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Thema: Angst vor dem Tod, Therapie und anderer Krams

  1. #1
    Neuling
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    Standard Angst vor dem Tod, Therapie und anderer Krams

    Hallo (Achtung, sehr langer Text...)

    also das ist jetzt das erste Mal, dass ich in so einem Forum schreibe und weiß garnicht genau was ich alles sagen will (es gibt so viel zu sagen) aber ich schreib jetzt einfach mal drauf los. Mein Problem ist, wie man schon dem Titel entnehmen kann, die Angst vor dem Tod (Thanatophobie?). Die habe ich ungefähr seit ich in der Grundschule war. Ich war zwar nie bei einem Therapeuten der mir eine Phobie bestätigt hat aber meine Panikattaken sind so intensiv, dass ich mir eigentlich ziemlich sicher sein kann. Ich würde euch die Phobie gerne näher beschreiben aber das Problem mit dieser Art von Angst ist halt, dass sobald man sich wieder mit dem Thema befasst, auf die Gefahr hinausläuft eine weitere Attacke zu bekommen und das will ich nicht. Jetzt zu dem Grund der das Thema so aktuell macht: Ich hatte vor ungefähr einem Jahr ein Gespräch mit einem Verwandten über Tod, ich weiß garnicht mehr was er damals genau gesagt hatte aber aufjeden Fall hatte dieses Gespräch eine unglaublich beruhigende Wirkung auf mich und ich hatte seit einem Jahr keine Attacke mehr (Ich weiß, es klingt absurd aber es stimmt). Vor ein paar Wochen hat es jetzt wieder angefangen. In den letzten Wochen hatte ich auch aufgehört Fernseh zu gucken und alle anderen Ablenkungen auszuschalten und mich stattdessen auf mein richtiges Leben zu konzentrieren. Ich vermute jetzt, dass die "reale Welt" sozusagen, grade so einen großen Eindruck auf mich macht, dass mir grad einfach alles zu viel wird. Ich weiß nicht ob ihr das nachvollziehen könnt, aber ich hatte wirklich sehr viel zeit mit allemmöglichen ****** verbracht nur um mich von allen möglichen ablenken zu können. Jetzt werden die Attacken dafür umso schlimmer und ich fühl mich von der Außenwelt so unglaublich isoliert. Neben der Panikattaken habe ich jetzt auch eine vollig andere Grundstimmung, die sich schwer beschreiben lässt. Ich bin ständig schlecht gelaunt und von jedem genervt, fühle mich von allen Leuten unglaublich distanziert, habe nicht das Gefühl jemals zu einem Menschen Nähe zu finden (selbst meine Familie scheint mir Fremd zu sein) und hab das Gefühl niemand versteht mich (Wie wenn ich in einer ganz anderen Welt leben würde als die anderen Menschen), außerdem hab ich die ganze Zeit irgendwelche komischen Gedankengänge über allerlei Metaphysischen Krams, hab Probleme mich mit realen Dingen zu befassen. Früher hab ich immer versucht meine Ängste zu beschreiben, jedoch hatte ich nie das Gefühl, dass mich jemand wirklich nachvollziehen kann. Ich hab generell Probleme mich auszudücken und die richtigen Worte für meine Gefühle zu finden. Auch wenn ich grade eine Attacke habe (ich fange dann immer an zu schreien, was mir ziemlich peinlich ist, aber naja was soll man machen) reagiert meine Familie total schockiert und weiß garnicht was sie machen soll. Und anstatt mit jemanden drüber zu reden, ergebe ich mich den ganzen Tag meinen Grübeleien, sage fast so gut wie nichts, was wohl auch sehr ungesund sein muss. Mir ist heute klar geworden, dass ich wahrscheinlich eine Therapie brauche aber ich hätte noch ein paar Fragen und auch Zweifel die ich gerne loswerden möchte:
    1. Kann man einfach einen Therapeuten anrufen und ein Termin vereinbaren? Mir ist klar, dass es lange dauert einen Platz zu kriegen, aber kriegt man einen "Kennenlerntermin" innerhalb kurzer Zeit?
    2. Ich bin sehr an einer Hypnosetherapie interessiert, was ist eure Meinung dazu? Hilft das etwas? Kann ich mir so etwas überhaupt "wünschen" oder hat das Jemand anderes zu entscheiden? Macht das ein Therapeut oder gibt es dafür Fachmänner und du wirst sozusagen von deinem Therapeuten überwiesen? Der Grund weswegen ich mich so dafür interessiere, ist nämlich, dass ich unglaubliche Angst habe in einer Sitzung darüber zu sprechen und dann womöglich eine panikattake zu bekommen und dass im Endeffekt alles schlimmer wird. Denn je mehr ich über das Thema nachdenke, desto schlimmer wirds. Außerdem habe ich Angst, dass ich wie bei allen Anderen nicht verstanden werde...
    Jaaaa.. ich möchte mich nochmal kurz entschuldigen falls ich irgendeinen Quatsch oder was Unklares geschrieben habe, ich bin dafür bekannt mich sehr kryptisch auszudrücken und komm mir grad um ehrlich zu sein ziemlich blöd vor das alles meinem Computer zu erzählen... Das wars
    Falls sich Jemand tatsächlich die Mühe gemacht hat, das alles durchzulesen bin ich Demjenigen sehr dankbar

  2. #2
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    Standard

    Hey LupinIII ,

    du hast ja ganz schön viele Fragen

    Ich kann dir nur wenige davon beantworten. Ich Antworte dir trotzdem mal...

    Soweit ich das beurteilen kann, ist es möglich deinem Therapeuten von Anfang an zu sagen, dass du nicht darüber reden willst. Es gibt Therapieformen, bei denen muss man nicht zwingend über das Problem reden.
    Ich kann deine Sorge verstehen.. Genau so werden es dann bestimmt auch die Therapeuten verstehen

    Soweit ich weiß, kann man sich Hypnotherapie wünschen. Wie das dann aber tatsächlich umgesetzt wird, ist wieder eine andere Sache, da kenne ich mich nicht aus. Solltest du es jedoch privat zahlen wollen, dann hast du da natürlich freie Wahl.
    Auch bei einem Hypnotherapeuten würde ich erwähnen, dass du nicht darüber sprechen willst. Ob bei dem oder bei dem.. das ergibt sich dann eh alles wenn du dort bist.

    Vom Vorgehen her, also zu deiner 1. Frage: Rede mit deinem Hausarzt, dieser wird dir auf jeden Fall weiter helfen! Dem kannst du all diese Fragen stellen und er wird sie auch ordentlich beantworten

    Und wie gesagt, falls du selbst Zahlen willst, dann kannst dich auch direkt an die verschiedenen Praxen wenden, die du gerne besuchen möchtest. Ich denke, dass die aller meisten ausführlich Beschreiben wie sie arbeiten.

    Herzliche Grüße
    Argus

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