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Thema: 2. Therapie nach den 80 Stunden möglich oder Pech gehabt?

  1. #1
    Neuling
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    Standard 2. Therapie nach den 80 Stunden möglich oder Pech gehabt?

    Hallo Ihr Lieben,

    ich bin gerade auf der Suche nach einem Therapeuten. Was mir nicht so klar ist, ob die Krankenkassen noch eine 2. Therapie bezahlt falls die erste kein Erfolg ist. Oder ob man eine "neue Diagnose" dafür braucht. Also wenn ich die erste Therapie z. B. für "Selbstunsichere Persönlichkeitsstörung" mache, dann habe ich ja (im längsten Fall):
    1. 12h
    2. 12
    3. dann Verlängerung um 36h
    4. Dann eventuelle Verlängerung um 20h

    sind im Falle einer Verhaltenstherapie also max 80h. Meine Frage ist wie das dann weitergeht, was ist wenn ich A) das Gefühl habe ich habe immer noch "Baustellen" oder B) ich bekomme später eine Depression nach z. B. 1 Jahr. Sagt die Krankenkasse dann sie hatten ihre 80h Verhaltenstherapie das muss jetzt ein Leben lang reichen. Oder kann ich dann noch zum Analytiker/Tiefenpsychologen oder wie läuft das dann "Maximum" heißt ja eigentlich: Teller ist leergegessen Pech gehabt. Anderseits kann im Leben ja immer wieder was sein oder?

    Weil wenn das nicht geht wäre der Druck schon groß mir einen Analytiker zu suchen weil dann habe ich immerhin 300h Maximum.
    Ich hoffe ihr versteht was ich meine - ich meine nicht die Verlängerungen innerhalb einer Therapie ich meine was nach dem Max ist.

    Hoffe jemand hier kann Licht ins Dunkel bringen.
    so long!

  2. #2
    Verleger Avatar von Ibwh1968
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    Du hast zwei Möglichkeiten. Entweder wartest du zwei Jahre, dann kannst du wieder eine Therapie beantragen oder du wechselst die Therapieform. Von Verhaltenstherapie auf z.b. Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie.

    Das war bei mir so, meine Verhaltenstherapeutin hat mir nach 80 Stunden einen Wechsel zur TfP empfohlen. Die Kasse hat die ersten 60 Stunden auch genehmigt.
    Ich hätte auch nach zwei Jahren wieder zu ihr zurück gekonnt, aber ich glaube ich bin bei ihr durch. Sie hat mir geholfen so weit sie könnte, mehr ging nicht.

    Was sagt dein aktueller Therapeut? Wenn dein Therapeut dir einen Kollegen empfehlen könnte, wäre der Wechsel unproblematisch.

    Der Mensch ist nicht, was er denkt, er ist, was er verbirgt. André Malraux

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    mops (13.06.2018)

  4. #3
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    Ich verstehe deine Frage nicht.

    Bist Du in Psychotherapie? Oder theoretisierst Du hier nur?
    Grüße
    Beinwell

    (Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.)

  5. #4
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    Hi Ibwh1968,
    also ich fange gerade erst an mit - sagen wir mal einer VT. Wenn ich dann irgendwann die 80 Stunden voll (haben sollte). Dann könnte ich 2 Jahre später erneut eine Verhaltenstherapie beantragen. Korrekt? Muss das dann eine neue Störung sein oder kann es auch die alte sein? Bei Deinem Wechsel zum Tiefenpsychologen musstest Du nicht 2 Jahre warten richtig?

    Danke Dir schon mal so weit...

  6. #5
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Darf ich dich fragen, ob du generell gedanklich so weit in der Zukunft bist?

  7. #6
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    @Beinwell: ich theoretisiere nur.

    so wie im Eingangsposting geschrieben:

    ich bin gerade auf der Suche nach einem Therapeuten. Was mir nicht so klar ist, ob die Krankenkassen noch eine 2. Therapie bezahlt falls die erste kein Erfolg ist.
    Das was Selbstunsichere Persönlichkeiten tun. Immer Plan B und C vorbereiten um nie "in the corner" zu sein....
    In dem Fall mit der Krankenversicherung schadet es allerdings auch nicht etwas vorbereitet zu sein....

  8. #7
    Verleger Avatar von Ibwh1968
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    Zitat Zitat von GeheDeinenWeg Beitrag anzeigen
    Hi Ibwh1968, .......
    Ich habe etwa ein halbes Jahr nach ende der VT, die TP angefangen. Natürlich musste mich die neue Therapeutin auch nehmen.

    Aber fang doch erst mal die an. Vielleicht reichen dir die Stunden.
    Was die Diagnose angeht, die ist mir Schnuppe, was sie der Krankenkasse schreibt. Ich glaube bei mir war es nur rez. Depression. Die ist eh nur für die Krankenkasse. Die KK genehmigt alles was der Gutachter durchwinkt.

    Der Mensch ist nicht, was er denkt, er ist, was er verbirgt. André Malraux

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Ibwh1968 für den sinnvollen Beitrag:

    Beinwell (13.06.2018)

  10. #8
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    Hi Ibwh1968: Danke für die nützlichen Infos Jetzt fühle ich mich sicherer. Nur 1 Schuss zu haben ist kein gutes Gefühl so ists besser.

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