl.
mir haben schon freunde von liebe und verliebtsein erzaehlt - damit habe ich keine erfahrungen.
deswegen denke ich darueber nach, ob ich mich vielleicht selbst absichtlich in solche situationen bringe, in denen ich "zwiespaeltig trauere"
-> hauptsache intensiv fuehlen, egal was
hauptsaechlich beschaeftigt mich jedoch dieses gefuehl,das ich nach wie vor nicht umschreiben kann.
als wuerde ich es lieben mich selbst kaputt zu machen..?
hat jemand aehnliche erfahrungen gemacht?
gruß,
dim mak


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