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Thema: Denkgeschwindigkeit messen und vergleichen

  1. #1
    Neuling
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    Standard Denkgeschwindigkeit messen und vergleichen

    Hallo (:
    Ich möchte gerne messen, inwiefern bestimmte Stimmungen und Tätigkeiten meine Geschwindigkeit(im Denken und Handeln) beeinflussen. Also zum Beispiel, wenn ich vorher 10/15/20 Minuten schlafe, bin ich 5% schneller bei der Versuchstätigkeit. Dafür suche ich Versuchstätigkeiten, wo
    1. Die Geschwindigkeit messbar ist, also beispielsweise eine Minute für eine Seite lesen
    2. Die Geschwindigkeit ohne Riesenaufwand vergleichbar ist (eine Seite lesen kann zum Beispiel nur verglichen werden, wenn man das pro Wort oder Buchstabe erfasst, was ziemlich viel Arbeit ist)
    3. Wo man durch Training nicht sichtbar besser wird, also nicht im Laufe der Zeit die Werte allein durch häufiges Wiederholen schwanken. Wenn ich jetzt zum Beispiel messen würde, wie lange ich für zehn Liegestütze brauche, würde ich mich langsam verbessern und das Experiment würde nichts aussagen...
    Daher meine Frage: Hat jemand Ideen für solche Tätigkeiten?
    LG,
    EinMurmeltierAmMorgen
    P.S.: Ich hoffe, man kann halbwegs verstehen, was ich meine.

  2. #2
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Beispiel “eine Buchseite lesen“: Selbst wenn die Buchseiten exakt gleich lang wären....das sagt doch gar nichts darüber aus, wieviel davon hängenbleiben würde.... Verstehst du, was ich meine? Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich “mechanisch“ lese....innerlich die Worte aneinanderreihe....mit den Gedanken aber woanders bin.

    Wozu soll das Ganze überhaupt gut sein?

  3. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Mirjam für den sinnvollen Beitrag:

    JannaW (30.06.2018),mops (29.06.2018)

  4. #3
    Verleger Avatar von mops
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    Wir waren mit der Gruppe unterwegs. Ein Jugendlicher, leicht angetrunken, kam uns entgegen.
    „Wie geht es euch?“ fragte er leicht lallend.
    „Jeden falls besser als dir!“ antwortete der eine von uns blitzschnell.
    Schlagfertig – darüber waren die anderen und ich auch erstaunt.

    schlagfertig – solche Menschen werden von anderen bewundert.
    Ich bin das Gegenteil davon. Ich bin im Denken und Handeln verlangsamt.


    a) konzentriert sein - Wie gut kannst du dich konzentrieren? , die Stärke
    b) sich konzentrieren - Wie lange kannst du dich konzentrieren? , die Zeit

    a * b = die Konzentration - Die Denkleistung

    genauso bei der Aufregung
    aufgeregt sein * sich aufregen - ergibt die Aufregung
    - die Verbindung von Adjektiv und Verb ergibt das Substantiv

    Steht irgendwo in der Grammatik!


    gruss mops

  5. #4
    Verleger Avatar von mops
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    Zitat Zitat von Mirjam Beitrag anzeigen
    Beispiel “eine Buchseite lesen“: Selbst wenn die Buchseiten exakt gleich lang wären....das sagt doch gar nichts darüber aus, wieviel davon hängenbleiben würde.... Verstehst du, was ich meine? Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich “mechanisch“ lese....innerlich die Worte aneinanderreihe....mit den Gedanken aber woanders bin.

    Wozu soll das Ganze überhaupt gut sein?
    es hängt mit der Konzentration zusammen.
    Ich leide unter Konzentrationsschwäche.

    Wie konzentriert bin ich? - die Konzentrationsstärke
    Wie lange konzentriere ich mich schon? Das Verb hat was mit der Zeit zu tun. Zeitgefühl
    ergibt die Konzentration.

    Im Diktat muss ich schnell sein. Ich mache mehr Fehler.
    Bei den Hausaufgaben habe ich mehr Zeit. Ich mache weniger Fehler.

    Abends im Bett lese ich. Wenn die Ermüdung einsetzt, bleibt weniger hängen. Ich bekomme den Satz nicht zu ende gelesen. Ich versuche es noch mal. Aber irgendwann höre ich doch auf und mache das Licht aus.


    gruss mops

  6. #5
    Neuling
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    Zitat Zitat von Mirjam Beitrag anzeigen
    Beispiel “eine Buchseite lesen“: Selbst wenn die Buchseiten exakt gleich lang wären....das sagt doch gar nichts darüber aus, wieviel davon hängenbleiben würde.... Verstehst du, was ich meine? Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich “mechanisch“ lese....innerlich die Worte aneinanderreihe....mit den Gedanken aber woanders bin.

    Wozu soll das Ganze überhaupt gut sein?
    Also, wie gesagt, das Beispiel mit dem Lesen hinkt tatsächlich an allen Ecken und Enden, da bin ich deiner Meinung. Es geht mir darum, dass ich gerne möglichst objektiv herausfinden möchte, was meine persönliche Geschwindigkeit beeinflusst. Erstens, weil ich es einfach faszinierend finde und zweitens, weil das auch von großem Wert sein kann, wenn man Mal kurzfristig wenig Zeit hat und um unangenehme Aufgaben abzukürzen.
    Mit dem Lesen, das klappt nicht, weil es eben nicht objektiv vergleichbar ist. Deshalb die Frage, ob vielleicht jemand eine oder mehrere andere Ideen hat (:

  7. #6
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Einen persönlichen Tipp hätte ich für dich, da geht es aber nur bedingt um Geschwindigkeit. Vor wichtigen Telefonaten beispielsweise (hatte gestern ein Jobinterview am Telefon), nehme ich mir ein paar Minuten Zeit, um eine Atemübung zu machen (mein Favorit ist die wechselseitige Nasenatmung) plus eine kurze Meditation. Ich merke dann, dass ich sowohl ruhiger als auch präsenter und konzentrierter bin.

    Vielleicht magst du es mal ausprobieren.

    Es gibt einen Spruch, sinngemäß lautet er: Wenn du schnell irgendwo ankommen willst, dann geh LANGSAM....

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Mirjam für den sinnvollen Beitrag:

    mops (30.06.2018)

  9. #7
    Schreibkraft Avatar von Helmfried
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    Solche Gedanken bewegen mich auf der Toilette.
    Z. B. die Zeit zwischen der ersten und der zweiten Lösungsphase und die Optimierung derselben im Zsh. mit einem Wasserlassen ( bei um 17% höherem Druck, im Vergleich zum Vortag ) und einer Beckenversenkung im Spiralverfahren.
    Der diesbezügliche Gewichtsverlust - im Standardwertbereich - begünstigt die Effizienz nachfolgender Tätigkeiten um etwa 0,8 %
    Gruß <> Helmfried
    Geändert von Helmfried (30.06.2018 um 15:09 Uhr) Grund: Tippfehler
    Das Leben kann schön sein.

  10. #8
    Nachwuchs Autor
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    Ich denke das wird nicht hinhauen durch den Trainingseffekt, den du schon ansprichst...

    Entweder du wiederholst einen Test mit unterschiedlichen Variablen in kurzer Zeit, um diesen Effekt gering zu halten oder du versuchst zu ermitteln was allgemein Hilft, indem du denselben Test mit jeweils verschiedenen Bedingungen bei diversen Gruppen von Menschen wiederholst.

    Ansonsten könntest du auch den Trainingseffekt messen. Wie wenn man immer wieder die Geschwindigkeit misst und sieht wie sich diese verändert und man so die Beschleunigung ermittelt. So könntest du vielleicht feststellen, dass z.b. Tätigkeit A die Beschleunigung eher steigert als Tätigkeit B. (Wobei auch dies bei der geringen Probanden Zahl von einer Person nicht aussagekräftig sein wird)
    "Who, being loved, is poor?" - Oscar Wilde
    ***

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