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Thema: Die Leichtigkeit/Unbeschwertheit der Jugend zurück gewinnen...

  1. #1
    Moderator Avatar von siddhi
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    Standard Die Leichtigkeit/Unbeschwertheit der Jugend zurück gewinnen...

    Hallo liebe Leute!

    Ich habe länger hin und her überlegt, ob ich es zum Thema machen soll. Ich weiß von einigen Menschen, dass sie die Leichtigkeit/Unbeschwertheit von früher vermissen. Da ich diesbezüglich wirklich sehr interessante Erfahrungen gemacht habe, bin ich nun "doch" dabei, einen Thread zu diesem Thema zu eröffnen.

    Meine Erfahrung sagt mir, nichts ist verloren. Wenn man etwas mal hatte, dann ist die Möglichkeit vorhanden, es wieder zu finden, es zu reaktivieren, es neu zu entdecken oder es auszugraben, weil es "lediglich" verschüttet (zugedeckt) ist.

    Wenn ihr mögt, können wir gemeinsam Möglichkeiten suchen, wie man sich selber wieder näher kommt, wie man wieder Zugang zu seinem "Wesen" von damals finden kann. Kombiniert mit unserem Verantwortungsbewusstsein von heute kann einem das wirklich völlig neue Perspektiven eröffnen.

    Ich habe meine persönlichen Erfahrungen. Da wir aber alle unterschiedliche Vorgeschichten/Voraussetzungen haben, kann man nicht von sich auf andere schließen. Ich möchte einfach Mut machen, unbedingt in Erwägung zu ziehen, dass der momentane Zustand nicht in Stein gemeißelt ist, und dass gewisse Gefühle wieder kommen können, wenn man ihnen den Weg öffnet.

    Ich bin sehr gespannt, was ihr zu diesem Thema sagt.

    LG siddhi (privat)
    Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus. (Demokrit)

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  3. #2
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    Danke, für eure "Danke"!
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  4. #3
    Roman Verfasser
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    Schönes Thema, siddhi Ich bin gespannt, was da kommen wird. Bin auch ganz Deiner Meinung, dass man etwas, das zu einem gehört, nicht wirklich verlieren kann.

  5. #4
    katta Alias:Zaunkoenigin-SYNNY-Incognita
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    Ja, sehr schönes Thema. Mir fiel dazu weniger meine Jugendzeit und mehr meine Kindheit ein. Als Kind habe ich es geliebt, mir mein Spielzeug zu schnappen, das konnten Puppen, Knete, Murmeln und was noch so alles transportabel war, mich auf mein Rad schwingen und einfach irgendwo hinfahren. Meist in den Park. Ich konnte da stundenlang mit mir selbst sein. Das war so meine eigene kleine Insel, so fühlte sich das an.

    Damit verbinde ich Unbeschwertheit. Leichtigkeit. Es gab keine Probleme, kein Stress, kein Druck. Einfach nur Ruhe und mich.

    Letztes Jahr merkte ich zum ersten Mal während meiner Auszeit, dass ich nur noch eingebunden bin in Pflichten und Alltag. Und dann fiel mir das ein. Da wurde mir zum ersten Mal seit Jahren bewusst, dass ich mir selbst keine Inseln mehr schaffe. Keinen Raum, keinen Ort, wo ich einfach für mich bin und mich genauso fühle, wie in diesen Tagen als Kind.

    Und diese Inseln schaffe ich mir heute, indem ich in mich hinein horche und mich frage, was ich brauche. Das kann alles mögliche sein. Ein Tee und Kerze an und einfach nur auf der Couch die Ruhe hier genießen. Nichts tun. Oder ungestört hier für mich herum wuseln. Ein Buch lesen.

    Und das sind dann die Momente, wo es keine Pflichten und keinen Alltag gibt. Keine Schwere.

    Diese Gefühle wirken nach. Und spüre ich dann auch noch, wenn dann wieder der Alltag ruft samt seinen Pflichten.

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  7. #5
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    Oh, wie schön.
    Da bin ich noch ganz ganz weit von entfernt.


    Ja. Ich würde für mich aber nicht mal so weit zurückgehen.
    Mir würde es schon reichen, 10/11 Jahre zurück zu gehen.
    In eine Zeit - ich kam gerade in Hessen an - als die Welt noch bunt war.
    Als mich Kleinigkeiten erfreuen konnten, sei es der Schmetterling am Wegesrand.
    Sei es der Moment Sonntags morgens, um kurz nach sechs wach zu werden und zu wissen, man kann einfach noch liegen bleiben.
    Sei es der Hund, der einem einfach nur über die Hand schlabberte, weil man einfach da war.
    Sei es der Sonnenstrahl der einem - im Bett liegend - ins Gesicht schien.
    Und und und
    Die Liste dieser Kleinigkeiten ist endlos und es war immer wieder schön, einfach nur zu sein. Völlig im Reinen mit sich selbst.
    Wie katta schon sagt, "Keine Schwere"

    Da hinzukommen..........ich bin dabei.
    Lasst uns auf den Weg machen
    Grüße
    Kai



    Jedes Leben hat sein Maß an Leid. Manchmal bewirkt eben dieses unser Erwachen.

    Buddha

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  9. #6
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    Vielen Dank, katta! Toll geschrieben!

    Ob Jugend oder Kindheit spielt, denke ich mal, an sich ja keine Rolle. Ich denke, es ist wichtig, sich an gewisse Sachen/Situationen/Gefühle zu erinnern, die einem gut getan haben, wo man sich wohl gefühlt hat. Ich habe jeweils überlegt, was damals anders war. Was hindert mich heute, mich so zu fühlen wie damals. Die Antwort war stets dieselbe. Im Moment leben und loslassen. Klingt jetzt vielleicht etwas komisch. Für mich war es jedoch der Schlüssel.

    Diese Inseln, die du erwähnst, kenne ich auch und sie sind für mich sehr, sehr wichtig. Zeiten, in denen ich einfach sein kann, ohne ständig irgendwelche Pflichten vor Augen zu haben. Die Unbeschwertheit ist dann da und sie gibt Kraft, die anderen Situationen leichter zu meistern.

    LG siddhi (privat)
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  11. #7
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    Danke, Kai68! ..."als die Welt noch bunter war"... Hast du mal überlegt, ob es bei dir auch mit dem "Jetzt" zu tun hat? Wenn ich im Moment lebe, dann nehme ich kleine Dinge wahr. Wenn ich in Gedanken (Zukunft, Vergangenheit) bin, dann bin ich nicht im Moment, also haben die kleinen Dinge wenig Chance. Deshalb verankere ich mich immer wieder in der Gegenwart.

    Wie erlebst du das?

    LG siddhi (privat)
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  12. #8
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    Zitat Zitat von siddhi Beitrag anzeigen
    Diese Inseln, die du erwähnst, kenne ich auch und sie sind für mich sehr, sehr wichtig. Zeiten, in denen ich einfach sein kann, ohne ständig irgendwelche Pflichten vor Augen zu haben. Die Unbeschwertheit ist dann da und sie gibt Kraft, die anderen Situationen leichter zu meistern.

    Ist das so einfach?

    Was aber, wenn man ständig Angst davor hat, dass auf der Insel eben doch Kannibalen leben?
    Grüße
    Kai



    Jedes Leben hat sein Maß an Leid. Manchmal bewirkt eben dieses unser Erwachen.

    Buddha

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