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Thema: Die Angst vor der Maus? Murophobie

  1. #1
    Neuling
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    Standard Die Angst vor der Maus? Murophobie

    Die Angst vor der Maus beschäftigt viele Personen. Phobien sind ja sozusagen Teil unseres Alltages, und prägen jeden Menschen. Ich persönlich habe Angst vor Spritzen, und auch Clowns sind mehr relativ unsympathisch. Wie dem auch sei, ich denke jede Phobie hat eine unterbewusste Herkunft, sowie zum Beispiel nach Freud die Pferdeangst, eine gewisse Angst des Sohnes vor dem Vater signalisiert.

    Woher kommt aber dann die Angst vor der Maus (Murophobie, Musophobie)

    Weiß jemand etwas über symbolische Hintergründe, oder irgendwelche Verbindungen zu der Familie etc.?


    Vielen Dank

  2. #2
    Verleger Avatar von Natz
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    Nicht alles sollte "freudianisiert" werden. Die meisten Phobien sind auch anerzogen. Kreischt Dir Deine Mutter bei jeder Spinne was vor, wirst Du diese Phobie bestimmt übernehmen, gleiches gilt auch für Höhenangst ect.
    Und wie Du es selbst schon gesagt hast: woher kommen Phobien vor Sachen, die klein und süß und ungefährlich sind, wie vor Mäusen oder Vogelfedern? Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Vater der Auslöser eine Vogelfederphbie o.ä. ist. Wahscheinlicher ist es, dass Phobien von irgendeinem unverarbeiteten Ereignis herrühren-oftmals erinnert man sich nicht mal mehr dran.

    LG,

    Natz
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  3. #3
    Neuling
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    klar recht hast du! doch genau sagen wird es keiner können. das phobien "erlernt" werden können, zeigte watson durch seinen versuch mit dem kleinen albert. aber dennoch steckt oftmals hinter der einer angst auch eine symbolik. wenn nicht, umso besser

    aber man kann ja verschiedene ansatzpunkte diskutieren

  4. #4
    Verleger Avatar von Natz
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    Wenn noch jemand andere freudianisierte Ansätze hat, nur her damit
    LG, Natz




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  5. #5
    Wunderlampe
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    Hallo

    Die Angst vor Mäusen wie auch vor Spinnen begündet man damit, dass diese Tiere unberechenbar in ihrem Verhalten sind und sich einen feuchten Kericht um den Individualabstand des Menschen kümmern. Es ist ihnen jederzeit möglich und soll auch schon passiert sein, dass so eine Maus jemanden ins Gesicht gesprungen ist. Außerdem verbindet man mit Mäusen und Ratten Müll und den darin befindlichen Krankheitskeimen.

    Symbolbilder? Na ja ist wohl nicht schwierig gegen Müll und die darin wühlenden Objekt Ekelgefühle zu entwickeln. Vielleicht spielt auch der lange Schwanz eine Rolle ( Freud?? ) bei Hamster hat man nicht die gleichen Assoziationen und die sind außer dem Schwanz das Ebenbild einer Maus.

    Freud oder nicht, weiß ich nicht.
    Geändert von Wunderlampe (10.01.2009 um 18:34 Uhr)

  6. #6
    Neuling
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    Der kleine, graue Nager gilt als Symbolgestalt der 'Macht des Unscheinbaren' und der typischen Eigenschaften, die man den Mäusen allgemein nachsagt: Neugier, List, Geschicklichkeit und große Fruchtbarkeit. Sie ist auch naschhaft und 'durch Leckerbissen bestechlich'. Maus hat oft sexuelle Bedeutung oder kann auf Ängste hinweisen, die aus dem Unbewußten stammen. Außerdem kann sie auf Vorgänge aufmerksam machen, die man nicht unterbewerten darf. Die pfeifende Maus warnt vor Verlusten und finanziellen Risiken. Fängt man das Tier, kündigt das an, daß man Ärger bald überwinden wird. In der traditionellen Deutung galten besonders schwarze Mäuse als Todesomen. (Weil man Ratten und Mäusen nachgesagt hat, sie brächten 'den Tod ins Haus' - auch in bezug auf die Pestepidemien zu verstehen.)
    Psychologisch:

    Außer dem unter 'Nagetier' Gesagten kann das 'Mäuschen' in Träumen vor allem junger Männer als Sinnbild des weiblichen Geschlechtsorgan gewertet werden. Rote Mäuse bezeichnen dabei abartige sexuelle Wünsche. Die Maus steht auch für die Schwäche eines Menschen, seine Nase überall neugierig hineinzustecken. Eine ungünstige Bedeutung haben Mäuse, wenn sie in Massen im Traum auftreten,- sie zeigen an, daß etwas an uns nagt oder uns Sorgen macht. Angst und Ekel machen sich dann in der Traumstimmung breit.
    Spirituell:

    Sie ist Sinnbild der starken Vermehrung und der Gefräßigkeit.
    Artemidoros:

    Eine Maus bedeutet einen Haussklaven,- sie wohnt ja mit uns unter demselben Dach, nährt sich von denselben Vorräten und ist furchtsam. Von guter Vorbedeutung ist es, viele Mäuse daheim zu sehen, und zwar munter tanzend,- sie zeigen große Lebensfreude und Zuwachs an Haussklaven an. Nimmt man etwas Ungewöhnliches bei den Mäusen wahr, so halte man sich dabei vor Augen, daß das, was im Wachzustand geschieht, sich in keiner Weise vom Traumgeschehen unterscheidet,- denn beiden kommt dieselbe Voraussage zu, eine Tatsache, die mir durch die Erfahrung bestätigt wurde.
    Volkstümlich:

    (arab. ) :

    graue: von lästigen Feinden umgeben sein,- manche Schwierigkeit, Verdrießlichkeit und Not wird sich einstellen, sei es beruflich oder privat,-
    weiße: ein schlechtes Vorzeichen, da sie auf ein Problem schließen läßt, das einem noch lange beschäftigen wird,- auch: Glück im Spiel,-
    Mauseloch: du schämst dich unnötig,-
    pfeift: Warnung vor Dieben,-
    gefangen: große Not in Herzensdingen,-
    fangen: man wird mit dir grausam umgehen,-
    in einer Falle fangen: man soll sich vor Betrug von Anderen in acht nehmen,-
    weglaufend: ein wichtiges Vorhaben wird nicht gelingen,-
    töten: man wird aus dem Unglück anderer seine eigenen Vorteile ziehen.
    (europ.) :

    sexuell und erotisch zu verstehen,- oft Warntraum vor übermäßigem Verzehr und Abbau der Lebenskräfte,-
    in der Freiheit: Zank und Streit,- Verdruß und Ärger,- auch: sagen häusliche Schwierigkeiten und unehrliches Verhalten von Freunden voraus,- geschäftliche Vorhaben laufen nicht erwartungsgemäß,-
    pfeifen hören: Warnung vor einer Gefahr,-
    einem entwischen: es stehen zweifelhafte Auseinandersetzungen bevor,-
    fangen: man wird Glück im Unglück haben,-
    in der Falle: erfolgreiche Geschäfte,- man wird eine ärgerliche Angelegenheit erledigen,-
    weiße Mäuse sehen: man macht sich unnötige Gedanken über etwas,-
    umbringen: man wird seine Feinde bezwingen,-
    Träumt eine Frau von einer Maus, droht ihr ein raffinierter, verräterischer Feind.
    Erblickt eine Frau eine Maus in ihren Kleidern, könnte sie in einen bösen Skandal verwickelt werden.
    (ind. ) :

    weiße: dein Ehestand wird gut sein, und dein Wohlstand sich durch die Zusammenarbeit vermehren,- gute Heirat,-
    pfeifen hören: achte auf dein Eigentum, man will dich bestehlen,-
    fangen: deine Pläne sind gut,-
    in der Falle: Triumph über deine Feinde,-
    viele sehen: Hungersnot, schwere Zeiten,-
    sehen: Verlust und Streit in der Familie.

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