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Thema: Eine riesenangst solangsam bei mir wegen corona und der ganzen neuen Situiation

  1. #1
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    Standard Eine riesenangst solangsam bei mir wegen corona und der ganzen neuen Situiation

    habe das Gefühl dass sich meine prioritäten ändern und es bald nurnoch ums Überleben geht.. mache mir Sorgen um alle Leute die ich kenne und hint3rfrage das Virus und alles schon ne Weile. Glaube es wird sogar noch viel schlimmer und das ist erst der Anfang!
    Ich habe langsam angst bzw verliere meie Nerven. weißnicht ob ich der ganzen neuen Situation gewachsen bin, habe jetzt ängste vor dem ungewohnten. Es steigert mich langsam, hab auch schon mit Leuten geredet, bin nicht der einzige. Wenigstens ist meine Freundin sicher. Wobei vlt niemand sicher ist?
    Bin gerade alleine, bei dem was kommen kann, wäre es vlt besser bei seiner Famiulie zusein?

  2. Der folgende Benutzer bedankte sich bei psychoguy77 für den sinnvollen Beitrag:

    manannan (20.03.2020)

  3. #2
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    ist es normal in dieser Zeit jhetzt eine große angst um seine freundin zukriegen??

  4. #3
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    Kann es sein, dass Du grundsätzlich ein Angst-Problem hast? Natürlich ist es normal, sich zuerst um die zu sorgen, die man liebt. Aber das ist akutell, besonders in Bezug auf Deine eigene Gesundheit, total kontraporduktiv! Angst ist Streß, und der fährt das Immunsystem kurzzeitig erstmal hoch - aber bei vielen Menschen fällt es danach wieder ganz rapide ab, sie werden besonders anfällig (kennen viele, die am Wochenende oder im Urlaub krank werden). Also, mach Dich mal nicht verrückt und betrachte all die erschreckenden Zahlen nie für sich, sondern immer nur im Verhältnis zur Gesamtbevölkerungszahl - da kommt das dann schnell in den Promillebereich und wirkt weniger erschreckend. Warum glaubst Du, dass Deine Freundin sterben könnte? Arbeitet sie in einer Infektionsabteilung oder hatte sie kürzlich eine Chemo? Wenn nicht, gibt es keinen wirklichen Grund zu übertriebener Sorge, dann hat Deine Angst in der Tiefe andere Ursachen und ist jetzt nur durch die allgemeine Betriebsamkeit zum Ausbruch gekommen. In dem Falle kannst Du Dich auf Ursachenforschung begeben und dagegen dann vorgehen bzw. Dich bei einem Therapeuten anmelden, alternativ auch erst mal eine Telefonselsorge anrufen. Ansonsten empfehle ich "Nachrichten-Fasten": Nur einmal am Tag eine seriöse Sendung ansehen, keinesfalls rund um die Uhr davon berieselt werden - entsprechende Apps deaktivieren!

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Seiltänzerin für den sinnvollen Beitrag:

    Helma (Gestern)

  6. #4
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    Kannst du näher beschreiben wo vor genau du Angst hast?
    Weil so wie du klingst scheint es als würdest du mehr Angst vor den Auswirkungen des Virus haben. Das Virus an sich ist ja für gesunde Menschen ungefährlich.
    Ob es normal ist sich um seine Liebsten zu Sorgen. Na Klar!
    Auch ich sorge mich um meine Schwester (eigentlich meine Cousine aber wir sagen immer, dass wir Geschwister sind) sie lebt grade alleine in Holland nur mit ihrem Partner zusammen und hat vor kurzem ihr PhD ("Doktorstudium") wegen Burnout abgebrochen. Aber sie ist halt auch für sich selbst verantwortlich. Ich kann ihr höchstens einen Schlafplatz in meiner Wohnung anbieten mehr auch nicht.
    Im Moment hat ja ein beachtlicher Teil der Gesellschaft Angst das mag vielleicht Normal sein, aber auch ziemlich Kontraproduktiv. Angst ist ein extrem schlechter Ratgeber. Wir Menschen sind kaum noch in der Lage dazu sinnvolle Entscheidungen zu treffen, geschweige denn Liebevoll miteinander umzugehen.
    Was du gegen deine Angst tun kannst gilt für alle Ängste gleich und klingt sehr viel leichter als getan. Es geht darum seine Einstellung zur Situation zu ändern
    Nimm das was ist voll und ganz an. An dem was jetzt gerade ist lässt sich sowieso nichts ändern.
    Entwickle eine Realistisch-Optimistische Grundhaltung.
    Triff Entscheidungen darüber wie du mit der aktuellen Situation in Zukunft umgehen willst.
    Dieses Thema aufzumachen war ein auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

    Ob du zu deiner Familie gehen solltest?
    Das musst du für dich entscheiden. Das hängt ganz von deiner individuellen Situation ab.
    Ich kann dir nur von mir persönlich erzählen. In Anbetracht der aktuellen Situation bin ich sehr froh darüber mich im Dezember von meiner Partnerin getrennt zu haben und dann wieder in meine Heimatstadt zu meinen Freunden und Familie Umgezogen bin. Bei ihr wäre ich völlig alleine gewesen und hatte nur oberflächliche Bekanntschaften.
    In Krisenzeiten werden wir einander brauchen und wenn das Virus wirklich zu einer wirtschaftlichen Depression führt. Ist es völlig unberechenbar vor welchen Herausforderungen wir stehen werden. Gemeinsam sind diese leichter zu bewältigen.

  7. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Infinius für den sinnvollen Beitrag:

    Helma (Gestern)

  8. #5
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    Angst in dieser auch partiell lebensbedrohlichen Situation finde ich erst einmal völlig legitim.
    Gegen Angst hilft in diesem Fall gute Information, um die Gefahr besser einschätzen zu können.
    Es gibt gesicherte wissenschaftlich Erkenntnisse, die wenigstens einen etwas realistischeren Blick auf das Virus und die damit verbundenen Entwicklungen in der Epidemiologie zulassen. Bitte informiert Euch NUR bei seriösen Quellen und hört nicht auf: man sagt, ich habe gehört usw.
    Ich habe gestern eine hervorragende Sendung der ARD gesehen, da wurde wirklich gut für Laien die ganze Geschichte erklärt, auch mit Humor. Ich recherchiere gleich, wo man diese Sendung findet im Archiv...
    Es gibt zwei etwas beruhigende Erkenntnisse: Das Virus hat eine Hülle und die trocknet an der Luft und bei Wärme aus, dann ist es hinüber!!! Es mag /braucht halt eine etwas feuchte Umgebung.
    Zum anderen ist es relativ stabil, es mutiert also nicht so schnell, daher kann man es besser erforschen, bzw. hat man auch die Zeit dafür.
    Dieses Wissen (und das ist nicht Glauben! sondern wirklich Wissen) erleichtert mir das Überlegen, wie ich mit allem umgehen kann/sollte. Es verhindert Panik, aber es macht auch nicht leichtsinnig.

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