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Thema: Arzt

  1. #1
    Neuling
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    Unglücklich Arzt

    Hey Leute.

    Ich wollte jetzt mal eben ein wenig meinen Kummer von der Seele schreiben. Vielleicht antwortet mir ja jemand.

    Kurzfassung zu mir:
    Seid ca. 2 Jahren fing es bei mir schleifend an, dass ich mich immer mehr zurück gezogen habe.
    Zu dieser Zeit wollte ich mein Fachabitur machen, promt blieb ich das 1. Jahr sitzen, weil ich so wenig zur Schule ging.
    Nach und nach ging ich immer weniger zur Schule, bis ich irgendwann garnichtmehr hinging. (= Rausschmiss)
    Zudem habe ich große Probleme zuhause. Meine Mutter (alleinerziehend) und ich verstehen uns sogut wie nie, jeden Tag gibt es Streit. Aussagen wie "Zieh doch aus", "DU machst mir MEIN Leben NICHT kaputt" oder "Hätte ich Dich besser ins Heim gegeben" sind auch schon öfters gefallen.

    Ich selber beurteile mich als sehr anstregend. Oftmals gehe ich mir mit meiner Art selber auf den Keks. Ich bin sogut wie jeden Tag traurig, schließe mich in meinem abgedunkelten Zimmer ein und weiß nichts mit mir anzufangen. Den ganzen Tag über zerbreche ich mir meinen Kopf mit irgendwelchen Gedanken, jede Kleinigkeit nehme ich mir sehr zu Herzen & bedeutet für mich in der Regel zu viel. Ich meide die Öffentlichkeit, würde behaupten man könnte schon von einer sozialen Phobie sprechen.

    Nach etweiligen Monaten habe ich mich endlich aufgerafft und bin heute voller Mut zum (Haus)Arzt gegangen, um mit jemandem darüber zu sprechen. In der Hoffnung, dass mir geholfen wird, habe ich ihm meine Geschichte erzählt. Alles was ich mir anhören durfte war "Unter Winterdeppressionen leiden momentan sehr viele". Mein Hausarzt wollte mich meiner Meinung nach einfach schnell loswerden, hatte überhaupt keine Ahnung von irgendwas. Er wollte mich an einen Psychiater überweisen, woraufhin ich fragte ob er mir einen empfehlen könne. Als Antwort bekam ich ein plumpes "Keine Ahnung,müssen sie selber schauen". Selbst nachdem ich erklärt habe,wielange ich mich überwinden musste alleine schon den Hausarzt aufzusuchen und jetzt nicht einfach mit einem fremden Arzt klarkommen würde, blieb er bei seiner Meinung.
    Als ich erzählte, dass ich mich im Internet informiert hätte, dass man sich anfangs auch bei seinem Hausarzt medikamtentös behandeln lassen könne, bekam ich nur ein Kopfschütteln.
    Selbst wegen der Überweisung zum Psychiater kam er mir nicht entgegen. Ich solle an der Patienannahme sagen, dass ich eine brauche. Jedoch hab ich dies nicht getan, denn als ich aus dem Besprechhungszimmer kam, sah ich das mehrer Patienten dort standen. Ist doch klar, dass ich mich nicht einfach dort hinstelle und sage „Ich brauch ne Überweisung zum Psychiater“ , wo ich schon so Probleme habe, über das Thema offen zu sprechen.
    Monatelanges daraufhinarbeiten zum Arzt zu gehen wurde irgendwie in mir kaputt gemacht.
    Die Angst, dass ich nicht für voll genommen werde oder Zurückweisung, wurde nur bestätigt.

  2. #2
    Roman Verfasser Avatar von glasheuler
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    Standard Hi hopeless dream,

    dein letzter Satz spricht Bände, es spiegelt vollkommen Deine negative Erwartungshaltung und zudem bist Du fast noch zufrieden damit dass Dein Arzt nicht sonderlich viel Interesse hatte Dir helfend beizustehen.

    Deine Einstellung bedarf dringend einer Korrektur ! Es ist nicht damit getan
    sich einen Therapeuten zu suchen, ein paar Pillen einzuschmeissen und dann läuft alles seinen Gang... Du darfst Dich vor allen Dingen nicht so
    sehr von Gleichaltrigen abkapseln, Du wirst noch jeden einzelnen brauchen, wie willst Du das ohne Freunde schaffen ?

    Auch das gestörte Verhältnis zu Deiner Mutter würde ich an Deiner
    Stelle mal gründlichst überdenken. Es sollte doch wohl möglich sein sich
    auf halben Weg entgegen zu kommen.

    Liebe Grüße
    glasi
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

  3. #3
    Neuling
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von glasheuler Beitrag anzeigen
    dein letzter Satz spricht Bände, es spiegelt vollkommen Deine negative Erwartungshaltung und zudem bist Du fast noch zufrieden damit dass Dein Arzt nicht sonderlich viel Interesse hatte Dir helfend beizustehen.

    Deine Einstellung bedarf dringend einer Korrektur ! Es ist nicht damit getan
    sich einen Therapeuten zu suchen, ein paar Pillen einzuschmeissen und dann läuft alles seinen Gang... Du darfst Dich vor allen Dingen nicht so
    sehr von Gleichaltrigen abkapseln, Du wirst noch jeden einzelnen brauchen, wie willst Du das ohne Freunde schaffen ?

    Auch das gestörte Verhältnis zu Deiner Mutter würde ich an Deiner
    Stelle mal gründlichst überdenken. Es sollte doch wohl möglich sein sich
    auf halben Weg entgegen zu kommen.

    Liebe Grüße
    glasi
    Ich bin ganz und garnicht damit zufrieden, dass mein Arzt nicht viel Interesse hatte. Eher gesagt war es für mich wie ein Schlag ins Gesicht.
    Monatelang hab ich mit mir gekämpft, ob ich mit einem Arzt darüber reden soll oder nicht. Oder eher gesagt, ich wollte gerne zum Arzt, wusste aber nicht ob ich es schaffe über meinen eigenen Schatten zu springen & mit ihm darüber spreche. Ich habe irgendwie sehr große Probleme damit, mit jemandem darüber zu sprechen. Genauso habe ich große Probleme damit, anderen Menschen meine Wahren Gefühle offen zu zeigen.
    Wenn ich mit anderen unterwegs bin, dann bin ich immer die Fröhliche..sobald ich zuhause bin schlägt die Stimmung ruckartig um.

    Das Problem mit meiner Mutter habe ich schon seid Jahren.
    Dazu muss man sagen, dass meine Mutter seeeeeeeeeehr launisch ist, so gut wie jeden Tag. Und damit komme ich nicht zurecht. Geredet haben sie und ich schon sehr oft. Aber Anhalten tut es dann meist nur einpaar Tage.

  4. #4
    Painter
    Gast

    Standard

    Moin,

    ich würde mr zuerst einmal einen anderen Arzt suchen... wenn man sich da nicht wohl fühlt - auf zum nächsten! Es gibt Ärzte die verschreiben Antidepri´s, aber nicht alle (ist auch wegen der vielzahl der AD´s auf dem Markt und der persöhnlichen Situation nicht ganz einfach das richtige zu finden)
    Du kannst dir natürlich auch gleich einen Psychiater raus suchen und halt die 10€ noch einmal bezahlen. Wäre (wenn du dir keine Überweisung da holen willst) wohl das beste.
    Der könnte dich auch gleich zu einem Psychologen überweisen; denn man sollte (wie Glasi schon meinte) die Ursachen bekämpfen!

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