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Thema: Alles psychosomatisch?

  1. #1
    Neuling Avatar von Tiffie
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    Standard Alles psychosomatisch?

    Hallo zusammen.

    Mir erschweren schon seit etwas ängerem (circa etwas mehr als 6 Monate) die körperlichen Beschwerden, das mir bei Belastung die Oberschenkel und Oberarme schmerzen. Nach 5 Treppenstufen muss ich mich hinsetzen, weil ich wegen schmerzender Oberschenkel nicht weiterlaufen kann. Beim Haare kämmen oder wenn ich den Wasserkocher hochhebe, oder den Spiegel saubermachen will schmerzen mir die Oberarme. Will ich meine Haare flechten, schmerzen mir die Finger, oder wenn ich etwas aufschraube z.B. eine Flasche.

    Ich hatte es erst mit "Hausmitteln" Probiert, in Form von Magnesium, Eisen, Zink, Kalium, Calcium und andere Nährstoffe. Sehr auf meine Ernährung geachtet, z.B. die Proteinmenge, habe entzündungshemmend gegessen, auf meine Trinkmenge geachtet. Ich habe auch versucht, ob ich durch geringe Belastung mehr Kraft aufbauen kann und es dann besser wird. Aber nichts davon hat geholfen. Ich konnte es keine 5 sek. halten, mich auf meine Oberarme zu stützen, danach haben meine Arme gezittert.

    Dann war ich beim Arzt, erst beim Orthopäden weil ich dort zu erst einen Termin bekommen habe. Und ich es naheliegend finde, das es etwas mit meiner Muskelkraft zu tun haben könnte. Er guckte mich an und sagt "Sie wirken auf mich etwas lustlos, ich denke eher das es etwas psychosomatisches sein könnte" Ohne etwas anderes untersucht oder ausgeschlossen zu haben. Er meinte ich wäre depressiv und die Beschwerden würden daher kommen. Natürlich bin ich nicht super gut drauf, wenn ich bei den banalsten Tätigkeiten im Alltag Schmerzen habe, das schränkt sehr ein. Ich will aktiv sein, aber mein Körper macht nicht so mit. Ich habe angesprochen, ob man meinen körperlichen Ist-Zustand untersuchen könnte, also wie viel Muskelmasse ich habe, wie meine Muskelkraft ist, usw. Da ich nach seiner Aussage nicht aussehe als würde ich gleich vom Fleisch fallen, reichte ihm das um festzustellen das ich genug Muskelmasse hätte.

    Meine Frage wäre (es geht mir nicht um eine Beurteilung meiner Beschwerden, sondern nur allgemein zum Thema Psychosomatik) ob solche Beschwerden psychosomatisch überhaupt sein können? Klar, es gibt sicher nichts was es nicht gibt. Und ich kenne es z.B. das Rückenschmerzen mit "man muss viel emotionalen Ballast mit sich herumtragen" in Verbindung gebracht werden. Aber ich habe online einfach nichts im Zusammenhang mit Bein- oder Armschmerzen und Psychosomatik gefunden. Mein nächster Termin (Ende Januar leider erst) ist bei einem Neurologen.

    LG Tiffie.

  2. #2
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Wieviel Bewegung hast du im Alltag? Wie alt bist du?

  3. #3
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    Um deine Frage zu beantworten: ja , deine Schmerzen können psychosomatisch bedingt sein. Genauso können sie aber auch eine körperliche , z.B. eine neurologische Ursache haben. Nerven bzw. die Reizweiterleitung kann gestört sein und somit können die Muskeln nicht richtig arbeiten. Es kann alles mögliche sein. Ich würde mal zu einem Neurologen gehen.

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei carina000 für den sinnvollen Beitrag:

    Tiffie (21.12.2019)

  5. #4
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    Zitat Zitat von Mirjam Beitrag anzeigen
    Wieviel Bewegung hast du im Alltag? Wie alt bist du?
    Finde ich schwierig zu beantworten, ich gehe ca. 1,5 bis 2h mit dem Hund, mache Hausarbeiten, laufe dabei auch Treppen. Ich schone mich nicht und bin auch kein "Stubenhocker" wo 24h nur am Computer oder vor dem TV sitzt. Das war ich vorher auch nicht, ich hatte gerne Sport gemacht oder mal eine Rad-Tour und solche Dinge. Bis es wegen der Beschwerden immer weniger ging und ich mit der Zeit manches auch nicht mehr machen konnte. Es hat auch nicht funktioniert durch Training oder gezielte Tätigkeiten die Muskelkraft zu verbessern.

    Ich bin zwischen 25 und 35 genauer möchte ich es nicht schreiben.

    Zitat Zitat von carina000 Beitrag anzeigen
    Ich würde mal zu einem Neurologen gehen.
    Ja das ist der nächste Termin der ansteht.

    Beim letzen Depressions-Test den ich machte (noch nicht so lange her) hatte ich 5 Punkte, von 0-8 hat man "keine Depression oder depressive Symptomatik". Daher finde ich eine Depression wie vom Arzt vermutet nicht naheliegend. Ich will mir auch nicht etwas psychosomatisches einreden lassen, ohne das überhaupt mögliche körperliche Ursachen untersucht und evtl. ausgeschlossen wurden. Das jemand an einem Tag in dem einen Moment einen vermeintlich "lustlosen" Eindruck macht, dafür kann es 1000 Gründe geben, auch normale Dinge wie mal "einen schlechten Tag gehabt".

    Es klingt wahrscheinich so als würde ich mich gegen eine mögliche psychosomatische Ursache sträuben. Aber das Ärzte etwas vorschnell in die psychosomatische Ecke schieben, ist auch keine Seltenheit.

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Tiffie für den sinnvollen Beitrag:

    mobila (22.12.2019)

  7. #5
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    Es ist sehr fahrlässig vom Arzt dich nicht zu untersuchen, es gibt vielfältige organische, neurologische, oprthopädische Ursachen, die man ausschließen muss.Erst dann könnte man psychosomatisch in Betracht ziehen. Im Grunde können alle Schmerzen und Beschwerden auch psychosomatisch sein.Die Schmerzen in den Oberschenkeln, dass ich kaum die Treppe hoch kam hatte ich auch mal, stellte sich als Bandscheibenvorfall heraus.

  8. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei carlotta21 alias Treehouse für den sinnvollen Beitrag:

    Mirjam (21.12.2019),Tiffie (Gestern)

  9. #6
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    Bei deinem letzten Depressionstest?

    Darf ich fragen, weshalb du bereits mehrere solcher Tests gemacht hast? Finde ich ungewöhnlich.....

    Hattest du mal Depressionen?

  10. #7
    Schreibkraft
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    Hallo Tiffie
    Gibt es neben deinen Beschwerden denn etwas das dich belastet in deinem Leben? Oder gab es früher mal etwas?
    Lg

  11. #8
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    Wenn es psychosomatisch bedingt ist, z.B. durch eine Depression, dann sollten noch mehr Symptome vorhanden sein und nicht nur mangelnde körperliche Belastbarkeint.

    Hast du schon mal mit deinem Hausarzt über deine Beschwerden gesprochen. Der wäre nähmlich der erste Ansprechpartner für sowas. Am Blutbild läßt sich nämlich schon ganz viel erkennen.

    Neurologe ist eine gute Idee.
    Und wenn der nichts findet, suche noch einen Rheumatologen auf.
    Warte nicht zulange mit der Terminvereinbarung, die Herrschaften sind in der Regel langfristig ausgebucht.
    Grüße
    Beinwell

    (Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.)

  12. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Beinwell für den sinnvollen Beitrag:

    Tiffie (Gestern)

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