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Thema: Angst vor Finanzkrise!

  1. #1
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    Standard Angst vor Finanzkrise!

    Ave,

    ich hatte hier schon einmal ein etwas kontroverses Thema eröffnet. Angst vor Terrorismus.

    Die letzten Wochen hatte ich etwas mehr Zeit und habe viel Recherchiert.
    Ich hab viel gelesen darüber. Man muss schon sehr aufpassen wo man liest und was man davon glauben kann, hinter vielen dingen steckt oft auch eine Agenda. Was sich aber meist irgendwann auch aufzeigt.
    Vieles von meiner Recherche hat mir doch sorgen gemacht. Und wie schon geschrieben, ich habe vorweg so gut es ging die berichte gefiltert. Die neutralsten berichte raus gesucht und deren Wahrheitsgehalt noch nach recherchiert so gut es ging.

    Mal ein rein hypothetisches Gedankenspiel:
    Man nehme also an die komplette wirtschaft bricht zusammen, Hunderttausende, gar Millionen von Menschen verlieren ihre Arbeit.
    Das Sozialsystem würde zusammenbrechen. Rentner, bedürftige, behinderte, niemand würde mehr Geld bekommen und keiner mehr wäre versorgt. Geld wäre nichts mehr wert.
    Stromausfälle, Landesweit oder gar Europaweit. Bürgerkrieg würde ausbrechen. Die überlebenden, nach dem Bürgerkrieg müssten ums nackte überleben kämpfen. Da würde die wahre Fratze "Mensch" zum Vorschein kommen. Wie die Tiere.

    Ok, dieses beschriebene Szenario war nun sehr heftig und wohl schon etwas übertrieben. Doch nun würden mich ernsthaft eure Meinungen dazu interessieren. Ihr könnt mich auch gerne verspotten und nicht ernst nehmen. Aluhut sitzt. Aber bitte auch ernst gemeinte Gedankengänge.
    Wird es zu einer Krise kommen? Wenn ja, Wie schlimm werden die Auswirkungen, auf jeden einzelnen von uns? Kann man sich irgendwie vorbereiten?
    2008 gab es auch eine Finanzkrise. Wird diese auch so harmlos enden und es wird einfach gar nichts passieren und alles bleibt wie es ist?

    Darüber mach ich mir tatsächlich ein wenig sorgen. Angst wäre sicherlich zu viel gesagt, aber es gibt ja hier auch keine, "eine wenig sorgen mach" Rubrik.

    Grüße

  2. #2
    Verleger Avatar von Draugr
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    Moin, handelt es sich aber nicht auch irgendwo um einen Luxus, sich über derartige Hypothesen/ ungelegte Eier Gedanken machen zu können .

    Politische Entwicklungen sind ja eher konkreter, nicht so abstrakt.

    Wobei natürlich das Vertrauen in die Polizei konkret leidet, zu Recht meiner Meinung nach, da gibt's Krisenpotenzial.
    Geändert von Draugr (22.10.2019 um 07:45 Uhr)
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  3. #3
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    Deine rhetorische frage und Aussage impliziert ja schon deine Meinung.

    Allerdings, die Definition davon was Luxus ist, ist nicht das Thema.

    Eine Finanzkrise, hat also nichts mit einer Politischen Entwicklung zu tun?

    Vielleicht kannst du mit deiner aussage, über das Vertrauen in die Polizei mal etwas konkreter werden?

  4. #4
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    2008 gab es auch eine Finanzkrise. Wird diese auch so harmlos enden und es wird einfach gar nichts passieren und alles bleibt wie es ist?

    Darüber mach ich mir tatsächlich ein wenig sorgen.
    Eine Krise gibts, wenn irgendwo eine Blase platzt, weil zuviel Geld in einen Markt gepumpt wurde.
    Normalerweise ist das so, das in dem Fall die Zentralbanken die Zinsen senken und Geld in den Markt pumpen, um die Konsumbereitschaft/Investitionsbereitschaft zu erhöhen.
    Seit 2009 hat die EZB den Markt mit Geld geflutet, die Zinsen aber auf 0% gelassen.
    Und damit den Grundstein für die nächste Krise gelegt:
    Wenn die Wirtschaft jetzt den Rückwärtsgang einlegt, hat die EZB keine Möglichkeit mehr, die Konsumbereitschaft/Investitionsbereitschaft durch Senken der Zinsen zu erhöhen.
    Deswegen gilt unter Fachleuten als ausgemacht, das die nächste Krise anders sein wird als die von 2009.

  5. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei amonda für den sinnvollen Beitrag:

    AnnDe (23.10.2019),Danske (29.10.2019)

  6. #5
    Verleger Avatar von Draugr
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    Irgendwo hängt alles zusammen, ich bezog das aber eher auf politische Tendenzen wie den Rechtsruck, was natürlich auch irgendwann wirtschaftliche Folgen hätte, aber es ist wohl klar wie ich das meine.

    Außerdem wäre es von einer Finanzkrise bis hin zu einem dystopischen Szenario a' la Mad Max vermutlich auch noch ein weiter Weg.

    Ich bezog das auf Rechtsextremismus innerhalb der Polizei, oder den Missbrauchsskandal.
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  7. #6
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    Die Frage, ob die Finanzkrise von 2008 "harmlos" war, werden verschiedene Lete wohl unterschiedlich beantworten.
    Ich persönlich habe davon auch nichts gemerkt, aber schon alleine in den USA waren es bestimmt mehrere Millionen, die von einem Tag auf den anderen arbeitslos wurden, die ihre Anlagen und Ersparnisse verloren, die ihre Häuser verloren.
    Ich weiß nicht, wieviele Menschen, teilweise ganze Familien mit kleinen Kindern, damals auf der Straße landeten und in wilden Zeltstädten hausten.
    Was aus ihnen heute, zehn oder elf Jahre später, wohl geworden ist?

    Was aus den Protagonisten der Banken-Pleite geworden ist, weiß man allerdings: Sie leben weiterhin in Saus und Braus. Kein einziger Top-Verantwortlicher der Krise wurde juristisch belangt, strafrechtliche Verfahren beschränkten sich auf die kleinen Fische. Selbst die Lehman-Garde, die lange im Visier des FBI stand, kam ungeschoren davon.

    Wie man sich auf so eine Krise vorbereiten kann? Wahrscheinlich dadurch, dass man möglichst keine Schulden hat und halbwegs autark leben kann.
    Eigene Solaranlage auf dem Dach, etwas Holz vor oder hinter der Hütte, im Notfall auf dem Holzofen kochen und damit die Bude warm machen können, ein eigenes Stück Land zum Gemüseanbau oder Menschen, mit denen man sich zum Urban Gardening zusammenschließt.
    Solidarisches Miteinander und Kooperation fördern und schon mal einüben, andere Fähigkeiten erlernen als nur auf Smartphones herumzuwischen, auf Knöpfe zu drücken und Alexa diverse Wünsche mitzuteilen.
    Also handwerkliche Fähigkeiten, gärtnerische Fähigkeiten, Lebensmittel haltbar machen können (ohne Gefrierschrank), Dinge reparieren können, Werkzeuge haben und mit ihnen umgehen können, die ohne Strom funktionieren.
    Immerhin hat die Menschheit sich über Millionen Jahre ohne Strom entwickelt - wär ja gelacht, wenn wir das heute nicht auch noch hinkriegen würden.

    Und hoffen, dass nicht nur das Schlimmste, sonden auch das Beste im Menschen zum Vorschein kommt, nämlich Improvisationstalent, Kreativität, Solidarität, Hilfsbereitschaft, Kooperation, Empathie, Gemeinschaftssinn.

  8. Die folgenden 4 Benutzer bedankten sich bei Der rote Faden für den sinnvollen Beitrag:

    AnnDe (23.10.2019),Danske (29.10.2019),Friedensaktivist (26.10.2019),Snowgold (22.10.2019)

  9. #7
    Neuling Avatar von Andreas71
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    Hallo!
    Zitat Zitat von Friedensaktivist Beitrag anzeigen
    Vieles von meiner Recherche hat mir doch sorgen gemacht. Und wie schon geschrieben, ich habe vorweg so gut es ging die berichte gefiltert. Die neutralsten berichte raus gesucht und deren Wahrheitsgehalt noch nach recherchiert so gut es ging.
    Ich pflege bei solchen Dingen zunächst immer mein "Kaffee-Argument" vorzubringen. Die einen sagen, Kaffee ist ungesund. Die nächsten, er wäre gesund. Irgendwann kommt das Glas Wasser ins Spiel usw. Die Frage ist vielleicht, wonach entsprechende Personen gesucht haben. Wenn jemand im Kaffee etwas ungesundes sucht und findet heißt es: Er ist ungesund. Der nächstes findet etwas gesundes. Und nun???

    Zitat Zitat von Friedensaktivist Beitrag anzeigen
    Da würde die wahre Fratze "Mensch" zum Vorschein kommen. Wie die Tiere.
    Tja, ich fürchte, wir sind in der Evolution noch nicht viel weiter. Ich hatte mal ein ähnliches Szenario, da dachte ich mir: Was wäre, wenn man für eine Woche alle Gesetze der Welt außer Kraft setzen würden? Was würde passieren? Vermutlich nicht viel gutes. Wie viele würden sich z.B. einfach einen Fernseher klauen ohne zu bezahlen. Weil es doch straffrei ist. Um das Recht des anderen würden sich die meisten fürchte ich nicht kümmern. Denke ich. Traurig.

    Zitat Zitat von Friedensaktivist Beitrag anzeigen
    Darüber mach ich mir tatsächlich ein wenig sorgen. Angst wäre sicherlich zu viel gesagt, aber es gibt ja hier auch keine, "eine wenig sorgen mach" Rubrik.
    Ob es zu einer Krise kommen wird oder nicht wird vermutlich niemand sagen können. Die Sorge darum ist sicher berechtigt und Anzeichen scheint es ja hier und da auch zu geben. Trotz allem denke ich, dass, wie beim letzten mal, die staatlichen Mittel ausreichen, um den Schaden soweit in Grenzen zu halten, dass das westliche System nicht komplett zusammen bricht. Soviel Vertrauen habe ich wohl.

    Gruß
    Andreas
    Es gibt immer einen noch größeren Fisch

  10. #8
    Roman Verfasser
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    ...ja, die "staatlichen Mittel"... das sind ja letztendlich die Steuergelder derjenigen, die reellen Arbeiten und Wertschöpfungen nachgehen. Die werden doppelt und dreifach geschröpft.
    Erst durch Steuern, dann durch das Verzocken ihrer Ersparnisse, und dann werden ihre Steuergelder noch dafür eingesetzt, um die Zocker zu retten.
    Eine stete Umverteilung von unten nach oben.
    Aber was solls, wir arbeiten doch alle gerne, füttern die fetten Maden mit durch, und retten ihnen im Falle des Falles auch gerne ihren vollgefressenen A....., damit wir am Ende nicht selber an eben solchem sind.

  11. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Der rote Faden für den sinnvollen Beitrag:

    Danske (29.10.2019),Mona-Lisa (27.10.2019)

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