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Thema: Ängste überwinden

  1. #1
    Schreibkraft
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    Standard Ängste überwinden

    Hallo,

    da ich mich in einer Ausbildung befinde, habe ich auch Berufsschulunterricht, wo wir auch Sport haben. Nun ist es so, dass wir Turnküren vorturnen sollen, wie z. B. Trampolin, Ringe, Kasten und Barren.
    Beim Kasten habe ich mir Dinge wie Sprunghocke und Sprunggrätsche überlegt, die ziemlich einfach aussehen (YouTube Videos) und meine Mitschüler bekommen es auch relativ einfach hin.

    => Versucht und bin dann unglücklich gelandet, weil mein Fuß an den Kasten gekommen ist, und der Kasten sofort umgekippt ist.

    Egal wie oft ich das nun trainiert habe, ich traue mich nicht mehr.

    Ist das normal, dass unser Gehirn uns schützen möchte? Kann ich das Gehirn nicht mehr überlisten, damit ich es doch schaffe? So haben wir ja Laufen/Fahrradfahren gelernt, egal wie oft wir hingefallen sind, wir haben immer weiter gemacht.
    Ich vermute, dass wir damals nicht darüber nachgedacht haben, nun ist es so, dass ich Angst habe, dass ich erneut unglücklich lande und evtl. nicht mehr gehen kann


    Wie überwindet man so welche Ängste, wo man beim ersten Versuch schon gescheitert ist? (Nicht nur auf den Sport bezogen)

  2. #2
    Milly
    Gast

    Standard

    Kannst du nicht auf ein anderes Gerät ausweichen?

  3. #3
    mops
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von prkda Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Ist das normal, dass unser Gehirn uns schützen möchte? Kann ich das Gehirn nicht mehr überlisten, damit ich es doch schaffe? So haben wir ja Laufen/Fahrradfahren gelernt, egal wie oft wir hingefallen sind, wir haben immer weiter gemacht.
    Als Kind wurde ja noch während des Wachstums die Gelenkigkeit und das Gleichgewichtsorgan geschult.
    Irgendwie haben deine Übungen was mit der Gelenkigkeit und dem Gleichgewichtsorgan zu tun.

    Ich habe vor einiger Zeit angefangen wieder Laufen zu lernen.
    Dabei richtet sich die Wirbelsäule auf und dabei das Gleichgewicht zu halten. Wenn das Kind mit dem Teller in vorgestreckten Händen läuft, richtet es sich weiter auf. Dabei das Gleichgewicht halten. Und das räumliche Sehen wird weiter geschult.
    Von meiner Lehre als Orthopädiemechaniker wusste ich noch: Wir setzen mit der Ferse auf und rollen über den großen Zeh ab.

    Durch das nach vorne gebeugt gehen, belaste ich sehr den vorderen Fuß. Mich mehr aufrichten. "Brust raus! Kreuz rein!" wurden wir frühe manchmal angebrüllt, wenn wir mit hängenden Schultern dastanden.
    Wenn ich die Hände vor dem Oberkörper zusammenfalte, locke die Fingen ineinander führen, dann werden die Schultern nach oben geschoben und der Körper richtet sich gerade auf. Wenn ich die ineinander gefalteten Hände am Oberkörper hoch führe, kommen die Schulter weiter nach oben.

    Mit den gefalteten Händen vor der Brust ein paar Schritte laufen. Dabei wird das Gewicht nach hinten auf den ganzen Rücken verlagert. Das Gewicht meines Rucksacks wird über die Schultern, die Wirbelsäule, das Becken, die Oberschenkel und Unterschenkel auf die Ferse verlagert.
    Die hintere Muskulatur stärkte sich immer mehr.
    dieses aufrechte laufen führte dazu, immer mehr nach vorne zu sehen. Die Wand kommt näher. Was vorher noch klein war, wird jetzt größer. Das Wahrnehmen des Blickwinkels. Wenn ich was sehen will was außerhalb des Blickwinkels ist, muss ich den Kopf drehen. Das hierhin und dahin Sehen, schärfen Farbkontrast und Farbverläufe. Das Erkennen der Perspektive. Wie weit ist es noch zu laufen.

    Auch lief ich am Anfang die Treppe auch mal mit den gefalteten Händen vor der Brust. Dabei das Gleichgewicht halten und nur nach vorne sehen. Die gefalteten Hände hindern den Blick nach unten. Der geschulte Blick zu den Wänden und zu dem Boden -- nicht vor die Fußspitzen -- Eigentlich ist der Oberkörper voll aufgerichtet. Der Kopf geht immer wieder leicht geneigt nach unten.

    Bandscheibenverengung!
    Auch geht es darum, die Wirbelsäule wieder mehr auseinander zu bringen und Bewegung wieder in sie zu bringen.

    Ich mach hier auch mal kurz zwischendurch einige einfache leichte Dehnungsübungen ohne großen Aufwand.
    "Mäßig aber regelmäßig" -- was ich liebe.
    Die Hände vor der Brust ein paar Schritte laufen, führt auch dazu, dass diese Übung lange nachwirkt.

    Der gerade Blick nach vorne bewirkt auch eins: Wenn ich in Kaufland oder einem anderen Discounter komme, habe ich das ganze Geschäft im Blickwinkel. Ist etwas außerhalb meines Blickwinkels, muss ich den Kopf in die entsprechende Richtung drehen.
    Der Blick in die Weite der Landschaft. Das hebt auch die Psyche. Auch sah ich, wie andere auch, oft nur einzelne Menschen an. Als sehe ich eine ganze Gruppe und suche nun in der Gruppe den einzelnen.


    gruss mops

  4. #4
    Schreibkraft
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    Zitat Zitat von Milly Beitrag anzeigen
    Kannst du nicht auf ein anderes Gerät ausweichen?
    Wir müssen uns für jede Station mehrere Übungen aussuchen und trainieren.

    Beim Trampolin bin ich ebenfalls sehr schlimm unglücklich gelandet (geprellte rippe) - ich wollte über meine Grenzen hinausgehen und ebenfalls Dinge machen, wie es andere schaffen - aber es gelingt mir nicht.

    Beide Geräte sind nun wie ein Gegner für mich, der ziemlich stärker ist.

  5. #5
    mops
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von prkda Beitrag anzeigen
    Wir müssen uns für jede Station mehrere Übungen aussuchen und trainieren.

    Beim Trampolin bin ich ebenfalls sehr schlimm unglücklich gelandet (geprellte rippe) - ich wollte über meine Grenzen hinausgehen und ebenfalls Dinge machen, wie es andere schaffen - aber es gelingt mir nicht.

    Beide Geräte sind nun wie ein Gegner für mich, der ziemlich stärker ist.
    In Sport war ich nicht besonders gut! Aber eine allgemeine Kenntnis ist die:
    "Man kommt aus der Übung!"
    Ob es besser ist, bei kleineren Übungen wieder neu Anfangen.
    Und sich dann nach und nach wieder hocharbeiten!


    gruss mops

  6. #6
    Milly
    Gast

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    Attest? Hast du einen Arzt, dem du vertraust?

  7. #7
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    Hä, warum soll ich nun zu einem Arzt?

    Irgendwie verstehe ich manche Leute nicht, denn viele behaupten: man soll sich seinen Ängsten/Problemen stehen anstatt weg davon zulaufen. Nun rät man mir, vom Problem wegzulaufen?

  8. #8
    Roman Verfasser Avatar von Fafnir
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    Standard

    Okay, du willst die Angst überwinden... Dafür muss Dein Wille größer sein als die Angst vor dem Versagen.
    Wie steht es mit Deiner Körperspannung - wie leicht fällt es Dir?

    Mitunter kann jedoch auch die körperliche Verfassung gewisse Bewegungen einfach nicht zulassen. Das sieht ein Arzt besser als wir hier im Forum...
    Gib das, was Dir wichtig ist, nicht auf, nur weil es nicht einfach ist. - Albert Einstein

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