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Thema: Dem eigenen Glück im Weg stehen

  1. #9
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    Zitat Zitat von Zion111 Beitrag anzeigen
    Anna, ich finde, das hört sich ziemlich gruselig an, was du da über deine Schwiegerfamilie berichtest. Mir wär das viel zu nah mit Menschen, mit denen mich wenig verbindet.

    Lös dich doch mal von diesem Begriff "Familie". Es ist nicht deine Familie. Du bist in keiner Weise verpflichtet, deine Zeit mit denen zu verbringen.

    Magst du wirklich ein Leben lang so weiter machen? Deine Freizeit weitgehend mit Menschen verbringen, mit denen du nur wenig Berührungspunkte hast?

    Ich würde einen klaren Schnitt machen und mich deutlich distanzieren. Und dann ernst mit dem Freund reden. Du bist doch zuerst mal eine eigenständige Persönlichkeit, dann kommt wohl dein Freund, dann deine Freunde, dann irgendwann vielleicht mal deine/seine Familie.

    Seine Sache, deinen Rückzug seiner Familie zu erläutern. Kannst seine Sippe ja hin und wieder mal sehen. Wenn DU magst ;-)

    Und, PS:
    Wird Zeit, dass dein Freund sich mal kräftig emanzipiert von seiner Familie! Und sich entscheidet!

    Mir ist das auch zu nah! Aber ich kann mich nicht so ganz leicht davon distanzieren, da mein Freund eben nah an seiner Familie ist. Die Eltern wohnen in der Nähe, sein Bruder ist quasi sein bester Freund, mit dem er viel unternimmt und alle Hobbies hat. Daraus folgt unweigerlich diese Nähe, ob ich will oder nicht... und dann muss ich mich vor allem mit senem Bruder und dessen Freundin arrangieren, weil sie eben nicht nur Familie sind, sondern (für ihn) auch Freunde. Und das engt mich wahnsinnig ein, vor allem wenn dazu noch seine Eltrn kommen, die vorschlagen, wir 6 können gemeinsam in den Urlaub fahren...

    Ich fühle mich aber verpflichtet, da es eben seine Familie ist und ich das für ihn "mitmache" - aber nicht in dem Sinne, dass ich alles für ihn tue. Für mich ist viel mehr ein Problem, dass ständig Familienfeste anstehen und ich dann aber auch wiederum Angst habe, etwas zu verpassen, wenn ich nicht dabei bin. ich denke, mein tieferes Problem ist, dass ich einerseits es allen recht machen möchte und auch positiv, freundlich und "gut" wahrgenommen werde möchte, auf der andern Seite steht aber mein eigener Kopf dazwichen, der mir sagt, hey, die Leute nerven mich.

    Ich hab das mal mit ihm besprochen, aber das wird wohl erst der Fall sein, wenn wir eines Tages unsere eigene Familie haben. PS.: Dabei habe ich auch schon wieder Angst, dass seine Eltern zu übergriffig werden, sie fragen schon immer, wann endlich die Enkelkinder kommen und dass sie sie ja dann im Sommer nehmen usw. - sie verplanen schon meine Kinder

  2. #10
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    Zitat Zitat von tomatensuppe Beitrag anzeigen
    Fühlst du dich bei den Vergleichen bzgl. Geld und Karriere unterlegen? Oder was nervt dich da so?
    Hmmm nein, ich fühle mich nicht unterlegen, jedenfalls nicht in Sinne von weniger Geld. Ich glaube, mich nerven die Vergleiche so, weil sie nirgends hin führen, aber mich irgendwie einengen (ich kann es nicht so gut beschreiben). Gleichzeitig merke ich, wie ich mich selbst daran messe und irgendwie besser sein möchte (was eigentlich nicht mein Charakter ist) und ich rational weiß, dass Glück nicht so funktioniert. Aber es geht schon so weit, dass ich meine eigenen Entscheidungen, Wege usw. überdenke, ob sie das dann alles wieder nachmachen und genauso machen, was mich ehrlich gesagt ankot***... damit spielt dann auch wieder dieses enge Verhältnis zu seinem Bruder mit rein, da mein Freund es als älterer Bruder glaube ich toll findet, dass der kleine ihm alles nachmacht und nacheifert... ach ich weiß es auch nicht

    es macht mich nur unglücklich, vor allem mein eigenes gedankenkarussell!! was kann ich dagegen tun?

  3. #11
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    Mir fällt auf, dass du relativ wenig über deinen Freund schreibst. Du kannst dir anscheinend vorstellen, mit ihm langfristig zusammenzubleiben, eine Familie zu gründen, redest aber nicht offen über deine Probleme mit seiner Sippe? Bist du der einzige in diesem Umfeld, der sich selbst gut reflektiert und einen selbständigen Blick auf´s Leben hat?

    Ich könnte mir vorstellen, dass du mehr aus deinem Leben machen könntest...., vllt. ohne ihn (*ganz vorsichtig einwerf ;-))?
    Er scheint sich ja sehr wohl im Dunstkreis seiner Herkunftsfamilie zu fühlen. Wie würde er sich wohl entscheiden, müsste er zwischen dir oder seiner Familie wählen?

  4. #12
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    Zitat Zitat von Zion111 Beitrag anzeigen
    Mir fällt auf, dass du relativ wenig über deinen Freund schreibst. Du kannst dir anscheinend vorstellen, mit ihm langfristig zusammenzubleiben, eine Familie zu gründen, redest aber nicht offen über deine Probleme mit seiner Sippe? Bist du der einzige in diesem Umfeld, der sich selbst gut reflektiert und einen selbständigen Blick auf´s Leben hat?

    Ich könnte mir vorstellen, dass du mehr aus deinem Leben machen könntest...., vllt. ohne ihn (*ganz vorsichtig einwerf ;-))?
    Er scheint sich ja sehr wohl im Dunstkreis seiner Herkunftsfamilie zu fühlen. Wie würde er sich wohl entscheiden, müsste er zwischen dir oder seiner Familie wählen?
    Hmm also ich hab schon öfter mit ihm darüber gesprochen, was mich stört, wie ich mich fühle usw. Er ist auch ein gutes Stück verständnisvoll, kommt mir entgegen, vetsteht teilweise meine probleme. Allerdings rede ich auch häufig etwas harmloser bei ihm über seine familie, als ich das nun hier mache, einfach, um ihn nicht zu verletzen. Außerdem, ich kann ihm schlecht vorschreiben, wie viel zeit er zb mit seinem Bruder als kumpel verbringen kann, ich lass mir das von ihm in bezug auf meine freunde auch nicht sagen. Problem ist, wenn er jmd von.mir nicht mag, muss er denen nicht zwangslöufig begegnen, ich im ungekehrten fall schon.

    "Mehr aus meinem leben machen" finde ich etwas hart, ich stehe mit beiden beinen im leben und gestalte es größtenteils so, wie ich es will - außer eben mit dieser - vor allem gedanklichen!!! - eingrenzung meinerseits. Es sind ja häufig keine tatsächlichen umstände, sondern meine fantasie, wie dieser aspekt meines leben weitergeht und ich in diese spirale komme, mir alles vorzustellen.

    Ich denke, müsste er sich entscheiden, wäre er klar bei mir. :-)

  5. #13
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    Zitat Zitat von annabanana Beitrag anzeigen
    "Mehr aus meinem leben machen" finde ich etwas hart, ich stehe mit beiden beinen im leben und gestalte es größtenteils so, wie ich es will - außer eben mit dieser - vor allem gedanklichen!!! - eingrenzung meinerseits. Es sind ja häufig keine tatsächlichen umstände, sondern meine fantasie, wie dieser aspekt meines leben weitergeht und ich in diese spirale komme, mir alles vorzustellen.
    Die gedankliche Eingrenzung deinerseits.... Stimmt,- gute Formulierung. M.a.W., sieh seine Sippe als gute Möglichkeit, an ihr zu wachsen, freier zu werden, eindeutiger bei dir zu bleiben.

    Zitat Zitat von annabanana Beitrag anzeigen
    Ich denke, müsste er sich entscheiden, wäre er klar bei mir. :-)
    Na, das hört sich doch gut an :-)

  6. #14
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    Zitat Zitat von Zion111 Beitrag anzeigen
    Die gedankliche Eingrenzung deinerseits.... Stimmt,- gute Formulierung. M.a.W., sieh seine Sippe als gute Möglichkeit, an ihr zu wachsen, freier zu werden, eindeutiger bei dir zu bleiben.


    Na, das hört sich doch gut an :-)

    Ich werde es versuchen, aber es wird nicht leicht werden... kennt jemand denn diese situation? oder was sind tipps sich davon freizumachen, ohne dabei in vorwürfen zu landen oder sich selbst dafür zu kritisieren, "nicht dabei" zu sein und es allen recht zu machen?

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