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Thema: Depression - wie gehe ich damit um?

  1. #1
    Neuling
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    Standard Depression - wie gehe ich damit um?

    Hallo ihr Lieben,
    Ich fang einfach direkt an.
    Ich klage seit längerem über Herzrasen /Kurzatmigkeit. Dies hatte sich vor knapp 3 Wochen auf der Arbeit zu einer Panikattacke entwickelt. Ich bin am Tag danach direkt zum Arzt, der mir dann nach einigen Untersuchungen sagte, dass mein Herz und meine Lunge gesund seien. All das käme vom Stress (mindestens 50 Stunden pro Woche, keine Zeit für Freunde oder für mich, etc. Seit 5 Jahren). Er hat zudem eine leichte Depression diagnostiziert.

    Zunächst wurde ich 2 Wochen krank geschrieben, allerdings wurden die Beschwerden gegen Ende hin wieder schlimmer, weshalb ich jetzt gestern nochmal 2 Wochen krank geschrieben wurde. Mein Ziel: Berufliche Umstrukturierung und eine Therapie.

    Mein Problem ist jetzt das folgende - recht plump formuliert: Ich will wieder Spaß am Leben haben. Ich kann mich daran erinnern, dass ich immer unternehmungslustig und spontan war, ich habe es geliebt mit meinem Freund oder Freunden irgendwo hin zu fahren, Dinge zu unternehmen, etc.
    Mittlerweile muss ich mich dazu richtig aktiv motivieren. Ich empfinde keine Leichtigkeit mehr, keine uneingeschränkte Freude.
    Zudem kommt, dass ich überhaupt keine Lust auf Nähe zu meinem Freund habe - hier setze ich mich selbst total unter Druck. Liebe ich ihn überhaupt noch? Ist das Teil der Depression? Kann das wieder besser werden?

    Ich lebe jeden Tag so vor mich hin, aber irgendwie ist nichts mehr besonders. Ich bin wirklich verzweifelt.

    Ganz liebe Grüße,
    Vio

  2. #2
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    Da mach dir erst mal keine Sorgen.
    Und setz dich vor allem nicht unter Druck.
    Es sind tatäschlich Anzeichen für eine Depression.
    Und das kann definitiv wieder besser werden.
    Grüße
    Kai



    Jedes Leben hat sein Maß an Leid. Manchmal bewirkt eben dieses unser Erwachen.

    Buddha

  3. #3
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    Hast du dich bereits auf (mehrere) Wartelisten bei Therapeuten setzen lassen?

  4. #4
    Neuling
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    Mein Arzt und ich haben gestern erst beschlossen, dass ich eine Therapie machen möchte. Die andere Option wären Antidepressiva und das wollte ich gerne versuchen zu umgehen. Auch wenn es sehr verlockend klingt, muss ich gestehen. Aber die lösen ja auch nicht das "Grundproblem", sondern lindern Symptome.

    Allerdings kenne ich eine Psychologin, die mich zwar nicht selbst behandeln kann, die mir allerdings ihre Hilfe angeboten hat bezüglich der Suche nach einem Platz. Mit der werde ich mich die Tage, wenn die Zeit hat, mal zusammensetzen.

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Vio92 für den sinnvollen Beitrag:

    Mirjam (13.02.2020)

  6. #5
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Zitat Zitat von Vio92 Beitrag anzeigen
    Mein Arzt und ich haben gestern erst beschlossen, dass ich eine Therapie machen möchte. Die andere Option wären Antidepressiva und das wollte ich gerne versuchen zu umgehen. Auch wenn es sehr verlockend klingt, muss ich gestehen. Aber die lösen ja auch nicht das "Grundproblem", sondern lindern Symptome.

    Allerdings kenne ich eine Psychologin, die mich zwar nicht selbst behandeln kann, die mir allerdings ihre Hilfe angeboten hat bezüglich der Suche nach einem Platz. Mit der werde ich mich die Tage, wenn die Zeit hat, mal zusammensetzen.
    Kann ich nachvollziehen....bei mir ging es leider nicht mehr ohne. Ich denke, für Antidepressiva kannst du dich ggf. später noch entscheiden.

    Hab Geduld mit dir. Alles Gute.

  7. #6
    Neuling
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    Vielen lieben Dank für eure Antworten schon mal!

    Wie schnell wirken die Antidepressiva? Und wie steht die Chance, dass man sie wieder absetzt? Fühlt man sich damit wie "vorher"?

  8. #7
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Zitat Zitat von Vio92 Beitrag anzeigen
    Vielen lieben Dank für eure Antworten schon mal!

    Wie schnell wirken die Antidepressiva? Und wie steht die Chance, dass man sie wieder absetzt? Fühlt man sich damit wie "vorher"?
    Wirkungseintritt ist nicht bei allen Wirkstoffen gleich. Meines hat recht schnell gewirkt. Ich nehme das Medikament seit 3 Jahren. Zwischenzeitlich wurde die Dosis während eines Klinikaufenthaltes auf meinen Wunsch hin langsam auf die Hälfte reduziert.

    Als ich wieder zurück im Berufsleben (neuer Job) war, musste ich wieder aufdosieren.

    “Anders“ als früher bin ich nicht.

  9. #8
    Schreiberling
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    Hi

    Die andere Option wären Antidepressiva und das wollte ich gerne versuchen zu umgehen. Auch wenn es sehr verlockend klingt, muss ich gestehen. Aber die lösen ja auch nicht das "Grundproblem", sondern lindern Symptome.
    Ich finde nicht, dass das Symptombehandlung ist.
    Das würde eher bedeuten, man gibt dir Medikamente, die deinen Puls senken, und etwas, das kurzzeitig deine Nerven entspannt. Ein Antidepressivum ist doch gerade hier eben keine Symptombehandlung.


    Wie schnell wirken die Antidepressiva? Und wie steht die Chance, dass man sie wieder absetzt? Fühlt man sich damit wie "vorher"?
    Meistens etwa 4 Wochen. Ich kann mich erinnern, dass sie bei mir irgendwie sofort gewirkt haben, aber wegen Nebenwirkungen war alles ziemlich durcheinander; als die Nebenwirkungen nachgelassen haben (etwa 10 Tage), und diese anfängliche, recht heftige Wirkung nacvhgelassen hat, wurde alles dann nach genau 4 Wochen normal. Und "Normal" im Sinne von Wie-seit-Jahren-nicht-mehr Normal.

    Wie lange du sie nimmst, hängt von deinem Problem ab und wie gut die Medikamente wirken. Mir wurde nach einem Jahr angeboten, sie zu reduzieren, und nach zwei Jahren, sie abzusetzen. Man geht da auch sicherlich auf deine Wünsche ein, ich hatte freie Wahl und habe sie 4 Jahre genommen, weil es damit nie Probleme gab.

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