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Thema: Beziehungsprobleme nach Tod des Vaters

  1. #9
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    Standard Alles aus

    Alles aus, ich habe den Kampf verloren. Gestern Abend hat sie die Beziehung beendet. Wie ich jetzt ohne sie weitermachen soll weiß ich nicht. Ich zittere seitdem nur noch und sehe nur schwärze. Ich danke euch allen für eure Hilfreichen Beiträge aber leider hat nichts genützt.

  2. #10
    Paperback
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    Hallo Twix,

    tut mir leid für dich. Dass Du jetzt in dieser Stimmung bist, zeigt für mich, dass Du deine Freundin geliebt hast.
    Du kennst auch den Spruch: Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Selbe.

    In eurer Geschichte hat deine Freundin eure Beziehung wohl anders erlebt und auch anders gewertet als Du.
    Du warst offenbar für sie nicht der, die sie für dich war.

    Solche Erfahrungen machen wir ja auch in ganz normalen Freundschaftsbeziehungen, außerhalb einer Partnerschaft.
    Menschen erleben eben Beziehungen jeweils sehr persönlich.

    Du sagst, dass Du einen Kampf verloren hast. Ich weiß, dass es dir im Moment wenig hilft, weil deine Trauer um den Verlust der
    Freundschaft auch Zeit braucht. Andererseits hast Du eine Erfahrung gemacht, die auch dazu führen kann, dass Du selbst innerlich stärker wirst
    und an dir selbst wächst.

    Das wünsche ich dir,

    Paperback

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    Twix (23.07.2012)

  4. #11
    Kaja
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    Das tut mir leid zu lesen. Ich wünsche dir viel Kraft für die kommende Zeit!
    Lg Kaja

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    Twix (23.07.2012)

  6. #12
    Schreiberling Avatar von Traumakind
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    Ach Du Lieber... das tut mir von Herzen leid.

    Hat sie Dir erklärt, warum sie sich trennt?
    Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht zu Ende.

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    Twix (23.07.2012)

  8. #13
    Neuling
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    Sie meint eben, dass sie, mit diesem hin und her ihrer Gefühle nicht weitermachen kann. Was sie aber genau fühlt kann sie nicht beschreiben. Für mich gibt es jetzt nur eine Option wenn es vorbei ist. Sie kann ihr Leben so weiterführen wie bisher (eben ohne mich), da sie auch ihre Arbeit in der Stadt hat in der wir wohnen und mit vielen ihrer Arbeitskollegen auch Freundschaften pflegt. Ich werde wegziehen müssen, da alles was hier ist, irgendwie auch mit ihr zu tun hat, Feste, Freunde, Vereine. Ich muß fast alles, was ich mir zu hause aufgebaut habe zurücklassen. Ich schaffe es einfach nicht, ihr nur freundschaftlich auf Distanz zu begegnen, dafür sind meine Gefühle einfach zu groß und somit kann ich nicht an dem Ort bleiben an dem auch sie ist. Ich bin irgendwie am Verzweifeln, da ich unser Leben hier, trotz unserer schwierigkeiten, schön fand und es nicht aufgeben will und ich sie einfach richtig innig Liebe.

  9. #14
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    Keine überhasteten Entscheidungen, lieber Twix.

    Dass es Dir jetzt schlecht geht, ist nachvollziehbar und schlimm. Aber krempel nicht Dein ganzes Leben im Affekt um... es würde auch nicht wirklich helfen.
    Such Dir liebe Menschen, mit denen Du sprechen kannst und lecke erstmal in Ruhe Deinen Wunden.

    Die Sache ist vermutlich noch nicht zu Ende. Sie braucht Zeit und Ruhe für sich - alles weitere wird sich finden.

    Du bist in der Lage, sehr tief und innig zu lieben - das ist etwas, was viele Menschen nicht können. Bewahre Dir das und versuch, es unabhängig von der Erwiderung als Gabe und Glück zu sehen. Mag sich im Moment absurd anhören aber das ist es, was Liebe eigentlich ausmacht.

    Einen guten Wochenanfang für Dich.
    Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht zu Ende.

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    Twix (25.07.2012)

  11. #15
    Neuling
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    Ich habe ihr am Montagabend erzählt, was am Wochenende nach der Trennung alles passiert ist. Ich habe ihr von den Gefühlen der Verzweiflung, meiner Angst erzählt und was ich über mich selbst erfahren habe. Ich musste nach dem Wochenende erst einen Tag zur Ruhe kommen, um das alles auch für mich zu verarbeiten, es ist hart sich selbst und seine Schwächen kennen zu lernen.

    Da ich mich entscheiden muß, wie mein Leben weitergeht werden wir uns eine Zeitlang Räumlich trennen wie bei einer WG, jeder sein eigenes Ding machen und die gemeinsamen Dinge auf das absolut notwendige beschränken. Da wir keinen Streit haben geht das zumindest eine Zeitlang und diese Zeit für meine Entscheidungen gesteht sie mir auch zu.

    Ich selbst habe meinen Plan gefasst mich, und erstmals im Leben, nur auf mich selbst zu konzentrieren und weiterzuentwickeln. Meine Gefühle für sie bleiben und es versetzt mir weiterhin jedes Mal einen Stich wenn ich sie sehe oder nur an sie denke, aber das Schlimmste was aus dem ganzen jetzt noch resultiert ist dass die Trennung bestehen bleibt und ich ausziehe, aber ich habe dann zumindest was für mich getan.

    Ich hege trotz allem und obwohl sie jetzt meint, sie könne nicht zurückrudern, die Hoffnung, dass sie sieht was sie verloren hat und das es nicht so schön ist, dass sie zwar ihren Zuspruch und Rückhalt ihrer Freunde hat, aber niemanden der ihr vorm Schlafen einen Kuss gibt und liebevoll Gute Nacht, Schlaf gut und Träum was schönes sagt und sie am Morgen alleine aufwacht. Sie war noch nie über einen längeren Zeitraum allein. Vielleicht will sie dann wieder zurück.

  12. #16
    Kaja
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    Hoffnung ist ein Anker, der uns am Leben hält, aber auch tückisch, weil er das Abschleßen mit der Beziehung verhindert.
    Geh eerstmal davon aus, dass sie NICHT will.
    Und unterschätz nicht das Gefühl der Freiheit nach einer langen Beziehung! Oft ist das Alleinsein nicht schlimm, sondern erleichternd, selbst wenn die Beziehung nicht in Streit war.

    LG, kaja

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    Twix (25.07.2012)

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