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Thema: alte Beziehung bestimmt neue Beziehung

  1. #1
    Neuling
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    Standard alte Beziehung bestimmt neue Beziehung

    Hallo, bitte dringend um konstruktiven Rat
    Lebe seit etwa 4 Jahren in einer Beziehung mit extremen Höhen und Tiefen, liebe jedoch den Mann sehr und möchte die Beziehung nicht aufgeben.
    Er kam aus einer Vorgänger beziehung, erste Liebe, Dauer knapp 10 Jahre. Hat das nie verarbeitet. Hat noch die letzten 3 Jahre mit seiner Exfreundin zusammengewohnt sind befreundet. Was OK ist.
    Unsere jetzige Beziehung leidet jedoch unter der Schizophrenie, dass, wenn er mit mir glücklich ist, gleichzeitig bedauert mit ihr nicht so glücklich gewesen zu sein, und also auch unglücklich ist. Überdies extreme Eifersucht, denke mehr Stolz und Eigensucht als Liebe, zu ihr bzw. mir. Er leidet unter großer innerer Zerrissenheit und ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll. Hat dann alle 3-4 Monate n Koller, mit Trennung etc, aber haben uns immer wieder gewinnbringend zusammengerauft. Oder doch nur verdrängt. Jedenfalls ist das kein gesunder Zustand, für niemanden. Hat jemand einen Rat?? Vielen Dank, die Blume

  2. #2
    Verleger Avatar von Physalis
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    Standard

    Hallo blume,

    die ersten 3 Jahre eurer Partnerschaft hat Dein Freund noch mit seiner Ex-Freundin zusammen gelebt, habe ich das richtig verstanden? Und für Dich war das in Ordnung?

    Gruß,

    Physalis

  3. #3
    Gast784
    Gast

    Standard

    Unsere jetzige Beziehung leidet jedoch unter der Schizophrenie, dass, wenn er mit mir glücklich ist, gleichzeitig bedauert mit ihr nicht so glücklich gewesen zu sein, und also auch unglücklich ist.
    hallo,

    dann hat er es nicht abgeschlossen und nicht verarbeitet, wenn er es so sieht.

    Du kannst letztlich nur für Dich entscheiden, ob Dir die Position, die Du seit 4 Jahren inne hast, nämlich Teil eines Dreicksverältnisses zu sein (auch wenn er mit ihr nichts hat, so hat er sie doch im Herzen noch nicht losgelassen), und Teil einer Beziehung zu sein, deren "Stabilität" anscheinend aus einem ständigen Umeinander-Ringen besteht. Ich könnte mir vorstellen, dass die Beziehung nicht langweilig ist, aber auch nicht viel als Ruhepol hergibt, oder? Und wie sieht es aus mit der Kraft? Schöpft ihr die aus der Beziehung oder kostet euch die eher Kraft?

    Wenn wir in einer Beziehung bleiben, in der wir nicht glücklich sind, dann deshalb, weil wir irgend etwas davon haben, so daß uns das Leben mit einer unglücklichen Beziehung als das geringere Übel erscheint, als ein Leben ohne Beziehung. Zum Beispiel, weil wir dann nicht allein sind und weil wir abgelenkt und beschäftigt sind. Oder weil wir selber eigentlich gar nicht wirklich bereit dazu sind, alles zu geben. Wenn wir was ändern wollen, müssen wir uns da selber erstmal auf die Schliche kommen und ehrlich sein. Manchmal schaffen wir das alleine, manchmal brauchen wir nen Profi, der uns hilft den Blick um den Balken herum zu führen, den wir vorm Kopp haben.
    Geändert von Gast784 (22.08.2011 um 16:09 Uhr)

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:

    Tänzerin (22.08.2011)

  5. #4
    Neuling
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    Standard

    OK Danke.

    zu Physalis: ja, ich weiß dass klingt bescheuert, aber er hat also mit seiner ex weiter zusammengelebt und ich vertraue ihm und für mich war das OK, klar mal mehr mal weniger, aber das is nicht das grundproblem. tatsächlich kommen sie und ich mit der situation besser klar als er.

    zu Gabianarele: Danke, es ist wohl richtig. ich müsste so stark seinihn gehen zu lassen. aber natürlich hab ich angst, dass er nicht zurückkommt. das problem ist aber auch, dass natürlich durch das ständige hin und her, immer wenn es gut läuft und ich mich sicher fühle, macht er schluss oder versucht es, vertrau ich ihm ja auch immer weniger, wenn es wieder klappt. aber wenn es klappt läuft es zwischen uns wirklich gut. deshalb mag ich es auch so ungern aufgeben, denn wir passen gut zusammen, wenn nur die vorgeschichte nicht wäre. aber die werd ich eben nicht mehr los und wie ich langfristig damit umgehen soll??


    ist auch traurig für mich, weil natürlich keiner das versteht, freunde und so. und ich denke eben ich halte zu ihm, weil ich ihn liebe, in guten und schlechten zeiten (samariterkomplex), na aber wenn der um den du dich bemühst dann auch ablehnt??
    OK, bemühe mich mal stark zu sein.

    Danke jedenfalls für eure rückmeldung

  6. #5
    Gast784
    Gast

    Standard

    wenn nur die vorgeschichte nicht wäre. aber die werd ich eben nicht mehr los und wie ich langfristig damit umgehen soll
    Blume, es ist nicht die Vorgeschichte. Vorgeschichten haben wir alle und Menschen sind glücklich liiert, trotz ihrer Vorgeschichten.

    Es ist der Platz, den Du eingenommen hast und seit 4 Jahren hältst. Nur daran kannst Du was ändern. Und dann besteht auch die Möglichkeit, dass sich im Gesamtsystem was ändert.

    Warum verharrst Du an diesem Platz? Ist es die Hoffnung? Wie sieht sie aus? Dass er sie endlich los lässt und sich ganz Dir zuwendet? Dass es so ist, wie zwischen den Trennungsversuchen? Mit dieser Hoffnung lebst Du seit 4 Jahren? Wieviele Jahre noch? Wie willst Du langfristig damit umgehen, dass Du in einer Hoffnung verharrst, die sich nicht erfüllt? Warum glaubst Du, dass sie sich in Zukunft erfüllen sollte, wenn es so lange auch so ging?

  7. #6
    Mariposa
    Gast

    Standard

    Hallo Blume,

    will dir nur paar Gedanken zu deinem Problem aufschreiben...
    Was mir am meisten aufgefallen ist war diese Passage:
    Zitat Zitat von blume833 Beitrag anzeigen
    Unsere jetzige Beziehung leidet jedoch unter der Schizophrenie, dass, wenn er mit mir glücklich ist, gleichzeitig bedauert mit ihr nicht so glücklich gewesen zu sein
    Ich halte mich ja für nicht so arg eifersüchtig, aber.....wie erträgst du diese Äußerung....??????
    Alles in mir würde schreien, würde mein "neuer Partner" Gedanken dieser Art äußern!
    Warum bedauert er, mit IHR nicht so glücklich gewesen zu sein, sollte er nicht besser froh sein, dass er mit DIR jetzt so glücklich ist???
    Irgendwie fehlt mir hier die Logik - allein das ist, genau wie du schreibst, KEIN GESUNDER ZUSTAND!
    Gut, die Schmerzgrenzen liegen offensichtlich nicht alle gleich, meine wäre da ganz gewaltig überschritten.
    Aber vielleicht leg ich auch einfach viel Wert auf das, was ich im Kopf des Partners vermute, erwarte, wünsche....bin eben wahrscheinlich auch ziemlich "kopforientiert"....
    Vielleicht hilft dir mein Beitrag, etwas über euch nachzudenken....
    Alles Gute für dich,
    LG Mari

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