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Thema: Zwillingsschwester verstorben

  1. #9
    WhiteBlack
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    Das ist ja auch die Sache, dass ich es gegenüber meiner Familie nicht offensichtlich machen möchte. Zum einen weiß ich ich nicht, ob ich es überhaupt jemals wissen sollte. Und zum Anderen würde es sie jedes Mal zwangsweise daran erinnern, wenn ich es offensichtlich machen würde.

    Ein Grabstein hätte mir auch geholfen, oder eine Geburtsurkunde, sonstige Unterlagen. Obwohl ich als direkte Angehörige gesetzlich ein Recht darauf habe, Auskunft oder Einsicht in unser beim Rathaus geführtes Familienbuch zu bekommen, wurde mir die Auskunft speziell ob eine Schwester/Bruder von mir eingetragen ist, kommentarlos verweigert. Entweder lag eine Auskunftssperre über genau diesen Eintrag vor, oder es hatte einen anderen Grund, dass man mir die gesetzlich zustehende Auskunft aus unserem eigenen Familienbuch verweigerte.

    Habe auch beim selben Rathaus nach Unterlagen vom damaligen Krankenhaus gefragt, dort hätte man ja auch nachgucken können dass meine Mutter damals 2 Kinder bekam. Ich weiß nicht, wie lange genau es das Krankenhaus schon nicht mehr gibt, 20 Jahre sind es aktuell bestimmt, aber angeblich hätte man damals keine Unterlagen mehr von diesem Krankenhaus gehabt.
    Als ich vor einigen Jahren auch mal zu Hause nach meiner Geburtsurkunde fragte, weil ich sie einfach nur für einen behördlichen Zweck brauchte, war auch direkt ein riesen herumduxen und Zögern, als ob es ein Problem wäre. Und hätte ich sie nicht gebraucht, hätte meine Famile sie mir wahrscheinlich nicht mal unbedingt gegeben.

    Irgendwas ist da im argen und ich bin mir im Moment nicht mal sicher, ob meine Zwillingsschwester wirklich tot ist oder zum Beispiel von meinen Eltern weg gegeben wurde.

  2. #10
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    WhiteBlack, wenn du wirklich Zweifel daran hast, ob deine Zwillingsschwester tot ist, ist es jetzt an der Zeit, doch mit deinen Eltern zu reden. Ich bezweifele zwar, dass sie Zwillinge bei der Geburt getrennt haben, aber man kann nie wissen, was alles passiert ist, wenn man nicht darüber spricht.

    Familiengeheimnisse sind oft zerstörerisch. Oft nicht so sehr das, was wirklich passiert ist, sondern diese ganze Geheimniskrämerei, die so viel Raum für Spekulation und Misstrauen lässt, dass Familien daran zerbrechen können. Vielleicht ist es daher ganz gut, wenn du mal ein anfängst, diese Geheimnisse zu lüften.
    Füße im Humus, Kopf im Wind, Vögel in den Haaren - Buche

  3. #11
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    Wie hast du denn überhaupt davon erfahren?
    Geburten werden doch auch in der Zeitung veröffentlicht-gibt es da nicht vielleicht eine an die du dich wenden könntest? Dann hättest du ggf einen Namen bzw überhaupt einen weiteren Hinweis. Ich selbst wandte mich mal an eine und habe die Sterbeanzeige meines Vaters zugeschickt bekommen, er ist 1993 verstorben. Unter "Amtliche Bekanntmachungen" würde doch sicher was zu finden sein.
    Und gibt es eine Person die eurer Familie nahe steht, die du vielleicht fragen kannst?

  4. #12
    WhiteBlack
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    Abgesehen von dem Gefühl des Vermissens, hatte ich irgendwann ein loses Foto von ihr gefunden, mit Name auf der Rückseite. Ich sprach meine Eltern auf das Foto und den Name an. Es kamen keine erfundenen Geschichten, aber man wollte sich dazu partu nicht äußern. Immer wurde es abgewehrt darüber zu reden. Entweder hatte man gerade keine Zeit, verschob es auf ein anderes Mal, jetzt nicht, usw. Ich sprach auch meine Großeltern darauf an, auch hier hieß es immer nur jetzt gerade nicht, ein anderes Mal usw. Ganz egal wie oft ich sie immer wieder darauf ansprach.

    Irgendwann später war ich dann beim Rathaus, wollte mir Auskunft in unserem Familienbuch holen. Zuvor hatte ich mich extra darüber informiert, dass mir als direkter Angehöriger eine Auskunft aus unserem Familienbuch gesetzlich zusteht. Es wurde mir jedoch die Auskunft speziell zum Thema Geschwister von mir verweigert, als ob es genau dazu eine Auskunftssperre gegeben hätte. Zu allen anderen Einträgen in unserem Familienbuch hätte man mir Auskunft gegeben.

    Dann eben auch noch das eigenartige Verhalten und die Merkwürdigen Reaktionen meiner Eltern und Großeltern, als ich sie nach meiner Geburtsurkunde gefragt hatte. Aber das sind eben alles nur Hinweise darauf, dass da irgend etwas im Busch ist, außer dem Foto zu dem alle konstant schweigen, habe ich sonst keinerlei handfeste Informationen.

    Bevor ich das besagte Foto fand (das Foto war das vorletzte Puzzleteil, zu erst war das Gefühl, dann die Sache mit der Geburtsurkunde, dann das Foto und zum Schluss der Gang zum Rathaus) hatte ich zu erst die Vermutung, ich sei nicht das leibliche Kind meines Vaters. Da ich zuvor auch schon mehrfach darauf angesprochen wurde, dass ich meinem Vater gar nicht ähnlich sehen würde. Und die Reaktion, als ich nach meiner Geburtsurkunde fragte, hätte da eben auch dazu gepasst.

    Aber als ich dann das Foto fand, von dem auch zwei andere Versionen in meinem Babyalbum kleben, kam dann die Wendung:

    Von dem Foto (auf dessen Rückseite nicht mein Name steht und hätte es einen ganz banalen Hintergrund, könnte man es einfach sagen und damit gut) gibt es insgesamt 3 verschiedene Versionen, jeweils aus einer anderen Blickrichtung aufgenommen. Zwei Versionen kleben in meinem Babyalbum, eines ohne von der Kamera aufgedrucktes Datum, bei dem das Datum "bis 31.12." daneben geschrieben steht. Das wäre circa 10 Tage nach meiner Geburt gewesen.
    Das selbe Bild mit derselben Kleidung in derselben Position nur von einer anderen Blickrichtung aus, hat das von der Kamera aufgedruckte Datum 23.10. was gut 2 Monate vor meiner Geburt gewesen wäre. Das habe ich mir dann so eingeredet, dass vielleicht das Datum an der Kamera falsch eingestellt gewesen sein könnte.
    Und das dritte Foto, ebenfalls mit derselben Kleidung und derselben Position nur wieder aus einer anderen Blickrichtung, war nirgendwo eingeklebt und trägt das Datum von einem Monat nachdem ich geboren wurde und eben dem bisher mir unbekannten aufgedruckten Mädchenname auf der Rückseite.

    Das in meinem Babyalbum klebende Ultraschallbild sieht aus wie abfotografiert und als 9x13 Foto entwickelt, und das Datum auf dem als "erstes Ultraschallbild" von mir deklarierten Bild sagt aus, dass man 8 Wochen vor meiner Geburt die erste Ultraschalluntersuchung bei meiner Mutter gemacht hätte.

    Natürlich habe ich auch in Betracht gezogen, dass ich mir das alles nur zusammen reime und mir die Dinge einrede. aber dann würde sich nicht meine Familie so eigenartig verhalten, sondern mir einfach sagen dass da nichts dran ist. Und eine Auskunftssperre im Rathaus zu dem Thema würde es dann wohl auch eher nicht geben.

    Es wird mir irgendwas verheimlicht, aber was soll ich denn machen, wenn mir meine Familie und die Behörde so offensichtlich die Übermittlung von Informationen verweigert?

  5. #13
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    Man ist das alles kurios.
    Also, wenn du bei deiner Familie nicht weiter kommst... Vielleicht mal bei einem Anwalt ein Beratungsgespräch machen? Vielleicht kann der herausfinden warum man dir keine Auskunft gibt beim Amt? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, aber ich glaube ich würde das versuchen. So ein Beratungsgespräch ist in der Regel kostenlos-ansonsten vorher fragen! Vielleicht hat der einen Rat und du kannst entscheiden wie du weiter machst?!

  6. #14
    WhiteBlack
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    Achja, ich wurde ingesamt bereits 3x von verschiedenen Leuten sehr kurios angesprochen, als ob es eine Doppelgängerin von mir gäbe. Das war auch ein Grund, weshalb ich auf die Zwillingssschwester Theorie kam. Einmal hätte ich laut einer Arbeitskollegin bei einem Theather-Verein mitspielen sollen, was definitiv nicht der Fall war, ich war dort kein einziges Mal auch nur in der Nähe, auch nie bei einer Aufführung anwesend. Andermal wurde ich von einer Klassenkameradin bei einem nahegelegenen Fast-Food Restaurant als Mitarbeiterin erkannt, wo ich jedoch definitiv nicht arbeitete. Und ein drittes Mal ging es auch darum, dass mich jemand irgendwo gesehen hätte, wo ich aber definitiv nicht war.
    Man kann ja anderen Leuten ähnlich sehen oder auch mal verwechselt werden, aber so oft von verschiedenen Leuten, die mich eigentlich kennen und wissen wie ich aussehe und wie meine Art, Bewegungen etc. sind, verwechselt zu werden kam mir irgendwo auch eigenartig vor. Zumal alle diese Verwechslungen in näherer Umgebung waren, zwischen 4km bis maximal 11km Entfernung in dem Umkreis.

    Das mit dem Anwalt ist wirklich eine gute Idee, habe ich ehrlich gesagt noch gar nicht in Betracht gezogen. Vielen Dank für den Tipp.

  7. #15
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    Also, ob da was dran ist, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber etwas skurril ist das natürlich schon.

    Ich kann Dir nur zwei Dinge sagen:

    Eine Beratungsgespräch beim Anwalt ist nicht kostenlos. Mit einem sehr geringen Einkommen (da gibt es klare Grenzen) kannst Du, je nach Bundesland, Dir entweder einen Beratungsschein beim Dir zuständigen Amtsgericht besorgen (gegen eine sehr geringe Gebühr, ich glaub, es war bis vor einiger Zeit 10,00 EUR) oder zur ÖRA (Öffentliche Rechtsauskunft) gehen, die bei einigen Bundesländern (z.B. Hamburg) ansässig ist. Ob allerdings eine solche Beratung da inbegriffen ist, weiß ich nicht und solltest Du vor Ort klären.

    Weiter, WENN eine Auskunftssperre besteht, bekommst Du zumindest eine Mitteilung über die Tatsache. Ich weiß nur, welche Voraussetzungen für eine Auskunftssperre beim Melderegister bestehen, nicht aber für das Familienstammbuch. Aber der (berechtigte!) Anfrager bekommt IMMER die Auskunft, DASS eine Sperre vorliegt. Ich würde diese Auskunft an Deiner Stelle nochmal offiziell und schriftlich anfordern, so dass das Amt gezwungen ist, auf dem gleichen Wege zu antworten.

    Weiter würde ich an Deiner Stelle nochmal ein DEUTLICHES Gespräch mit Deinen Eltern versuchen. Nicht mit den Großeltern, die sind ggf. zu sehr verstrickt und wären, sollte etwas dran sein, in einem Loyalitätskonflikt.

    Fordere deutlich ein Gespräch darüber, sollten sie abwiegeln, konkret nach einem passenden Zeitpunkt fragen. Konkret sagen, was Du weißt, dass Du mit dieser Tatsache "schwimmst" und sie inständig bittest, Dir wenigstens die Fakten zu nennen, damit es auch Dir möglich ist, mit der Sache vllt. abzuschließen.

  8. #16
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    Das wird ja immer spannender. Wenn die Orte nicht weit von dir entfernt sind...bist du mal da gewesen und hast dir die Leute angesehen? Ich meine bei einem Burger kann man super unauffällig beobachten. Vielleicht, da du ja auch einen Namen vom Foto her hast, könnte man auch direkt versuchen nach ihr zu fragen. Wenns nicht zu lange her ist... Also ich würde es auf einen Versuch ankommen lassen. Stell dir mal vor, das wäre sie wirklich...totgeglaubt und dabei evtl so nah?! über die Höhe der Wahrscheinlichkeit lässt sich natürlich streiten...aber wenn man es nicht versucht, kann man es nicht herausfinden. Ich wünsche dir viel Glück und viel Erfolg bei der Suche nach Antworten!

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