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Thema: der Liebende will nichts am anderen verändern

  1. #1
    Neuling
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    Standard der Liebende will nichts am anderen verändern

    Guten Morgen zusammen,

    ich frage mich immer wieder, was denn tatsächlich wahre "Liebe" ist... denn ich habe bisher noch nie eine Beziehung gehabt, wo ich alles an einem Menschen geliebt habe. Es gab immer irgendwie ein Problem. Entweder mit der Vergangenheit des anderen, oder das ich hätte was anders haben wollen...

    nun habe ich oftmals gelesen: wahre Liebe liebt alles am anderen, ohne es verändern zu wollen! Stimmt ihr dem zu? Kann man tatsächlich nur dann von Liebe sprechen?

    Was ist dann das andere? Bin gespannt auf Eure Meinungen.

  2. #2
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Nein, ich stimme dem nicht zu. Ich beziehe mich auf “alles am anderen lieben können“.

    Dieses Absolute klingt für mich wie das “Hohe Lied der Liebe“ aus der Bibel und/oder Hollywood-Filme.

    Liebe(sfähigkeit), also auf einen selbst bezogen, hat wiederum, denke ich, damit zu tun, dass man mit den “Macken“ des Partners umgehen kann, sich respektvoll mit dem anderen auseinandersetzen kann, sich selbst liebt etc. etc..
    Geändert von Mirjam (18.05.2020 um 09:06 Uhr)

  3. #3
    Neuling
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    Hallo Mirjam,

    dann bin ich schon mal beruhigt. Denn wenn das tatsächlich Liebe sein soll, hab ich wohl noch nie wirklich geliebt... hm

  4. #4
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Wer weiss....vielleicht melden sich jetzt noch ganz viele andere User, bei denen alles perfekt läuft....

  5. #5
    Neuling
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    Weiß man nicht... interessiert mich aber brennend.. denn das hat mich schon irgendwo verunsichert.

    Naja ich glaube wirklich rund läuft es nie.

    Aber ich gehöre zugegebenermaßen schon zu den Menschen, wo den Partner "verändern" wollen... *schäm*

  6. #6
    Verleger Avatar von Steinchen.im.Schuh
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    Hm. Ich würde sagen, dass beides stimmt. Also, dass ich alles lieben und mich dennoch ab und an daran stören kann. Aber dann liebe ich eben, dass mich manches stört, ich sehe da gar keinen so großen Widerspruch. Bei einer Freundin von mir ist es auch so. Sie streitet auch mit ihrem Freund, ist manchmal genervt aber sie kann das nach ihrer Aussage trotzdem auch alles mitlieben.
    Ihr braucht keine Angst zu haben, es gibt keinen Boden.

  7. #7
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    Ich weiß, das ist jetzt etwas krass, aber die Rechnung dafür, dass ich dachte "bedingungslos" lieben ist Liebe, habe ich bekommen: Ich habe mal jemanden geliebt, der mir dann gestand, dass er mal eine Frau sehr schwer verletzt hat und sich keinesfalls sicher wäre, ob ihm das (evtl mit mir) nicht auch passieren könne. Er wolle aber nichts dafür tun, dass das nicht passiert.
    Da war es vorbei mit "bedingungslos" und "ich lasse dich, wie du bist".

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Nadia für den sinnvollen Beitrag:

    Mirjam (18.05.2020)

  9. #8
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Zitat Zitat von Steinchen.im.Schuh Beitrag anzeigen
    Hm. Ich würde sagen, dass beides stimmt. Also, dass ich alles lieben und mich dennoch ab und an daran stören kann. Aber dann liebe ich eben, dass mich manches stört, ich sehe da gar keinen so großen Widerspruch. Bei einer Freundin von mir ist es auch so. Sie streitet auch mit ihrem Freund, ist manchmal genervt aber sie kann das nach ihrer Aussage trotzdem auch alles mitlieben.
    Das klingt sehr schön.....

    Ich persönlich vermute jedoch, dass die betreffenden Personen noch in keiner echten Krise o. ä. waren und oder die Beziehungsdauer erst relativ kurz ist.

    Ich bring mal andere Beispiele: Alkoholsucht, Untreue, (Ehe)Partner macht hohe Schulden ........
    Geändert von Mirjam (18.05.2020 um 09:49 Uhr)

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