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Thema: Die Kuh vom Eis bekommen

  1. #1
    Verleger Avatar von Ibwh1968
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    Standard Die Kuh vom Eis bekommen

    Mein hehres Ziel in der Therapie war, mit meinen Anspannungen, Gedanken und Gefühlen klar zu kommen. Sie richtig zu sortieren und dann damit umzugehen.
    Es gibt Zeiten da geht es mir gut, alles ist fein, dann torpediert "es" mich und ich falle in ein Loch. Ein tiefes Loch! Das therapeutische Reden lindert, aber ich verarbeite es nicht, nicht im herkömmlichen Sinne.
    Es ist als wäre da noch was anderes, etwas Kaputtes.

    Meine Therapeutin meint, ich bin weit gekommen, aber diesen Zustand werden wir wohl nicht beenden. Ich habe sie so verstanden, das dieser Zustand, immer wieder präsent sein wird, wir können diesen Zustand höchstens lindern. Aber nicht wirklich wegbekommen oder gar heilen.
    Die Befürchtung habe ich seit langem.

    Gibt es noch jemanden mit ähnlichen Erfahrungen?
    Geändert von Ibwh1968 (26.11.2019 um 09:33 Uhr)

    Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf.

    „Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: es allen recht machen zu wollen“
    Platon (427 - 348 od. 347 v. Chr.)


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    Ice Frozen Sunset (26.11.2019)

  3. #2
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    Ich kenne etwas vielleicht ähnliches. Es ist als ob mein Akku von Zeit zu Zeit leer ist. Dann geht gar nichts mehr. Jedes weitere "tun", fordert unweigerlich den Körper heraus und es fängt an zu kränkeln.

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    Ibwh1968 (26.11.2019)

  5. #3
    Schreibkraft Avatar von Abyssos
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    Welches Therapieverfahren wird in Deiner Therapie genutzt?

  6. #4
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    Avatar von Ibwh1968
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    Meine erste in der Jugendzeit Gestalttherapie, dann vor ein paar Jahren Verhaltenstherapie mit Schematherapie und jetzt Tiefenpsychologische fundierte Psychotherapie.

    Ich habe zu meiner Therapeutin ein gutes Vertrauen aufgebaut. Mehr als bei den Anderen, ich glaube auch, dass sie mir hilft. Aber irgendwas bei mir, haut mich regelmäßig aus den Latschen.

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    Ice Frozen Sunset (26.11.2019)

  8. #5
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    Hallo Ibwh1968,

    ich kenne nur so ein "Lächle mehr als aandere" - Gefühl, dass sich dann bei mir einstellt, wenn man von allen Seiten mit irgendwelchem "geistigen Dünnschixx" anderer zugemüllt wird und bei einem selber gerade der "Rolladen vor dem geistigen Auge" dicht macht.

    Meinst Du in etwa das?

    Gruß
    Simon
    Ich bin kein Arzt, Therapeut oder Rechtsanwalt. Meine Postings entsprechen meiner (momentanen) Meinung zu einem Thema und können auch falsch sein. Wenn jemand etwas aus meinen Postings umsetzt / umsetzen möchte, dann ist er / sie für die Folgen selbst verantwortlich und sollte dies nur nach vorherigem Nachdenken tun.

  9. #6
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    Hast Du mal versucht, deine Gedanken und Gefühle in einem Bild dazustellen?
    Malen hilft mir sehr, genau so viel wie eine Psychotherapeutische Sitzung.
    Grüße
    Beinwell

    (Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.)

  10. #7
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    Standard

    Ich habe festgestellt, dass es immer wieder Einbrüche gibt, während denen ich alles vergesse, was schon mal gut und hilfreich war, alles, was ich jemals erkannt habe in Therapien oder sonstigen Momenten der Erkenntnis. Das ist, als wäre ich in einem vollkommen anderen Zustand, einem hilflosen Zustand, so als wäre ich ein ganz kleines Kind, das die Sprache noch nicht versteht, das nur Weinen oder Schreien als Ausdrucksmöglichkeit hatte und tief verzweifelt ist, weil niemand das so interpretiert, wie es gefühlt und geäußert wird.

    Was immer das ist … mein Plan ist: mir möglichst viel anzugewöhnen, was Selbstfürsorge ist, um gar nicht mehr so nah oder so oft an diese "Absturzstellen" heranzukommen, einen Notfallplan mit mir zu tragen. Aber wie ich mich in dem Moment auch noch erstens dazu bringe, diesen zu lesen und zweitens, mir soviel wert zu sein in dem Moment, dass ich das auch tue, was auf der Liste steht, ich weiß es noch nicht. Ich kann nur hoffen, dass die Wiederholung, die Übung und immer wieder die Erfahrung zu machen, dass ich mich selber aus dem Sumpf rausziehen kann oder irgendwann wieder (oder erstmals?) ein gedeihliches Umfeld um mich zu haben, das mich dann evt. unterstützt ….

    Was tut Dir gut, wenn es Dir wieder schlechter geht? Gibt es Bewährtes, was auch im Alltag hilfreich ist?

    Mir hilft manchmal absichtslose Zeit verbringen und manchmal einfach nur atmen und fühlen, wie der Atem fließt und manchmal am Atem erkennen, wie ich mich fühle, was gerade Sache ist, was ich gerade brauche, wo ich gerade bin, wie sich mein Körper anfühlt in Bezug auf die unmittelbare Umgebung, den Stuhl, das Bett … wie fühlt sich die Luft um mich herum an auf meiner Haut und gibt es vielleicht etwas, was ich mehr mag, z.B. Fenster aufmachen oder Heizung aufdrehen, etwas Essen oder trinken, Bewegung oder Ruhe, Musik oder Stille, Alleinsein oder Menschen, Aktivität oder Passivität ….

    Manchmal habe ich das Gefühl, mich dann wieder zu finden, während ich aus irgendeinem Grund beim Absturz weder mich, noch meine Umgebung, noch, was mir gut täte wahrnehmen kann.

    Alles Gute
    Geändert von Mona-Lisa (28.11.2019 um 07:08 Uhr)
    Man muß mit Allem rechnen, sogar mit dem Schönen!
    Es gibt tausend Gründe, alles beim Alten zu belassen, aber nur einen, etwas zu ändern, Du hältst es einfach nicht mehr aus!

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