Auf Klassenreisen, in die Pausen und selbst bei Verabredungen halten die kleinen Mobilgeräte Einzug. Es wird fleissig gechattet, kommuniziert und News-Meldungen abgerufen. Immer und überall. Schnell, jetzt sofort. Ein lustiges Foto gemacht? Von Raum zu Raum via Instagramm mit einer Gruppe teilen - jetzt soll für diese Extravaganz wohl Snapchat, der neueste Schrei, zuständig sein.

Man sitzt dicht beieinander, das Apfel-Telefon wie einen Schatz in den Händen vergraben, es mit einem Fingertipp der Höhle entbehrend anderen Schaulustigen vor das Gesicht gehalten. Egal ob 9GAG, selbstfotografiert oder -gefilmt; Platz ist für jeden Inhalt da.

Macht es Spaß?
Ja. Ist es schnell? Und wie.
Fördert es die Kommunikation? Wer eins besitzt: Gut möglich.

Wo ist dann das Problem?

Es ist KURZLEBIG!
Digital ist KURZLEBIG!
Geforderte Ressourcen sind KURZLEBIG!
Hervorgerufene Attitüden sind KURZLEBIG!

Wir machen unseren Planeten KURZLEBIG!

Zustimmung? Einwände?

(Nur ein kleiner Funken, der eine Diskussion entfachen soll. Ich habe es bewusst unpragmatisch und unscharf gelassen.)