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Thema: Am rande der Agressionen (Allgemeine unzufriedenheit)

  1. #1
    Neuling
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    Standard Am rande der Agressionen (Allgemeine unzufriedenheit)

    Moin Moin,

    kennt Ihr das, wenn alles ******* ist und Ihr am liebsten alles kurz und klein schlagen wollte?

    Wo soll Ich überhaupt anfangen?

    Ich fange mal im Jahr 2012 an. Damit das nIcht zu lang wird, mach Ich eine Aufzählung.

    Realschulabschluss nachgeholt erstes Jahr von 2 geschafft mit 1,7ø (Ich musste nur im UnterrIcht mitmachen und max. zu Hause 1 Stunde für bestimmte Arbeiten lernen. Vokabeln konnte Ich mir kurzfristig merken. 200 in einer Stunde auswendig gelernt)

    Neue Freundin mit 2 Kindern
    Bandscheibenvorfall OP im August. (2 Tage nach den Sommerferien)
    400 Fehlstunden in den ersten 3 Monaten im 2 Jahr Schule unterbrochen um im August 2013 weiter zu machen.
    Mein bester Freund hat sich ein neuer Freundeskreis gesucht, in dem sie alle Drogen konsumierten, was nicht mein Fall ist. Ich habe versucht ihn davon abzuhalten hat aber leider nicht geklappt. Also Freundschaft im *****, weil er nur noch mit den neuen Leuten zu tun haben wollte.
    Meine erst Ausbildung im Einzelhandel, was mein Notfallplan war, konnte dank des Bandscheibenvorfalls vergessen.
    Sport war mein Leben vor dem Bandscheibenvorfall
    Zweiter Bandscheibenvorfall im Januar 2013
    danach im Fahrstuhl stecken geblieben.
    Zwei Wochen Später leichte Panikattacke in Karussells auf der Kirmes.
    2 Tage später dauerhaftes Herzrasen (Arzt besucht und Tabletten bekommen, die nicht wirkten)
    1 Woche später immer noch Herzrasen von morgens bis abends
    1 Woche später Psychologe aufgesucht (Antidepressiva und Angstlöser bekommen) das war März April 2013, bis die angeschlagen haben, hat es 2 Wochen gedauert. bis dahin morgens aufgestanden Herzrasen, abends ins Bett Herzrasen.
    Freundin war empathielos und hatte kein Verständnis (hat mich noch weiter runtergezogen.)
    Freunde Fehlanzeige (Einzelgänger, bis auf eine Freundin)
    Im Augst dann wieder mit der Schule angefangen, endlich ging es bergauf. Bis dahin Stress mit der Freundin, schwere Depression, Panikartigen, Heulkrämpfe, Wertlosfühlen (Freundin stütz einen nicht.) Suizid Gedanken.
    Kurz um ich war alleine mit meinen Sorgen.
    Mit der Schule wurde es anfangs besser.
    Nach Ca. 3 Monaten in der Schule, bin ich wieder zum Psychologen, weil ich immer noch Panikattacken bekommen haben, wenn die Klassentür zu ging und das schlimmste ich konnte mir gerade mal 5 Vokabeln in der Stunde lernen. Noch mal was mich wieder runtergezogen hat. Ich war so stolz auf meine Leistungsfähigkeit, nun war die auch W E C H.
    Der Psychologe hat mir dann neue Tabletten gegeben. Als die anfingen zu wirken konnte ich auch wieder lernen. Nicht so wie früher, aber um einiges besser.
    Das Halbjahres Zeugnis hatte dann einen von 3,6 :O
    März April 2014 Tabletten abgesetzt alles wieder gut.


    Zeitsprung zu September 2016 (Umschulende zum IT-Systemkaufmann, bin gerade im 3-monatigen Praktikum, mit dem Führerschein angefangen, Projektarbeit muss angefangen werden.)
    Bin total nervös und kann mir nichts mehr merken (Praktikum total verkackt, Job Aussichten dahin)
    Habe mich selbst mit meiner Prüfungsvorbereitung, Projektarbeit, Führerschein und Praktikum unter Druck gesetzt.
    Ab zum Doc Tabletten geholt.
    Ich habe in den 2 Jahren der Umschulung nie meinen Kopf angestrengt und immer gefragt und auch immer eine Antwort bekommen. Als es an die Prüfungsvorbereitung ging, konnte ich nicht mehr selbstständig nachdenken. Die Projektarbeit hat meine Dozentin für mich geschrieben, weil ich halb gare ******* geschrieben haben und die Satzstellung war einfach nur 5 Klässler mäßig.
    Führerschein nach hinten gestellt, abgefunden das das Praktikum gelaufen ist.
    So gut es geht auf die Schriftliche vorbereitet und mit 3 auch gemeistert.
    Projektarbeit auswendig gelernt und vorgetragen. 3 Für den Vortrag und 2 für das Fachgespräch.
    Prüfung bestanden. Arbeitslos. Tabletten abgesetzt
    Führerschein weiter gemacht. Schriftlich 0 Fehler, Praxis auch beim ersten Mal bestanden. Lappen in der Hand Auto vor der Tür (selber bezahlt) Job genau ein Tag Später angefangen.
    Februar 2017
    Job beim PC/ Notebookhersteller im Call Center (Zeitarbeit) mit mir 6 andere
    Einarbeitung geschafft, selbstständiges Arbeiten ist angesagt. 5 wurden wieder entlassen.
    Angefangen im First lvl (Erst Kontakt mit dem Kunden)
    Alle (sind) waren begeistert von mir. Technisch für den First lvl zu gut (Kein Platz im 2nd lvl) Gesprächszeiten besser als 90% der anderen. Produktivität überdurchschnittlich.
    Ab August dann täglich Kopfschmerzen (ab und an Migräne)
    Nach gut 7-8 Monate, Tabletten wieder genommen wegen Depressionen (leicht bis mittel schwere)
    Es war mir einfach zu wieder, jeden Tag denselben ****** (Seriennummer, Name, Straße, PLZ, Ort, Email, Telefon, Problem, Zufriedenheitsumfrage) abzufragen.
    Endlich 2nd lvl inoffiziell
    Januar 2018 Reha 3 Wochen lang, gegen die Kopfschmerzen, die nach dem Wechsel in den 2nd lvl aber auch schon besser geworden sind.
    Kopfschmerzen ganz weg. Endlich. In der Rehe ist ein Auge extrem angeschwollen, wo der Arzt sagte das es sich um eine allergische Reaktion handelt (wovon weiß keiner.) Erst Links dann rechts.
    März Vertrag für den 2nd lvl (immer noch Zeitarbeit.)
    Aktuell nervt mich das Telefonieren, aber nur schriftlich ist für mich auch nicht drin, da wir schon Leute dafür haben. Die Aufnahmen von mir sind auch nicht mehr der Hit und alles ist kacke.
    Die Kopfschmerzen fangen wieder täglich an, ich kann nicht mehr einschlafen, dauert immer um die 2 Stunden, ich bin total verspannt.
    Jetzt mache ich endlich wieder Sport, hilft aber auch nicht.
    Ich stopfe mich täglich mit Tabletten zu (Muskelentspanner, Antidepressiva, Angstlöser, neuerdings auch Schlaftabletten)
    Momentan klappt echt nichts. Leistung mittelmäßig, Familien leben immer noch mit derselben Freundin ist nicht so der Hit nerven mich alle, Ich komme nicht mit dem Geld, alles kacke.
    Nicht nur das die Kopfschmerzen und die Verspannung mir täglich auf den Sack gehen, nein heute schwellen auch noch beide Augen gleichzeitig zu.
    Das war der Punkt, an dem ich wieder alles kurz und klein schlagen wollte.
    Ich bin jetzt 30 und hatte, bis ich 22 Jahre alt war, ein Aggressionsproblem, nachdem ich mir aber beim Ausleben meiner Aggressionen die handgebrochen haben, schluckte ich sie nur noch runter. Auch das tat ich heute.
    Ein Doc meinte, dass " Depressionen nach innen gerichtete Aggressionen sind" Wow jetzt weiß ich zumindest, woher die Depressionen kommen, aber nicht wie ich Sie in den Griff bekomme. Ich habe nämlich nie gelernt mit Emotionen zu leben, ich kannte nur glücklich oder aggressiv.
    Ich habe zwar einen Psychologen gefunden, der hat momentan aber nur alle 6 Wochen ein Termin für mich, und bis sich das ändert, dauert das ca. 6 - 12 Monate. Er meinte, auf jeden Fall brauche ich eine Langzeit (3 Jahre) Verhaltenstherapie.
    Manchmal kommt mir der Gedanke das es einfach wäre los zu lassen, wenn Ihr versteht was ich meine.


    Was ich mit dem Text bezwecken will, weiß ich nicht. Vll einfach mal alles rauslassen, Suizid Gefahr besteht auf jedenfalls nicht, auch wenn es dann leicht wäre.

  2. #2
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    Hallo derDS,
    bei dir scheint viel vom Körper zu kommen, auch was deine Gemütsverfassungen betrifft. Meistens ist das körperliche nicht der einzige Grund, möglicherweise hast Du auch psychisch was aufzuarbeiten, aber ich wollte gerne darauf hinweisen, dass eine Schilddrüsenfunktionsstörung einen ganz schön durcheinander bringen kann. Es gibt ein paar Stichworte die ich damit in Verbindung bringen würde. Herzrasen, Panikattacken, Aggressionsschübe, Augenschwellungen, Schlaflosigkeit. Ich kenne das von meiner Schilddrüsenerkrankung ebenfalls gut.

    Auch typisch könnte Bewegungsdrang sein, vor der BS-OP war Sport sehr wichtig, was die Symptome unterdrückt bzw normalisiert hat, erst nach der OP als Du dich vermutlich weitaus weniger Bewegen konntest, begannen die Symptome.

    Ich würde dir empfehlen einen Endokrinologen zu besuchen. Das normale Blutbild beim Hausarzt gibt diese Infos nicht unbedingt her, selbst wenn dort die SD Werte mitgemacht werden. Das müsste genauer untersucht werden.

    Das ist nur ein Hinweis, dass da vielleicht was im argen ist.

  3. #3
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Du warst u. a. auf Reha.....wegen der Bandscheiben oder psychosomatisch?

    Ich habe ebenfalls depressionsbedingte Kopfschmerzen. Ich kenne die (meine) Zusammenhänge inzwischen recht gut...negative Gedankenspiralen führen beispielsweise zur Verstärkung der Symptome. Bei mir hilft nur Dranbleiben (Entspannungstechniken, Sport, Bewegung usw.).

    Machst du in der Richtung was?

    Stichwort “Muskelentspanner“: Was genau nimmst du? Hoffentlich keine Benzodiazepine (als Dauermedikation)?

    Im Zusammenhang mit den Panikattacken hattest du keine Psychotherapie? Immerhin geht deine Krankheitsgeschichte mit Höhen und Tiefen schon einige Jahre.
    Geändert von Mirjam (15.05.2018 um 09:28 Uhr)

  4. #4
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    @Blase,
    Danke für den Hinweis, du bist schon die 2te Person die das vermutet. Ich werde das auf jeden Fall mal mit dem Doc klären. Ich werde aber zum Internisten gehen, da man für einen Termin beim Endorinologen ca. 1-2 Jahre warten muss.

    @Mirjam
    Ich war zur Reha, wegen dauerhaften Kopfschmerzen, es wurden verspannungen festgestellt. Ich mache Autogenes Training und gehen 1-2 mal die Woche ins Fintessstudio.

    Die Muskelentspanner die ich nehme heißen Ortoton. Ich habe momentan einen Psychologen an der Hand, bis jetzt habe ich aber nur alle 6 Wochen ein Termin, das dauert wohl noch ca. ein Jahr bis ich einen festen Platz bekomme.

    Ich ware/ bin sehr träge und verliere schnell meine Ziele aus dem Auge, ich beschäftige mich lieber mit angehnehmen sachen, die keine Arbeit bedeuten.

  5. #5
    Neuling
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    Hey,

    meine Schilddrüsenwerte sind soweit in ordnung, nur meine Leberwerte sind ein wenig erhöht

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