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Thema: Befreien durch Schreien

  1. #1
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    Cool Befreien durch Schreien

    Als ich mal ein paar Monate in Uppsala gelebt hab, ist mir der "flogstavrålet" (Flogsta Schrei oder -Gebrüll) noch lebhaft in Erinnerung. D.h. in Flogsta, einem Studentenviertel machen jeden Tag 20 Uhr alle ihre Fenster auf und schreien aus ganzem Leib. Interessanterweise fande ich es sowohl befreiend, Leute schreien zu hören, als auch selber zu schreien.

    Eine Bekannte von mir hat in ihrer stationären Therapie auch mal die therapeutische Wirkung von Schreien kennengelernt. Ich glaube, sie hat da ganz Recht. Es ist im Alltag nicht immer eine gute Idee zu schreien mit Rücksicht auf andere. Nicht mal in der eigenen Wohnung, weil die Nachbarn einen ja hören können!

    Wo kann man sich also in unserer Gesellschaft mal richtig ausschreien? Wir haben die Idee gerade in unserer Selbsthilfegruppe, dass wir das mal zum Stressabbau machen wollen. Gibt es sowas wie Schreiräume? Oder sollten wir das in den Gruppenräumen der Kontaktstelle machen? Wäre sicherlich nicht optimal in Anbetracht, dass im Nebenzimmer eine andere Gruppe ist.

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    kpapikedani (05.02.2018)

  3. #2
    Nachwuchs Autor Avatar von bonusheft
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    kennst du die dynamische meditation?
    vielleicht hast du glück und sie wird in deiner nähe angeboten.
    da kannst du nicht nur schreien sondern auch toben.
    mr. googel kann dir sicher weiterhelfen und infos liefern.
    lg
    bonus
    Man sollte die Dinge so nehmen, wie sie kommen. Aber man sollte dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte.
    Curt Götzdt. Schriftsteller1888-1960

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  5. #3
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    Klingt interessant, danke für den Tipp!

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    kpapikedani (05.02.2018)

  7. #4
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    In der Bonding-Psychotherapie bzw. New Identity Process nach Dan Casriel wird auch geschrieen.

  8. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Lilola für den sinnvollen Beitrag:

    kpapikedani (05.02.2018),Sommer (05.02.2018)

  9. #5
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    Zitat Zitat von hsp_pionier Beitrag anzeigen
    Als ich mal ein paar Monate in Uppsala gelebt hab, ist mir der "flogstavrålet" (Flogsta Schrei oder -Gebrüll) noch lebhaft in Erinnerung. D.h. in Flogsta, einem Studentenviertel machen jeden Tag 20 Uhr alle ihre Fenster auf und schreien aus ganzem Leib. Interessanterweise fande ich es sowohl befreiend, Leute schreien zu hören, als auch selber zu schreien.

    Ich will das auch. Sofort. Aber hier im Büro kommt das vermutlich nicht so gut. Aber ich bin soooooooooooo oft versucht...
    Füße im Humus, Kopf im Wind, Vögel in den Haaren - Buche

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    kpapikedani (05.02.2018)

  11. #6
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    Wo kann man sich also in unserer Gesellschaft mal richtig ausschreien?
    Keine Ahnung. Eine Weile tat ich das gerne nachts irgendwo und sah wie die Lichter in der Straße aufleuchteten

    Das tue ich heute natürlich nimmer, aber ich finde, das bringt auch nichts - was das "befreien" angeht. Glaube, das soll auch veraltet sein mit dem Schreien.

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    kpapikedani (05.02.2018)

  13. #7
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    Schreien hilft auf jeden Fall! Es ist eine Methode, um negative Emotionen abfließen zu lassen. Nicht unterdrücken! Sondern herauslassen. Das ist das große Geheimnis. Nutze doch die "Kissen-Kreischer-Technik". Funktioniert auch bestens von zu Hause. Kissen vor den Mund und los gehts mit Gebrüll!

  14. #8
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    Man kann ja beim Auto fahren (ggf. dabei auch laute Musik hören) und während man fährt laut schreien. Dürfte da, wenn man auf wenig befahrenen Straßen fährt, kaum jemand hören bzw. stören.

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