Hallo ihr lieben.

kurz zur Vorgeschichte: Panikattacken und Depression 2015 - venlafaxin 225mg Februar 2019 Venlafaxin erfolgreich ausgeschlichen

September 2019 zur Hausärztin- sie wollte es mit venlafaxin (SNRI) wieder probieren- kleinste Dosis zum einschleichen -selbigen Tag in der Notaufnahme gelandet da ich zusammengebrochen bin -medikament sofort weggelassen!



Jetzige Diagnosen:
PTBS
Panikstörung
Mittelgradige Depression
(und vllt noch dazu kommend generalisierte Angststörung )

zum Thema:

im Oktober 19 kam ich dann in eine Tagesklinik da ich unter einer mittelgradigen Depression leide...
während der Behandlung kamen Panikattacken zurück. Therapeutin dort verschrieb mir Escitalopram (SSRI) in tropfen form ich begann mit 1 tropfen = 1mg schon ab dem 2. Tropfen gings mir miserabel ab dem 4. Tropfen (noch nicht mal die eigentliche Einschleichdosis) gings mir so schlecht dass ich abbrach nach 5 Tagen.
ich tigerte nur noch durch die Wohnung. eine Panikattacke nach der anderen. Totale Angst
Ich hatte VOR allem Angst selbst vor dem Bus fahren. Schaffte es nicht mehr in die Klinik. es ging gar nichts mehr.

Nach dem absetzen wars soweit ok.

im Moment Medikamentenlos.


doch es wurde immer schlimmer und schlimmer. Panikattacken hab ich täglich. Hinzu neuerdings eine Andauernde Angst die gar nicht mehr weggeht. Wie unter Hochspannung ... Ich hab sogar Angst vor Tabletten mittlerweile.... trau mich nicht mehr außer Haus. Zur Klinik hab ich einen Anfahrtsweg von knapp 1 1/2h, da ich mit den Öffentlichen unterwegs bin -Kein Führerschein-Kein Auto.
das klappte im Oktober alles OHNE Probleme...

am 17.1 werde ich entlassen und das ist obendrein auch noch schlimmste...
da ich gekündigt wurde habe ich keinen Job. bekomme Krankengeld und kann mit so einer Störung nicht arbeiten...

gestern Abend dann wieder der totale Zusammenbruch heftigste Panikattacke ich lag am Boden wurde von der Panik überrannt mein Mann wollte schon den Notarzt holen.
Seit dem totaler Durchfall (nur noch Wasser und durchgehende Angst (hört nicht mehr auf) kann nichts mehr essen seit gestern (die Kehle ist wie zugeschnürt) mein Herz rast, schweißige eiskalte Hände, Zittern, weinerlich...

heute Nachmittag (da ich es heute früh wieder nicht in die Klinik schaffte aufgrund Angst und Durchfall ) habe ich einen Termin bei der Therapeutin... mein Mann fährt mich und holt mich wieder. Selbst das wird schon zur Hercules-Aufgabe mittlerweile

ich fühle mich in der Sackgasse und total hilflos.. weil ich das Gefühl habe das KEIN Medikament mir helfen kann (da es dass alles nur noch schlimmer macht ) ich fühle mich ausgeliefert. weine nur noch. Ich weiß nicht was ich tun soll.

Ich bin in einer Spirale gefangen..


kann man diese Angstverstärkende Nebenwirkungen nicht irgendwie dämpfen ? es ist ja jetzt schon schlimm genug wie soll ich das durchhalten?
ich bin dermaßen am Ende...
hat mir jemand einen Rat?