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Thema: Eine Frage der Nationalität

  1. #1
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    Standard Eine Frage der Nationalität

    Hallo,
    ich wollte euch fragen, es geht bei mir wieder um ein Heikles Thema, worüber ich ein Beitrag schreiben wollte.
    Und naja und niemanden zu beleidigen, oder jemanden negativ zu beeinflussen.
    Ich versuche ehrlich zu mir und zu den anderen zu sein.
    Ich kann nicht sagen, dass ich aus einem guten Elternhaus komme, grundsätzlich hat mich das Deutsche Fernsehen erzogen.
    Ich bin ein ziemlicher Nachahmer.

    Was mein Beitrag angeht, es ist eher ein historisches Thema in Verbindung mit einer Nationalität und Herkunft.
    Die in Deutschland vielleicht bei einigen noch Wunden hinterlassen hat, wenn man das so sagen darf.
    Über dieses Thema was mich auch Persönlich angeht, könnte ich nie mit jemanden Konstruktiv und Objektiv darüber reden.
    Und auch wo gerade die AFD aufblüht und die tumulte im Bundestag macht.
    Ist es noch Schwieriger ein offenes Ohr für diese Thema zu finden.

    Stichwort Antisemitismus

    Ich möchte hier Gesichtzeigen

    Jeder kennt von euch Steven Spielberg,
    da ist schon die erste Gemeinsamkeit, nicht nur der Name sondern auch die Herkunft und der Ursprung.

    Nur es ist bei mir so, das mein Vater der Meinung ist, dass das Thema unterm Teppich gekehrt gehört.
    Ich finde das nicht, weil das eine Lüge an sich selbst ist und somit auch an alle Bekanntschaften ist.

    Wie würdet ihr mir empfehlen mit dem Thema umzugehen?

    Wie lebt man mit so einer Bürde?

    was den Juden angelastet bzw. angerechnet wird: Die Erfindung des Christentums, des Sozialismus, des Kapitalismus, der doppelten Buchführung und der Psychoanalyse; die Gründung Israels und die damit verbundene Vertreibung von etwa 800.000 Palästinensern aus ihrer Heimat; im weiteren Sinne sind die Juden auch verantwortlich für den Antisemitismus und seine Folgen. Denn gäbe es keine Juden, wäre auch der Antisemitismus obsolet.

    Bei diesem Thema, es tut mir auch leid das zu Sagen, habe ich ein sehr ungutes Gefühl, nicht weil ich vorurteile habe, sondern weil ich hier aufgewachsen bin und bei den letzten Beiträgen den Schein eines Deutschen versucht habe aufrechtzuerhalten.

    Und mein letztes Wort, ich halte mich für einen Deutschen, ist es eine Frechheit das zu Sagen?
    Geändert von Steven9695 (17.05.2018 um 21:54 Uhr)

  2. #2
    Schreibkraft Avatar von Scilo
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    Ich habe keine Ahnung worauf du hinaus willst, aber deine Letzte aussage:

    Zitat Zitat von Steven9695 Beitrag anzeigen
    Und mein letztes Wort, ich halte mich für einen Deutschen, ist es eine Frechheit das zu Sagen?
    ... ist keine Frechheit. Es ist ein Fakt. Aber es ist auch irrelevant.

    Religion, Ethnie und Staatsangehörigkeit sagen nichts über einen Menschen aus.
    Ich als deutscher Christ habe mich auch schon mit Moslems bei einem Bier über die sinnlosigkeit von Religion unterhalten, mit einem Franzosen über Currywürste diskutiert und mich mit einem Afrikaner über Nazis lustig gemacht.

    In der Vergangenheit mag es einige Abgrenzungen zwischen den Gruppierungen gegeben haben. In einigen Teilen der Erde ist dies immer noch der Fall.
    Es spielt aber immer weniger eine Rolle weil die Kulturen dank des Internets ohnehin zusammen gewachsen sind.
    Die alte generation die noch ohne Internet aufgewachsel ist stirbt langsam aus. Die Welt rückt zusammen.
    Es schadet nicht sich gelegentlich daran zu erinnern, dass es früher die Abgrenzungen gab. Einfach um sich bewusst zu sein, dass jetzt alles besser ist.
    Aber das allgegwärtig zu halten halte ich auch für unnötig.
    Angesichts meiner "unzensierten", ehrlichen Aussagen ein kurzer Kontext zu eben diesen:
    Ich habe eine psychopathische Persönlichkeitsstörung. Ich beabsichtige nicht jemanden in diesem Forum zu beleidigen.

  3. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei Scilo für den sinnvollen Beitrag:

    Steinchen.im.Schuh (17.05.2018),Steven9695 (17.05.2018),Taedium vitae (19.05.2018)

  4. #3
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    Deine Haltung ist sehr Modern und erfrischend zu hören.

    Was sagt den die Erziehung aus, oder die Umstände wie du aufgewachsen bist?

    Oder bei wem du aufgewachsen bist`

    Was sagt überhaupt was über den Menschen aus?
    Geändert von Steven9695 (17.05.2018 um 22:52 Uhr)

  5. #4
    Milly
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    Judentum ist KEINE Frage der Nationalität. Es ist eine Religionsgemeinschaft. Du kannst als Deutscher ebenso Jude sein wie als Iraki.
    Du verwechselst da einige Ebenen, scheint mir.
    Bei wem du aufgewachsen bist, kannst du nicht mehr ändern.
    Aber du kannst JETZT dein Leben in die Hand nehmen.
    Ich würde dringend dazu raten, den Schulabschluss nachzumachen und mich in die Zukunft hinein zu orientieren.

  6. #5
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    Hallo Steven,

    du bist, was du bist.

    Ich bewerte Menschen nicht danach, ob sie Jude, Palästinenser, Christ, Moslem, Hinduist, Budist, Taoist oder Atheist sind.
    Auch ob jemand Mann oder Frau ist und ob er / sie hetero-, trans-, bi-, homo- oder asexuell sind, ist für mich genauso wenig ein "Qualitätsmerkmal" wie die "Nationalität". Ich versuche jeden Menschen erst mal genauso respektvoll zu behandeln, wie ich von ihm respektiert sein will.

    Ich habe viel mit Menschen andere Natioalitäten zu tun:
    Einer meiner Trainingspartner beim Aikido stammt aus Russland.
    Einer meiner Tauchpartner beim Apnoetauchen stammt aus Marokko und ich war mit im in Griechenland beim Tauchen.
    Meine Hautärztin ist (wenn sie gläubig ist) eine Muslima, kleidet sich modern , hat die Kpfhörer ihres MP3-Players in den Ohren, trägt kein Kopftuch.
    Meine Griechischlehrerin an der Volkshochschule ist Griechin sowie die Fachkraft für Raumpflege und Bodenhygiene ( = Putzfrau) bei mir im Büro.
    Einige Kollegen sind Griechen, anderen sieht man ihre afrikanischen Wurzeln an - egal.

    Es gibt relativ wenig Menschen, die ich ehrlich gesagt nicht ausstehen kann.

    Allen voran gibt es da eine kleine, dämliche Gruppe, wo mir doch glatt eine Frau, die in einer gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft lebt und mehrere Alleinerziehende erklären wollen, dass die einzig wahre Lebensgemeinschaft die Ehe zwischen einer Frau und einem Mann ist und diese "zum Wohle der Kinder" glücklich miteinander leben sollen / müssen. Diese Heuchlertruppe nennt sich bei ihren Auftritten übrigens AFD.

    Deren Hauptakteuren würde ich doch glatt mal diesen "Gentest" (der da im Fernsehen für Ahnenforschung beworben wurde) für rund 70 Euro spendieren, damit diese Trottel mal prüfen können, ob genügend "Deutschtum" in ihnen steckt.

    Meine Lieblingsgeschichte zum Thema "Nationalität" ist übrigens "Weihnachten - Das Märchen vom Auszug aller Ausländer"
    Eine meiner Lieblingsgeschichten zum Thema ("richtige") "Religion" ist die Ringparabel aus dem Drama "Nathan der Weise"

    Gruß
    Simon
    Geändert von simonjohannes (18.05.2018 um 08:16 Uhr) Grund: Schlechtschreibfehler ausgebessert....
    Ich bin kein Arzt, Therapeut oder Rechtsanwalt. Meine Postings entsprechen meiner (momentanen) Meinung zu einem Thema und können auch falsch sein. Wenn jemand etwas aus meinen Postings umsetzt / umsetzen möchte, dann ist er / sie für die Folgen selbst verantwortlich und sollte dies nur nach vorherigem Nachdenken tun.

  7. Der folgende Benutzer bedankte sich bei simonjohannes für den sinnvollen Beitrag:

    Steven9695 (18.05.2018)

  8. #6
    Verleger Avatar von LukeHB
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    Soll doch jeden glauben, was er möchte. Wenn er damit glücklich wird ist es doch gut. Ob das nun Religion, Akkupunktur, Globuli oder sonstwas ist. Niemand ist besser oder schlechter, nur weil er an was glaubt.

    Allerdings: Die Freiheit des Einzelnen endet bei der Freiheit des Anderen. Ich bekehren keinen und ich möchte auch nicht von bekehrt werden, das empfinde ich als Belästigung.

    Ich für mich trenne Religion und Staat, allerdings gehören für mich Staat und Wertevorstellungen zusammen. Etwa die eben angeführte Freiheit, eine Religion welche diese einschränkt kann ich hier nicht akzeptieren. Ehrenmord, Kopftuch, Burka, etc. haben hier nichts verloren.

    Wurde doch gerade die Staatsgründung Israels überall gefeiert - das kann ich nicht nachvollziehen. Klar feiern das die "Nationalisten", allerdings sehe ich das sehr kritisch. Ist doch Israel einer der Aggressoren in der Region, werden illegale Siedlungen im palästinensischem Autonomiegebiet "beschützt", mit Seeblockaden die Palästinenser kleingehalten und das lebensspendende Wasser aus den Golanhöhen einfach den anderen Staaten abgegraben, etwa für Tomatenaufzucht. Das laste ich allerdings nicht Juden an, sondern der Regierung.
    Orthographie, Grammatik und Interpunktion sind keine Spielwiese für Individualisten!

    "Warum passieren mir immer Sachen, die sonst nur dämlichen Menschen passieren?" (Homer J. Simpson)

  9. #7
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    Hallo Steven!

    Zitat Zitat von Steven9695 Beitrag anzeigen
    Was sagt überhaupt was über den Menschen aus?
    Das ist die richtige Frage und sie ist nicht einfach zu beantworten.

    Es sagt einiges über den Menschen aus, wie er ....

    ... andere Menschen (allgemein) behandelt.
    ... anderen Menschen gegenüber tritt.
    ... sich gegenüber anderen Lebewesen und der Natur verhält.

    Das sagt meiner Meinung nach einiges über den Menschen aus.

    Gruß
    Simon
    Ich bin kein Arzt, Therapeut oder Rechtsanwalt. Meine Postings entsprechen meiner (momentanen) Meinung zu einem Thema und können auch falsch sein. Wenn jemand etwas aus meinen Postings umsetzt / umsetzen möchte, dann ist er / sie für die Folgen selbst verantwortlich und sollte dies nur nach vorherigem Nachdenken tun.

  10. #8
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    Also den Gentest, wollte ich auch schon lange machen. Weil meine Mutter ist Väterlicherseits Georgierin, Mütterlicherseits Ukrainisch.
    Mein Vater hingegen ist Mütterlicherseits Jüdisch Deutsch, und in der Sowjetunion galt das Judentum als Nationalität, ich weiß nicht, was die Russen sich dabei gedacht haben, aber so war es, eine Nationalität auf dem Papier obwohl, mein Vater kaum Religiös ist. Und Väterlicherseits ist er Russe. Nach dem Jüdischen Verständnis ist er Jüdisch. Und eigentlich gelte ich nach dem Jüdischen Gesetz Strenggenommen nicht als Jude. Aber da nach dem zerfall der Sowjetunion, wurden den Juden aus der Sowjetunion von Deutschland angeboten, nach Deutschland zu flüchten.
    Um glaube ich, hier wieder eine Jüdische Gemeinschaft aufzubauen.
    Und weil die Russen damals eine ziemliche Nationalistische Richtung entwickelt hatten, sowohl die Georgier, als auch alle anderen ehemaligen mitglieder der Sowjetunion.
    Damals ist der Faschismus und in den Menschen aufgeblüht, anders kann man es nicht Sagen. Ich danke an der Stelle Deutschland. Aber in der Praxis, war die Integration meines Vater sehr schwierig, fehlende Sprachkenntnisse, besser gesagt mangelnde Fähigkeit eine neue Sprache zu lernen, daher ist er erstmal für eine ziemlich lange Zeit in Depression verfallen. Was auch das schlechte Verhältnis zu mir erklärt und die negativen Einstellung gegen Deutschland. Die ich immer noch zu hören bekomme, obwohl ich es leid bin. Weil er hier ein Job hat, Essen usw.
    Er behagt auf der Vergangenheit, und das ist nach meiner Einsicht der schlimmste Fehler von ihm. Meine Mutter dagegen konnte schnell die Sprache lernen und sehr klar und fließend sprechen.
    Sie ist auch nicht, wie mein Vater in Depression verfallen. Sondern hat gearbeitet und hat mich alleine aufgezogen. Aber ab einem bestimmt Moment, wurde ich zu einem unkontrollierbaren Faktor, mit dem mein Mutter sich nicht zu helfen wusste. So etwa im Teenager alter, da fingen auch alle Probleme an. Meiner Meinung nach, hätte Sie sich vom Jugendamt helfen lassen können. Aber Sie war auch der Meinung, dass das nichts bringen würde. So und jetzt, nach dem Sie ihren Alkoholiker Freund gefunden hatte, war das nicht nur die Spitze des Eisbergs, wegen ihm hat sie den Job verloren, und musste ins Krankenhaus, und das beste ist, als wir zu ihm gezogen sind, hatten wir Zeitweise unsere 2 Zimmer Wohnung untervermietet um sie nicht endgültig zu verlieren. Aber sobald die Mieter einzogen sind, hat er uns auf die Straße geworfen, und wisst ihr wieso, weil er der Meinung ist oder war, das meine Mutter zu viel Alkohol trinken würde. Erstmal immer auf die Fehler der anderen schauen, aber seinen eigenen Fehler nicht sehen. Wir müssten im Hotel übernachten. Danach hatte ich ein Schlussstrich gezogen, und da mich sowieso nichts ins Deutschland hielt, keine Freunde, kein Job, keine Ausbildungen. Hatte ich entschieden nach Georgien umzuziehen um dort Neu anzufangen. Doch es kommt, wie es kommen sollte. Erstmal ein guten Job in einem Deutschen Call Center gefunden. Aber anscheinend war die Familie meiner Mutter kein stück besser, als der Alkoholiker Freund. Zwei Onkel die Alkoholiker und Straftäter sind. Die jeden Penny, den ich verdient habe, aus mir rausgeholt hatten. Ich war auf Sie angewiesen, weil ich die Georgische Sprache nicht Beherrscht hatte sondern nur die Russische, und die nicht mal besonderlich gut. Und von meiner Großmutter wurde ich als Deutsche Faschist bezeichnet, könnt ihr das Glauben?

    Und von meiner Vater höre auch nur, das ich ein ****** Deutscher bin.

    Also könnt ihr jetzt Verstehen, weshalb ich so geworden bin, wie ich bin.

    In mir ist der Deutsche aufgeblüht.

    Das mit der Frau Weidel, finden ich auch ziemlich kontrovers und Sie steht voll im Gegensatz zu sich selbst.

    Ich mein gleichgeschlechtliche Ehen sollte man Akzeptieren, aber Frauen die Kopftuch tragen nicht?
    Frau Weidel wie soll man das verstehen ? Sie lügen sich selbst damit an. Was ihr Verständnis angeht.

    Jetzt will ich mich von meinem Beitrag, wegen dem Islam und der Stellung ein wenig Distanzieren.

    Weil ich eigentlich gegen den Islam nichts hatte, nur halt meine Persönliche negative Erfahrung damit machen musste.
    Deshalb habt bitte Verständnis.
    Geändert von Steven9695 (18.05.2018 um 10:25 Uhr)

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