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Thema: Der Druck hört nicht auf

  1. #1
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    Standard Der Druck hört nicht auf

    Hallo ihr lieben ,
    Ich hätte nicht gedacht mal in so ein Forum zu schreiben aber ich kann alles nicht mehr in mir behalten . Ich leide schon länger unter Bulimie und Selbstverletzung allerdings nur wenn es mir schlecht geht, es gibt Phasen da bin ich wie befreit und aufeinmal es reicht schon ein Gespräch bin ich wieder mitten drin . Es ist so das ich weiß das ich über alles geliebt werde zuhause aber ich von allen Seiten Druck bekomme ich muss gute Leistungen nach Hause bringen darf nie meine Gefühle raus lassen nicht so sein wie ich bin und mittlerweile funktioniere ich nurnoch. Keiner weiß von meinen Problemen weil ich meine mama nicht verletzen oder traurig machen möchte wenn sie es erfährt. Mir macht es Angst mit anderen Menschen über meine Gefühle reden zu müssen weil ich Mitleid hasse und nichts anderes bekommen würde.
    Ich weiß nicht wie ich den Druck der sich in mir aufbaut anders ablassen kann als mit meinem selbstverletzenden verhalten.

  2. #2
    Verleger Avatar von Blase
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    Zitat Zitat von Amira0504 Beitrag anzeigen
    Hallo ihr lieben ,
    Ich hätte nicht gedacht mal in so ein Forum zu schreiben aber ich kann alles nicht mehr in mir behalten . Ich leide schon länger unter Bulimie und Selbstverletzung allerdings nur wenn es mir schlecht geht, es gibt Phasen da bin ich wie befreit und aufeinmal es reicht schon ein Gespräch bin ich wieder mitten drin . Es ist so das ich weiß das ich über alles geliebt werde zuhause aber ich von allen Seiten Druck bekomme ich muss gute Leistungen nach Hause bringen darf nie meine Gefühle raus lassen nicht so sein wie ich bin und mittlerweile funktioniere ich nurnoch. Keiner weiß von meinen Problemen weil ich meine mama nicht verletzen oder traurig machen möchte wenn sie es erfährt. Mir macht es Angst mit anderen Menschen über meine Gefühle reden zu müssen weil ich Mitleid hasse und nichts anderes bekommen würde.
    Ich weiß nicht wie ich den Druck der sich in mir aufbaut anders ablassen kann als mit meinem selbstverletzenden verhalten.
    Hallo Amira, für mein Gefühl nennst Du bereits den Zusammenhang, der in meinen Augen ein Konfliktpotential birgen kann. Die Tatsache das Du über alles geliebt wirst, dass wird dir ja deutlich gemacht und das siehst und empfindest es Du auch so, steht im Zusammenhang mit dem Druck gute Leistungen zu erbringen. Es scheint, als bedingen sich diese beiden Aspekte. Daraus kann die Angst vor dem Umkehrschluss entstehen -ohne Leistung, keine Liebe-. Ob es wirklich so ist, weiß ich nicht und ob Du eine entsprechende Erfahrung gemacht hast, aber dieser Rückschluss steht vermutlich sehr im Vordergrund und belastet und stresst dich. Dieses Forum ist eine gute Möglichkeit sich darüber auszutauschen, damit bist Du ganz sicher in guter Gesellschaft.
    lg

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Blase für den sinnvollen Beitrag:

    Fafnir (14.05.2020)

  4. #3
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    Zitat Zitat von Blase Beitrag anzeigen
    Hallo Amira, für mein Gefühl nennst Du bereits den Zusammenhang, der in meinen Augen ein Konfliktpotential birgen kann. Die Tatsache das Du über alles geliebt wirst, dass wird dir ja deutlich gemacht und das siehst und empfindest es Du auch so, steht im Zusammenhang mit dem Druck gute Leistungen zu erbringen. Es scheint, als bedingen sich diese beiden Aspekte. Daraus kann die Angst vor dem Umkehrschluss entstehen -ohne Leistung, keine Liebe-. Ob es wirklich so ist, weiß ich nicht und ob Du eine entsprechende Erfahrung gemacht hast, aber dieser Rückschluss steht vermutlich sehr im Vordergrund und belastet und stresst dich. Dieses Forum ist eine gute Möglichkeit sich darüber auszutauschen, damit bist Du ganz sicher in guter Gesellschaft.
    lg
    Vielen Dank für deine Antwort
    Ja es ist so das ich merke wenn ich mal eine schlechtere Leistung als sonst bringe die aber immernoch nicht schlecht ist aber durschnittlich wird darauf Tage lang rumgeritten wie denn das passieren konnte usw. dabei empfinde ich meine Leistung nichtmals als schlecht. Und der schlimmste Druck ist für mich das meine Familie nicht meine psychischen Probleme wissen darf, da es einer Freundin von mir ähnlich ging und sich meine Familie abwertend darüber Geäußert hat.

  5. #4
    Roman Verfasser Avatar von Fafnir
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    Hallo Amira,

    ich denke, es könnte hilfreich sein, wenn Du Dir jemanden suchst - möglichst außerhalb Deiner Familie - der Dich in Deiner Situation unterstützt und Dich stärken kann.
    Falls Du noch zur Schule gehst, kannst Du evtl. Rat bei einem Vertrauenslehrer suchen, falls es so etwas in Deiner Schule gibt.
    Es sollte auch jemand sein, der Dir beibringen kann, selbstbewusst die eigene Meinung zu vertreten, auch wenn diese nicht der Meinung von zum Beispiel Deiner Familie/Mutter/Eltern (oder auch generell anderer Personen) entspricht.
    Gib das, was Dir wichtig ist, nicht auf, nur weil es nicht einfach ist. - Albert Einstein

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Fafnir für den sinnvollen Beitrag:

    Blase (14.05.2020)

  7. #5
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    Zitat Zitat von Amira0504 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für deine Antwort
    Ja es ist so das ich merke wenn ich mal eine schlechtere Leistung als sonst bringe die aber immernoch nicht schlecht ist aber durschnittlich wird darauf Tage lang rumgeritten wie denn das passieren konnte usw. dabei empfinde ich meine Leistung nichtmals als schlecht. Und der schlimmste Druck ist für mich das meine Familie nicht meine psychischen Probleme wissen darf, da es einer Freundin von mir ähnlich ging und sich meine Familie abwertend darüber Geäußert hat.
    Ja, der Druck unter dem Du dich fühlst ist sicher schwer. Aber Du kannst dich auch davon befreien. Wichtig ist es zu wissen, dass Du dir diesen Druck nicht einbildest und das er auch ausgeübt wird. Das ist keine böse Absicht deiner Eltern und sie haben dich sicher auch aufrichtig lieb, dennoch üben sie diesen Druck aus und es ist natürlich auch wichtig herauszufinden, wie Du dich diesem Druck entziehen kannst, ohne jetzt alle möglichen Nachteile dadurch zu erfahren. Ein wichtiger Aspekt dabei ist verstanden zu werden. Das Du jemanden hast der dich versteht und dir beisteht. Jemanden dem Du vertraust und das kann tatsächlich auch ein/e Lehrer/in sein. Das was Du erlebst passiert relativ oft in Familien und die Schwierigkeit ist etwas in dieser Richtung zu besprechen, ohne das es nicht gleich an die große Glocke gehängt und an deine Eltern herangetragen wird. Dazu könntest Du tatsächlich zu eurem Hausarzt gehen, und unter Berufung der Schweigepflicht diese Situation ansprechen. Der Hausarzt könnte dir Möglichkeiten zeigen die zu deinen Umständen passen, wie Du damit umgehen kannst bzw wo Du Hilfe bekommst, ohne das deine Eltern davon irgend etwas mitbekommen. Einen Termin kannst Du völlig unabhängig vereinbahren. Oder Du suchst einen anderen Arzt. Aber wie auch immer, Du kannst natürlich auch hier schreiben, die Tips die man hier bekommt, sind allerdings nicht immer praxisnah, aber meistens doch brauchbar.
    lg

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