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Thema: Beziehung mit Angststörungen

  1. #9
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    Zitat Zitat von JannaW Beitrag anzeigen
    Ihn verändern zu wollen, wäre verlorene Mühe. Du kannst nur versuchen, bei Dir etwas zu verändern. Nicht für ihn, sondern für Dich.
    Also da bin ich anderer Meinung. Das ist übrigens auch ein im Internet sehr bekannter Psychiater, der da sagt: "love it, change it or leave it"
    Also wenn sie sich die Mühe machen möchte, ihn dazu zu bewegen, sich zusammenzunehmen für sie (aus Liebe) dann ist Hopf und Malz noch nicht verloren (change it)...das sie ja "love it" nicht möchte und "leav it" (noch) nicht in Frage kommt, bleibt nur noch "change it"...

    Ich bin mir ziemlich sicher, daß sich hierbei die Mühle auf jedenfall lohnen wird. Wie fast überall sonst im Leben!

  2. #10
    Nachwuchs Autor Avatar von JannaW
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    Wenn das Deine Meinung ist ..... okay. Meine wird das nicht ändern.
    Wie immer sich die TE entscheidet, ich wünsche ihr, dass sie das für sie Richtige tut.

  3. #11
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    Ich finde sein Verhalten respektlos. Mein Freund hatte ansatzweise auch gelegentlich respektlos sich lustig gemacht über Einiges, was er nicht verstand an meinen Emotionen und ich verbat mir dies.

    Bei ihm hat offenbar ein Umdenkprozess stattgefunden. Er versteht Einiges nicht, aber wir können nun in Ruhe darüber reden. Manches kann man wohl nicht verstehen, wenn man damit noch nicht zu tun hatte. Oder einen anderen Umgang mit einem Problem wählt. Und über Alles muß ich auch nicht mit ihm reden. Das kann ich in der Therapie und manches löse ich auch hier.

    Kannst Du denn zu Deinen Zwängen stehen? Ich finde dass Jede/r irgendeine "Macke" hat, so ganz ohne gibt´s nach meiner Erfahrung höchst selten. Manchmal gibt es eine Lösung, wie man das verändert, aber manches bleibt hartnäckig und gehört dann zu Einem dazu, bzw. Veränderung geht manchmal langsamer als gewünscht.

    Verstärken sich durch sein Dich anschreien Deine Zwänge oder hast Du Angst, er könnte handgreiflich werden? Ich finde, sein Gegenüber anzuschreien ziemlich aggressiv und ich würde da wohl erst mal die Situation verlassen, wenn ich gerade nicht auf Krawall gebürstet bin. Hast Du ihn auch schon mal angeschrieen?
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    sind besser als Große, die man nur plant

    Man muß mit Allem rechnen, sogar mit dem Schönen!

  4. #12
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    @mr. Reineke
    Ich bin da schon ähnlich gestrickt und bin kein Mensch der (sagen wir mal) schnell aufgibt. Tendenzen hab ich leider nicht direkt. Ich habe sehr wohl über eine Trennung nachgedacht, jedes mal wenn ich mich dann aber rein versetzen schaffe ich es nicht. Er hat natürlich seine lieben Seiten, nur leider bekomme ich die nicht mehr wirklich zu spüren. Man denkt sich hald, der Mann in den ich mich verliebt hab muss doch noch irgendwo da drin sein. Wenn ich ehrlich sein soll, empfinde ich sein Verhalten teilweise als sehr kindisch, dies wurde mir von meiner Therapeutin bestätigt (er war mal mit mir dort). Ich frage mich ob er noch reifer wird oder ob das einfach sein Wesen ist. Meine Schwester hat mal gesagt: " ich mag ihn wirklich gern und ich weiß ihr seit lange zusammen, aber erhlichgesagt könnte ich nicht behaupten dass ich ihn wirklich kenne". Er gibt einfach auch sehr wenig von sich preis, was einem ernsthaften Gespräch auch sehr im Wege steht.

  5. #13
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    @jannaW ich kann sehr gut verstehen dass du so handeln würdest, wie ich schon geschrieben habe, habe auch ich über die Trennung nachgedacht und auch darüber ob er sich ändern wird. Vermutlich hast du aber recht und es wird sich nichts ändern.

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Lolali13 für den sinnvollen Beitrag:

    JannaW (28.03.2020)

  7. #14
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    @Mona-Lisa
    Danke für deine Nachricht
    Es freut mich sehr dass dein Partner und du einen halbwegs guten Weg gefunden habt um miteinander gut leben zu können. Leider bin ich von diesem Schritt Meilen weit entfernt. Wie hast du denn versucht ihm klar zu machen wie schlecht es dir damit geht? Vielleicht würde das bei uns auch etwas bringen.

    Zu meinen Zwängen stehen... Das ist schwer zu beantworten. Es ist bei mir so, vergeht die eine Angst oder der eine Zwang kommt ein neuer dazu. Ich finde schon meinen Weg damit klar zu kommen und ich schäme mich auch nicht für meine Marotten (was ich von meinem Freund nicht behaupten könnte, ich bin ihm peinlich) , aber dazu stehen im Sinne von zu akzeptieren dass ich mein Leben lang so leben muss? Das will ich eigentlich nicht.

    Ja ich habe das Gefühl dass meine Zwänge und Ängste schlimmer werden, je mehr Stress ich habe und seine Reaktionen verursachen Stress in mir. Manchmal kann ich mich auch nicht zügeln und Schreie zurück, allerdings versuche ich das zu vermeiden - bringt ja auch nichts. Aber nein, handgreiflich wird er nie werden, da bin ich mir zu 99% sicher.

  8. #15
    Roman Verfasser Avatar von Mona-Lisa
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    Zitat Zitat von Lolali13 Beitrag anzeigen
    @Mona-Lisa
    Danke für deine Nachricht
    Es freut mich sehr dass dein Partner und du einen halbwegs guten Weg gefunden habt um miteinander gut leben zu können. Leider bin ich von diesem Schritt Meilen weit entfernt. Wie hast du denn versucht ihm klar zu machen wie schlecht es dir damit geht? Vielleicht würde das bei uns auch etwas bringen.
    Es ist schon so lange her, ich hatte damals aufgehört, von ihm in manchen Bereichen verstanden werden zu wollen, ich denke dass jeder Mensch Grenzen hat, etwas nicht verstehen kann, was für den Anderen Realität ist, bzw. oft Qual aus irgendeiner Zeit, die lange vorbei ist. Mir reicht es, dass es andere Menschen verstehen können. Es gibt so vieles, was gut ist, bzw. war, weil Corona vieles unmöglich macht, denn wir leben nicht zusammen und ich gehöre zur sogenannten Risikogruppe und er nur ein wenig.

    Zu meinen Zwängen stehen... Das ist schwer zu beantworten. Es ist bei mir so, vergeht die eine Angst oder der eine Zwang kommt ein neuer dazu. Ich finde schon meinen Weg damit klar zu kommen und ich schäme mich auch nicht für meine Marotten (was ich von meinem Freund nicht behaupten könnte, ich bin ihm peinlich) , aber dazu stehen im Sinne von zu akzeptieren dass ich mein Leben lang so leben muss? Das will ich eigentlich nicht.
    Das würde mich sehr kränken, wenn ich einem Partner peinlich wäre und ich würde mir genau überlegen, was es mit einem Partner Gutes gibt, ob es das wert wäre, immer wieder gekränkt zu werden. Etwas nicht verstehen können, das finde ich, ist halt so, ich kann auch nicht Alles verstehen, was er macht und anders denkt und fühlt, aber ich stehe zu ihm, auch wenn ich vieles anders handhabe.

    Machst Du eine Therapie, um mit Deinen Zwängen besser klar zu kommen? Oder arbeitest Du mit Dir alleine oder mit einer Selbsthilfegruppe an den Zwängen?

    Ja ich habe das Gefühl dass meine Zwänge und Ängste schlimmer werden, je mehr Stress ich habe und seine Reaktionen verursachen Stress in mir. Manchmal kann ich mich auch nicht zügeln und Schreie zurück, allerdings versuche ich das zu vermeiden - bringt ja auch nichts. Aber nein, handgreiflich wird er nie werden, da bin ich mir zu 99% sicher.
    Zurückschreien finde ich manchmal recht befreiend und wenn es dabei bleibt, ich finde sogar, dass manche Menschen einen erst dann ernst nehmen, wenn man sie auch mal anpampt und eben auch manchmal lauter wird. Ich bn da manchmal viel zu nett und friedliebend und musste auch erst lernen, mal etwas lauter und manchmal auch vorübergehend unversöhnlich zu sein, das sehe ich mittlerweile als Grenzen wahrnehmen und diese auch ziehen.

    Mir fällt gerade ein, was ich mit meinem Partner manchmal mache, wenn wir uns wieder so richtig mißverstehen und "Stuß reden": einer von uns sagt dann, dass es wohl jetzt gerade keinen Sinn ergibt, das weiter zu vertiefen und oft ist dann nach einer Nacht darüber schlafen doch Einiges anders. Aber wie das ist, wenn man zusammen lebt?
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  9. #16
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    Es ist natürlich so, daß die Zwänge bei dir ganz individuell ausgeprägt sind man desween auch erst eruieren muß, was du bereits getan hast, was alles im Alltag dir Streß bereitet und die Erkrankung verstärkt und was dir eher gut tun würde.
    Also nachdem ich gehört habe, daß sein Verhalten deine Erkrankung verschlechtert, daß es dir also Streß bereitet, würde ich raten, mit ihm darüber zu reden und ihn zu einem Überdenken seines Verhaltens hinsichtlich deiner Erkrankung zu bewegen.
    Wenn dies keinen Erfolg haben sollte, mußt du dir wirklich überlegen, ob nach 15 Jahren Ehe, die Luft nicht einfach raus ist. Viele Ehen gehen nach dieser Zeit nämlich auseinander, ohne daß die Beteiligten Schaden nehmen.

    Weißt du, manche laßen lange Zeit etwas, was sie als unangenehm empfinden, über sich ergehen und sehen keine andre Wahl, als dabeizubleiben. Andere wiederum trennen sich bereits nach kurzer (Probe)Zeit, sei es nun in einer Partnerschaft oder in einem sonstigen Bereich des Lebens. Und ich befürchte, wir zwei gehören zur ersteren Gruppe...

    Eine Trennung bedeutet natürlich, daß man seine langjährige Bezugsperson verliert, unter Umständen Liebeskummer hat und das bisher gewohnte aufgeben muß. Die schönen Zeiten, die man miteinander hatte, existieren nur im Gedächtnis der beiden Partner und sonst nirgendwo..es ist sicherlich schwer, das aufzugeben.

    Doch eine Trennung bedeutet unweigerlich auch immer einen Neuanfang! Und probieren geht über studieren. Wenn du dich trennst, zeigst du ihm erst einmal, daß es dir ernst ist mit der Sache und zurückkommen kann er ja immer noch, wenn er sich gebessert hat...

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