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Thema: Die Angst nicht schnell genug eine Toilette zu finden bzw....

  1. #1
    Neuling
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    Standard Die Angst nicht schnell genug eine Toilette zu finden bzw....

    Hallo,

    ich bin nun 21/m, komme aus der nähe von Erfurt und trage seit gut 6 bis 8 Jahren ein Problem mit mir herum.

    Ich habe die Angst in der Öffentlichkeit nicht schnell genug eine Toilette zu finden.

    Damit meine ich folgendes:

    Ich habe zur Arbeit/Schule etwa eine Fahrzeit (Bus/Bahn) von 1:15. Morgens geht es noch, da sind die Gedanken nicht so groß aber nachmittags fängt es an. Ich gehe natürlich kurz vor Abfahrt immer nochmal.. aber trotzdem ist die Angst da.
    Was ist wenn im Bus es plötzlich anfängt. Oder was ist wenn es im Bus anfängt, ich es zwar schaffe zum, Hauptbahnhof, aber dort 1. Geld bezahlen muss und 2. dann meinen Zug verpasse. Manchmal ist es sogar so dass ich mir extra auf dem Klo auf die Blase drücke, dass ich 'muss'.

    Und diese Angst bezieht sich auf das große, als auch das kleine Geschäft. Es ist grausam.

    Ich habe vor paar Jahren sogar angefangen mir pro Hintere Hosentasche 10 Blätter Klopapier "einzupacken". Einfach vor der Angst ich bin irgendwo und dort könnte es dann sein dass nicht genügend Papier da ist.
    Auch habe ich einen Reizdarm würde ich sagen. Sobald der Bus ungewöhnlich lange in einem mini Stau steht werde ich so unruhig, dass ich innerlich halb Koche und das direkt auf die Blase & Co drückt. Ich kann da nicht mehr entspannt bleiben.

    Versteht mich nicht falsch, ich habe kein Problem mit öffentlichen Toiletten an sich, nur benutze ich sie viel zu oft.

    Außerdem habe ich noch eine gewisse Krankheit die auch noch dazukommt und es nicht gerade "ruhiger" macht.

    Ich weiß nicht was ich tun kann um diese unnötigen Ängste aus dem Weg zu räumen.

    Grüße
    Geändert von marxxxx (02.12.2019 um 22:44 Uhr)

  2. #2
    Neuling Avatar von Darry
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    Wenn du immer die gleiche Strecke fährst, einfach mal nach einem Klo ausschau halten oder immer so ein Plan B im Kopf zu haben.

  3. #3
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    Es ist ja nicht nur "die" Strecke. Selbst wenn es nur zwei Orte weiter ist mit dem Auto oder so. Oder spazieren etc pp

  4. #4
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    Standard Tipp

    Es gibt doch dicke "Inkontinenz"-Einlagen und -Höschen.

    Die halten allerhand auf, wenn einmal etwas "daneben geht".

  5. #5
    Schreibkraft Avatar von Elfee
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    Hallo marxxxx,

    vielleicht wäre ein Termin bei einem Arzt ganz gut, da du von "Reizdarm" und einer "gewissen Krankheit" schreibst. Sind diese Diagnosen denn von fachlicher Seite gesichert? Dann gibt es ja eventuell auch eine medizinische Behandlung, die die Symptome lindern könnten (und dir mehr Ruhe bringen). Ist es aber eher eine psychische Geschichte, wäre auch ein Gespräch beim Psychologen eine Option. Erst danach halte ich es für sinnvoll, Tipps zu geben, wie du mit deiner Angst vor einem "Unfall" umgehen könntest. Mögliche Strategien lassen sich auch gut mit einem Fachmann besprechen (Mediziner oder Psychologe).

    Liebe Grüße,

    Elfee

  6. #6
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    "Reizdarm" und "Reizblase" treten oft gemeinsam auf und sind zumeist ein psychologisches Problem.
    Verursacht durch eine generalisierte Angststörung. Und die Angst nimmt beim Auftreten dieser Symptome noch zu.
    Es ist ein "circulus vitiosus".

    Hier kann sicherlich ein Therapeut helfen.
    Geändert von MarVe-Awint (03.12.2019 um 12:17 Uhr) Grund: doppeltes Wort entfernt

  7. #7
    Schreibkraft Avatar von Elfee
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    Zitat Zitat von Awint Beitrag anzeigen
    "Reizdarm" und "Reizblase" treten oft gemeinsam auf und sind zumeist ein psychologisches Problem.
    Verursacht durch eine generalisierte Angststörung. Und die Angst nimmt beim Auftreten dieser Symptome noch zu.
    Es ist ein "circulus vitiosus".

    Hier kann sicherlich ein Therapeut helfen.
    Das sehe ich schon etwas anders. Reizdarm ist eine medizinische (Ausschluss-) Diagnose unklarer Pathogenese. Diskutiert werden diverse Auslöser. Ansprechpartner ist ein Gastroenterologe, Facharzt für Erkrankungen des Verdauungssythems. Ob dahinter dann ggf. eine psychologische Ursache steckt, bleibt abzuklären. Eine Inkontinenz bzw. die Angst davor kann schon Einfluss auf die Wahrnehmung der Beschwerden nehmen, muss aber nicht ursächlich für die Erkrankung sein.

  8. #8
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    Standard

    "Reizdarm"

    Zitiert aus der Webseite
    netdoktor, krankheiten/reizdarm/#reizdarm-ursachen-und-risikofaktoren (editiert)

    "Stress als Auslöser und Verstärker:
    Ob Angst, Nervosität, Ärger, Kummer oder Arbeitsstress: Unter psychischer Belastung verschlimmern sich die Reizdarm-Symptome oft. Lässt der Stress wieder nach oder entspannt man sich gezielt, bessern sich meistens auch die Symptome.

    Akuter Stress führt nachweislich zu Veränderungen im Magen-Darm-Trakt. Die Magensaftproduktion steigt, die Darmbewegungen nehmen zu und die lokale Immunreaktion im Darm verändert sich.

    Zusammenhang mit gleichzeitig auftretenden Erkrankungen:
    Es gibt einige Erkrankungen, die häufig zusammen mit einem Reizdarm auftreten (Komorbiditäten). Es ist möglich, dass Patienten mit diesen Erkrankungen eher dazu neigen, ein Reizdarm-Syndrom zu entwickeln. Zu diesen Erkrankungen zählen:

    Depression
    Angststörungen"
    Geändert von siddhi (03.12.2019 um 15:11 Uhr) Grund: Unerlaubter Link editiert

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