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Thema: Bekomme mein Verhalten nicht in den Griff.......

  1. #1
    Neuling
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    Standard Bekomme mein Verhalten nicht in den Griff.......

    Leute, ich weiß nicht weiter grade.......

    Bekomme ein bestimmte Verhaltensweisen im Moment trotz Therapie und Medis einfach nicht in den Griff und verstehe einfach nicht wieso!?

    Ich bin immer sehr unsicher, stelle mich bei vielen Sachen unglaublich dumm an und haue vor allem immer ab, wenn ich überfordert bin oder mir was unangenehm ist.

    Gestern waren wir im Supermarkt und an der Kasse hat die Mutter meiner Freundin bemerkt, das noch was fehlt, also hat sie mich gebeten, das noch zu holen.
    Ich habe das aber einfsch nicht gefunden, obwohl es wohl genau vor meiner Nase war, das ging ne Minute so und da kam meine Freundin schon, und wollte mir das abnehmen, aber da hatte ich schon voll den Tunnelblick, war wie gelähmt und hatte Panik und bin dann einfach weggerannt.
    Habe dann ne Runde im Supermarkt gedreht und bin dann zum Auto gegangen und wurde von meiner Freundin schon empfangen.
    Sie war stinksauer und war traurig darüber, das es schon wieder passiert ist und warum ich sie ständig in der Öffentlichkeit blamiere und was das soll usw. Als Schutzreflex zeige ich immer die gleiche Reaktion: Gebe mich trotzig und zuck mit den Schultern, was sie natürlich nicht begeistert hat.
    Zuhause war ich dann einfach nur noch niedergeschlagen, traurig und habe wieder gegrübelt. Habe dann sogar versucht, mir ne "Überdosis" zu verpassen, um mich vllt. einfach ruhigzustellen. Habe natürlich damit gewartet, bis meine Freundin zur Tür reinkam, damit sie mich aufhällt.
    Auch so ne Angewohnheit, die ich dringend abstellen muss. Das sind alles einfach Hilferufe, obwohl sie mir da gar nicht richtig helfen kann. Haben dann ein längeres Gespräch geführt und dann war auch alles wieder gut und sie war nicht mehr sauer.

    Mach mir natürlich trotzdem Gedanken. Ich habe nämlich am Dienstag nach langer Zeit wieder ein Vorstellungsgespräch und wäre wirklich auf den Job angewiesen, da ich jetzt seit einem Jahr Arbeitslos bin, ich aber kein ALG-II bekomme und ab anfang August auch nicht mehr krankenversichert wäre. Und ich habe einfach Schiss, das ich entweder schon im Gespräch versage oder ich mich auf der Arbeit nicht im Griff habe, ich wieder abhaue oder ich frech und aufmüpfig werde usw.

    Habt ihr Rat für mich?

  2. #2
    Neuling
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    Hat hier niemand einen Rat für mich?
    Wäre wirklich wichtig.......

  3. #3
    Moderator Avatar von siddhi
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    Hallo Lumpi,

    Schwierig, so auf die Schnelle. Was ich dir für Dienstag empfehlen kann, versuche dich auf das Atmen zu konzentrieren, wenn wieder Ängste hoch kommen, sonst verselbständigt sich die Situation. Immer schön konzentriert bei dir selber bleiben. Lieber ein paar Mal mehr atmen, bevor man etwas sagt. Sozusagen etwas Zeit schinden...

    Kannst du damit etwas anfangen, d.h. macht das Sinn für dich?

    LG siddhi (privat)
    Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus. (Demokrit)

  4. #4
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    Ich bin immer sehr unsicher, stelle mich bei vielen Sachen unglaublich dumm an und haue vor allem immer ab, wenn ich überfordert bin oder mir was unangenehm ist.
    Solange Du dieses Verhalten zeigst, bist du für den ersten Arbeitsmarkt nicht geeignet.

    Hast Du schon mal über einen Job in einer Werkstatt für Behinderte nachgedacht?
    Grüße
    Beinwell

    (Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.)

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Beinwell für den sinnvollen Beitrag:

    Endstation (31.07.2018)

  6. #5
    Schreiberling
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    Hallo Lumpi,

    hast du schon mal überlegt, wo das Verhalten herkommt?

    Es gibt mehrere Überlegungen, damit umzugehen ....

    Der erste Schritt ist die Einsicht, dass du nicht vor allen Problemen davonlaufen kannst, weil sie dich immer wieder einholen. Probleme sind schneller als der schnellste Mensch der Welt rennen kann. Wenn man meint vor einem Problem erfolgreich weggelaufen zu sein, dann hat man ziemlich bald ein neues Problem, das eventuell noch heftiger wird und einen in einer noch unangenehmerern Situation trifft.

    Ich selber bin lange Zeit auch vor meinen eigenen Problemen davongelaufen, bis ich gemerkt habe, dass es dadurch nur noch schlimmer wird. Die Probleme wurden irgendwie "zu einem Bummerang". Kaum hatte sich ein Problem in Luft aufgelöst, kam das nächste Problem auf mich zu und das war entweder etwas heftiger oder gleich heftig und hat mich nur in einer noch unangenehmeren Situation getroffen.

    Auf deine Situation bezogen:
    Du bist weggelaufen, weil dich die Situation an der Kasse momentan überfordert hat und es hatte den Anschein, dass du deine Ruhe hattest, weil sich das Problem an der Kasse "aufgelöst" hatte. Dafür hattest du aber eine unangenehme Diskussion mit deiner Freundin auf dem Parkplatz. Das Problem hat sich also nur verlagert / verschoben.

    Wenn die Einsicht kommt, dass du deinen Problemen nicht davonlaufen kannst, dann wird es dir auch leichter fallen, an Ort und Stelle zu bleiben, wenn ein Problem auftaucht.

    Im zweiten Schritt musst du dich entscheiden, wie du das eigentliche Problem selber angehen willst.

    Rein sachlich: tief durchatmen, konzentrieren ohne zu verkrampfen und das Problem an sich angehen.

    witzig-ironisch-selbstironisch mit Selbsteingeständnis:

    "Sorry, ich steh jetzt grade wieder voll auf der Leitung. Bitte nochmal langsam. Was soll ich ??? / Was möchtest du gerade von mir ?? // Kannst du mir da bitte kurz unter die Arme greifen, ich bin momentan von der Rolle / etwas überfordert."

    Versuch für verschiedene Situationen im Leben solche witzig-freche Lösungen zu finden.

    Versuch vor allem locker zu werden und die Probleme in deinem Leben anzunehmen. Analysiere deine Angst. Vor was hast du Angst?
    Hast du Angst davor, wie gelähmt dazustehen, während ringsherum alles darauf wartet, dass jemand kommt und bei dir das zweite mal auf die "Pausentaste" drückt, damit "der Film"/ dein Handeln im realen Leben endlich weitergeht? Hast du Angst, dass du auf "deiner Lebensbühne" / Theaterbühne den Text vergisst und alles wie gebannt auf dich starrt, während du vor Angst verstummst?

    Versuch es mal mit Improvisationstheater. Es hilft ein wenig, wenn man auf der "Lebensbühne" plötzlich einen "Aussetzer im Text und in der Handlung" hat.

    Gruß
    Simon
    Geändert von simonjohannes (31.07.2018 um 08:06 Uhr)
    Ich bin kein Arzt, Therapeut oder Rechtsanwalt. Meine Postings entsprechen meiner (momentanen) Meinung zu einem Thema und können auch falsch sein. Wenn jemand etwas aus meinen Postings umsetzt / umsetzen möchte, dann ist er / sie für die Folgen selbst verantwortlich und sollte dies nur nach vorherigem Nachdenken tun.

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