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Thema: Angst vor dem Schlafengehen

  1. #1
    Neuling
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    Standard Angst vor dem Schlafengehen

    Hallo liebe Community!
    Ich weiß dass man hier nicht Diagnosen feststellen kann, dennoch vielleicht kennt sich irgendwer von euch mit dem Thema aus.
    Ich habe seit 2 Wochen nicht mehr vernünftig schlafen können. An Stress kann es meiner Meinung nach nicht liegen, da ich noch in die Schule gehe, kann ich mir zuhause den ganzen Unterrichtsstoff einteilen, also daran solls nicht liegen.
    Mir wäre es am liebsten, wenn man einfach die Nacht überspringen könnte, am liebsten würde ich gar nicht schlafen gehen, was aber schlichtweg unmöglich ist.
    Ich habe Angst vor dem Schlafengehen, davor dass ich wieder eine Schlafparalyse bekomme und irgendwelche Schattenwesen sehe, die nicht mal real sind. Davor, dass ich in der Nacht wieder Atemprobleme bekomme, und plötzlich mit starken Herzklopfen und zugeschnürter Kehle aufwache. Das alles hab ich erst seit den letzten beiden Wochen. Träumen tue ich sowieso sehr viel, meistens sind es schlechte Träume oder Albträume, entweder ich sterbe, werde gejagt oder sonst was. Kann mich auch immer daran erinnern, habe diese Träume aber schon seit einem guten Jahr, weiß nicht ob das davon kommt, dass ich im letzten Winter in eine depressive Phase gerutscht bin.
    Und Schlafparalysen hatte ich zuletzt als ich, ja weiß nicht, ungefähr 10/12 war? (Bin jetzt 18)
    Also als depressiv würde ich mich nicht bezeichnen, da ich sonst eigentlich ein sehr positiver und lebensfreudiger Mensch, aber auch sehr emotional, bin!
    Ich habe auch gelesen, dass Rückenschmerzen in Zusammenhang stehen können mit Schlafstörungen. Habe auch Rückenschmerzen seit nem Monat, aber auch nur wenn ich zu lange am Schreibtisch sitze, sonst nicht.
    Ich weiß, kann mir auch was einreden, aber ja, vielleicht kennt sich jemand mit dem Thema aus, möchte deswegen nicht unbedingt gleich zum Arzt gehen. Würde halt nur sehr gerne wieder gut schlafen, ohne Angst vor dem Einschlafen haben zu müssen.
    Danke im Vorraus
    LG und noch einen schönen Feiertag!

  2. #2
    Neuling
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    moin moin,

    Ist denn irgendwas ungewöhnliches passiert in den letzten 2 Wochen, was dich stärker beunruhigt hat ?

  3. #3
    Neuling
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    Eine gute Freundin von mir, hat mir anvertraut dass sie trans ist. Ich war etwas mitgenommen, weil es recht kompliziert ist und sie mir mehr als leid tat, denn das ist ja auch ein großer Leidensdruck, und sie sah immer so fröhlich und glücklich aus. Aber mittlerweile bin ich drüber hinweg, also es belastet mich nicht mehr. 🤔

  4. #4
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    Siehst du dich in deiner Freundin vielleicht gespiegelt, also geht es dir auch manchmal so, dass du einen Leidensdruck in dir spürst, aber dich bemühst, diesen auszublenden und nach aussen hin fröhlich zu wirken ?

  5. #5
    Neuling
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    Nein, das nicht, ich bin glücklich und zufrieden in meinem Körper. Aber ich lasse mich leicht von den Schwingungen anderer beeinträchtigen, ich leide dann sozusagen mit den Personen. Aber wie gesagt, momentan ist in meinem Sozialen Leben alles wieder in Ordnung.

  6. #6
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    Du schreibst von einer depressiven Episode ab/im Winter.

    Wie sah/sieht die Behandlung aus?
    - Psychotherapie?
    - Medikamente?
    - Klinikaufenthalt?

    Machst du unterstützend beispielsweise Sport und Entspannungstechniken?

    Welche körperlichen Begleitsymptome hattest du, als die Depression ausgebrochen war? Gibt es Parallelen zum jetzigen Zustand?

  7. #7
    Neuling
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    Ich war deswegen beim Arzt und hatte auch eine Überweisung für den Psychologen erhalten. Ich war aber der festen Überzeugung, das ich diesen Zustand alleine bekämpfen kann oder das er bald wieder weggehen würde. Deswegen habe ich mich geweigert, mir Hilfe zu suchen, weil ich schlichtweg nicht wusste warum ich plötzlich dieses Tief hatte.
    Begleitsymptome waren die Leere aber auch eine langanhaltende Traurigkeit, die einfach da war. Ich hatte häufig Konzentrationsprobleme und reduzierten Hunger, wollte nicht wirklich was essen. Ich wollte den ganzen Tag nur schlafen. Hatte auch Suizidgedanken, aber wie gesagt das war letztes Jahr. Die einzige Parallele die ich erkennen kann sind die Albträume.

  8. #8
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Zitat Zitat von SapphireWing Beitrag anzeigen
    Deswegen habe ich mich geweigert, mir Hilfe zu suchen, weil ich schlichtweg nicht wusste warum ich plötzlich dieses Tief hatte.
    Bist du ernsthaft der Meinung, dass es Voraussetzung für eine Psychotherapie ist, die Ursachen/Zusammenhänge bereits zu kennen?

    Hattest du Angst, was auf dich zukommt?

    Du bist noch sehr jung - hast du jemanden, der dich unterstützt? Deine Eltern etwa?

    Ich würde dir raten, dich auf sogenannte “probatorische“ Sitzungen einzulassen. Das heißt, dass du ein paar Termine (auch jeweils bei verschiedenen Therapeuten möglich) testen könntest, beispielsweise ob die Sympathie stimmt sowie dich vom Therapeuten beraten lassen, ob Therapiebedarf besteht.
    Geändert von Mirjam (21.05.2020 um 21:25 Uhr)

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