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Thema: Beziehung mit Vergewaltiger?

  1. #9
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    Zitat Zitat von RiotGrrrrrl Beitrag anzeigen
    Dort wurde dann das Borderline Syndrom und eine Depression festgestellt.
    Ich habe den besorgten Eindruck dass du nicht in guten psychiatrischen Händen warst. Einem Vergewaltigungsopfer BSP und Depression zuzuschreiben finde ich krass. Nach einem traumatischen Gewaltsverbrechen läge eine Stressstörung nahe.
    Geändert von Bussard (05.12.2013 um 17:47 Uhr)

  2. #10
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    Es ist irgendwie alles eh sehr komplex -.-
    Hatte selbst auch nicht den Eindruck gut untergebracht zu sein, wie gesagt ich würde als Person nicht ernst genommen und alles wurde als "Beziehungkrise" abgetan.
    Das traurige daran ist ich arbeite selbst im sozialen Bereich.

    Henry tut das alles sehr Leid. Er ist auch nicht Gewalttätig oder so. Er liebt mich und das weis ich auch schon seit über 12 Jahren. Nur weis ich nicht ob das so was werden kann. In meinen schlechten Phasen kommt halt viel hoch und ich finde keinen Therapeut der sich meiner annehmen kann oder will.

    Nochmal zum Verständnis. Die Vergewaltigung ist schon zehn Jahre her, wir waren damals beide erst 16 Jahre alt. In der Klinik war ich erst vor nem halben Jahr und da wurde anhand eines Bogens BPS festgestellt. In die Klinik hab ich mich selbst hinweisen lassen weil ich nicht mehr für meinen Sohn adäquat sorgen konnte und starke suizid Gedanken hätte.

    Und ja. ich habe oft wechselnde sexual Partner was mir aber auch jetzt erst aufgefallen ist. Ich weis nicht genau warum das so ist aber entweder will ich Sex und der Typ Ne Beziehung oder andersrum. Meist aber ist es so das ich so unglaublich klammer o.O
    Ahhhhhh ich bin einfach von vorne bis hinten mit meinem eigenen Verhalten überfordert
    Geändert von RiotGrrrrrl (05.12.2013 um 23:55 Uhr)

  3. #11
    Bestseller Autor Avatar von Bussard
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    Zitat Zitat von RiotGrrrrrl Beitrag anzeigen
    Und ja. ich habe oft wechselnde sexual Partner was mir aber auch jetzt erst aufgefallen ist.
    Die hatten vielleicht alle den gleichen Hut auf..

  4. #12
    Erwin
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    Was war an der Nähe unerträglich.

    Zitat Zitat von RiotGrrrrrl Beitrag anzeigen
    ... entwickelte ich daraufhin Gefühle für ihn. Wir waren dann ca ein halbes Jahr zusammen doch ich ertrug die ständige Nähe von ihm nicht. Das ganze ging soweit das ich mich in eine Psychiatrie einweisen ließ. ...

  5. #13
    Tante1
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    Hallo Riot,

    grundsätzlich finde ich, gibt es Dinge, die man nicht pauschal beantworten kann. Ich dachte erst, als ich zu lesen begann, dass ich hier eine Ausnahme mache und sage: Nein - pauschal kann man sagen, dass eine Vergewaltigung mit einem Täter nicht gesund ist, weil mein Mitgefühl für Vergewaltigungsofer sehr groß ist und sie oft besondere Schweirigkeiten haben, das aufzuarbeiten, auch langfristig.

    Als ich dann aber weiterlas, musste ich erkennen, dass es auch hier keine allgemeine Regel geben kann, gesund ist es zwar weiterhin nicht, aber wohl möglich unter bestimmten Umständen. Denn du hast dich ja ganz individuell schon für eine Beziehung entschieden.
    Für mich liest sich das auf den zweiten Blick deshalb nun so, als hättest du nach der Vergewaltigung vor 10 Jahren mit ihm gesprochen und ihm verziehen, denn danach wart ihr ein halbes Jahr zusammen und jetzt wieder, stimmt das? Und Henry ist für dich für jetzt oder längere Zeit vorher einer der wenigen Leute, die dich verstehen und die dir Sicherheit geben. Wenn das so ist - das schließt sich ja nicht aus, dass es vor 10 Jahren einmal anders aussah-. Menschen verändern sich, und wenn sie es tun, ist das anzuerkennen. Das macht die Tat nicht leichter, aber irgendwann ist das abgearbeitet, auch bei dir, und die Ursprungsfrage aus dem Threadtitel wohl für dich persönlich wohl schon seit 9 1/2 Jahren beantwortet.

    Ich habe aber auch herausgelesen, aber das ist jetzt mein Empfinden, dass es in deinem Leben vielleicht noch andere Dinge gab als die Vergewaltigung unter Alkoholeinfluss vor 10 Jahren, die dich belasten. Wenn du also heute in psychiatrischer Behandlung bist, muss das ja nicht allein mit dem Vorfall zusammenhängen. Und dann bist du auf jeden Fall jetzt in richtigen Händen und hast auch die richtige Entscheidung getroffen, dich dorthin zu begeben.

    Ich sehe also hier gar nicht mehr so den direkten alleinigen Zusammenhang zwischen Vergewaltigu und heutiger Behandlung, aber das ist mein Eindruck. Das kannst du, und auch dein Psychiater, der dich behandelt, sicher besser beurteilen, als Dritte von außen.

    Ich kann hier nur rauslesen, was ich meine zu verstehen, aber weder ich noch sonstwer hier kann beurteilen, ob dein Psychiater "gut" ist oder nicht.

    Ich finde es aber gut, dass du dir Hilfe holst und die Hilfe, die im Moment auch da ist, nutzt.
    Du lässt dir helfen - das machst du richtig, und ich hoffe, dass es dir bald besser geht.
    Geändert von Tante1 (06.12.2013 um 09:10 Uhr)

  6. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei Tante1 für den sinnvollen Beitrag:

    RiotGrrrrrl (06.12.2013),Rya.Reisender (06.12.2013),Semiramis (06.12.2013)

  7. #14
    Ratgeber
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    Zitat Zitat von Bussard Beitrag anzeigen
    Ich habe den besorgten Eindruck dass du nicht in guten psychiatrischen Händen warst. Einem Vergewaltigungsopfer BSP und Depression zuzuschreiben finde ich krass. Nach einem traumatischen Gewaltsverbrechen läge eine Stressstörung nahe.
    Hallo Bussard,

    ich möchte darauf hinweisen, dass wir hier nur einen Teil der Lebensgeschichte von RiotGrrrrrl kennen. Für eine diagnostische Einschätzung ist es jedoch wichtig, nicht nur einen kleinen Ausschnitt zu kennen, sondern eine Befunderhebung, die sich die Symptome und Ereignisse innerhalb größeren lebensgeschichtlichen Zeitraums anzugucken.
    Insofern hat es imo gute Gründe, wenn in den Forenregeln steht:
    "Bitte verzichte darauf, anderen Nutzern klinische Diagnosen zu stellen - das ist Sache eines Arztes, Psychotherapeuten oder Heilpraktikers, der dies auch nur nach ausführlicher Anamnese seines Patienten darf."

    @ RiotGrrrrrl: Wie wäre es, wenn Du Deine Zweifel und Dein Gefühl nicht ernst genommen zu werden, bei Deinem Psychiater äußerst. Vielleicht kann er Dich ja (wenn noch nicht geschehen) auch in eine abmulante psychotherpeutische Behandlung überweisen. Psychotherapeuten haben meist mehr Zeit (mind. 50min für eine Sitzung) als ein Psychiater.

    Zitat Zitat von Tante1 Beitrag anzeigen
    Ich sehe also hier gar nicht mehr so den direkten alleinigen Zusammenhang zwischen Vergewaltigu und heutiger Behandlung, aber das ist mein Eindruck. Das kannst du, und auch dein Psychiater, der dich behandelt, sicher besser beurteilen, als Dritte von außen.

    Ich kann hier nur rauslesen, was ich meine zu verstehen, aber weder ich noch sonstwer hier kann beurteilen, ob dein Psychiater "gut" ist oder nicht.

    Ich finde es aber gut, dass du dir Hilfe holst und die Hilfe, die im Moment auch da ist, nutzt.
    Du lässt dir helfen - das machst du richtig, und ich hoffe, dass es dir bald besser geht.
    Dem habe ich nichts hinzu zu fügen, danke Tante.

    Grüße
    Ratgeber

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Ratgeber für den sinnvollen Beitrag:

    Semiramis (06.12.2013)

  9. #15
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    Er fing an zu klammern, sich selbst Vorwürfe zu machen, ließ mich nie allein weil er immer das Gefühl hatte ich würde jemand anderen suchen Industrie auch finden...

  10. #16
    Bestseller Autor Avatar von Semiramis
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    Ich möchte auch noch einmal raten, dir neben deinem Psychiater, einen Therapeuten zu suchen.
    Meiner Erfahrung nach, ist dort mehr Raum für jemanden mit BPS, damit der Umgang damit verständlicher wird, und alles etwas "entkompliziert" werden kann.
    Ebenfalls hat man dort die Chance , dass jemand neutrales die damalige Situation mit einem bespricht und vieles , als Aussenstehender , besser erkennt- was damals vielleicht auch bedeutende Punkte im Leben waren.

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