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Thema: Es macht mich fertig!Wut und Konflikte etwas stimmt nicht mit mir!?

  1. #1
    Neuling
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    Standard Es macht mich fertig!Wut und Konflikte etwas stimmt nicht mit mir!?

    Hallo Zusammen,

    ich weiß, dass dieses Thema wohl viel damit zu tun hat wie ich erzogen wurde, aber es macht mich fertig..

    Es ist so..
    Oft wenn ich mich ungerecht behandelt fühle/ungerecht behandelt werde dann ist da in mir ganz viel Wut. unglaubliche Verzweiflung.
    Aber mein Kopf sagt immer

    >Ach hör auf das war niemals so gemeint!<
    >Hör auf du bildest dir das nur ein!<
    >Aber du bist auch nicht unschuldig daran!<

    Und obwohl mit mir fiese Sachen abhezogen wurden und ich das weiß, brenne ich mich immer wieder am gleichen Feuer..als würde ich an diesem seelischen Schmerz und der bitteren Enttäuschung gefallen finden.
    Dann sagt der Kopf
    >wie blöd bist du, hast du geglaubt es wird besser?<
    >Ja selbst schuld!<
    >Du hast es doch gewusst<

    Beispiel:

    Eine Kollegin in der Arbeit sagt gemeine Sachen über mich, ich beschließe sie zu konfrontieren und mit ihr ein klärendes Gespräch zu führen, im nächsten Moment kommt sie mir lächelnd mit einem Schokoriegel entgegen und übergibt ihn mir mit den Worten ,,ich hab dir da was mitgebracht".
    Zack boom die Wut ist weg, der Wille das Gespräch zu führen dahin...und mein Kopf
    > siehste hab ich doch gesagt die ist doch ganz oke!<
    >wenn sie dich nicht leiden könnte, dann wäre sie jetzt nicht nett zu dir!<

    Und die Wut die wird in den Bauch geschoben und kurzzeitig ist alles gut.
    Und dann irgendwann gibt es wieder so eine Situation und zack boom schlägt die Wut um sich...

    Ich bin wütend auf mich. Ich zittere und tobe innerlich und kaum gibt es liebe Worte, liebe Gesten ist alles wie begraben.

    Ich will das nicht mehr, es macht mich krank.
    Ich habe das Gefühl das ich mir in Sachen Wut nicht trauen kann.

    Gedanken wie
    >Ja man behandelt niemanden so, aber es war bestimmt nicht so gemeint.<
    >Sie ist doch sooo nett.<
    >Reiß dich zusammen so schlimm ist das jetzt auch nicht!<

    Entstehen da wo Wut ist. Und die Wut geht, und kommt, und geht,und kommt.

    Ich kann mich nicht auf meine Wut verlassen, denn sie geht bei lieben Worten, lieben Gesten. Sie wird immer wieder rausgeworfen..
    und was ist wenn sie nie mehr kommt?

    Konsequenzen daraus sind:

    Ich werde immer wieder enttäuscht.
    Ich gerate immer wieder in die selben Situationen und jedes mal sage ich mir >aber beim nächsten mal da sag ich was ich denke< >dann sag ich meine Meinung<,
    aber es geschieht nicht.
    Und so verliere ich meine Glaubwürdigkeit an die Wut, und hoffe jedesmal, dass ich beim nächsten Mal für mich einstehen kann.

    Was läuft da vergehrt? Was kann ich tun?

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    mobila (10.02.2020)

  3. #2
    Moderator Avatar von siddhi
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    Hallo tausendkind,

    Wut hinunter schlucken ist gar nicht gut. Über sich selber wütend zu sein, ist auch nicht gut. Die Wut hat wohl ihre Berechtigung und muss auch irgendwie abreagiert werden. Man darf auch mal wütend sein. Wichtig einfach, was man dann damit macht.

    Ich habe selber wenig Erfahrung mit Wut, weil ich eher dazu neige, traurig zu werden. War erst einmal so richtig wütend auf meine Mutter. Da habe ich ca. 5 Stunden lang die Küche geputzt. Danach war die Küche innen und aussen blitzblank und meine Wut verflogen. Sprechen hätte eh nichts gebracht, aber ich habe die Energie wenigstens in etwas sinnvolles gesteckt.

    Wenn ich sonst nicht zufrieden bin, gehe ich in die Natur und spaziere eine Weile in der Gegend herum. Gedanken kommen, gehen und schlussendlich fühle ich mich erfrischt und bereit zu neuen Taten.

    Am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, das Richtige sagen... damit haben wohl viele Probleme. Mit scheint es wichtig, offen und ehrlich zu sein. Man sollte sich nicht zwingen, immer nur nett und anständig zu sein, um immer einen guten Eindruck zu machen. Das erzeugt Druck, weil man dann diese Sache nie wirklich anspricht. Man sollte sie jedoch ansprechen, weil man sonst innerlich nicht zufrieden mit sich selber ist. Aber das kennst du ja.

    Natürlich kommt es auch darauf an, wie man es sagt. Dein Beispiel mit der Kollegin und dem Schokoriegel: Du hättest z.B. sagen können, "vorhin war ich wütend, weil ich etwas gehört habe, was mir gar nicht gefällt". Das wäre mal ein erster Schritt gewesen.

    Bist du jemand, der sich quasi eine Rolle ausgesucht hat, um allen zu gefallen? Immer schön lieb und nett sein, kann eine Art Korsett sein, wo wirklich niemand einfach so hinein passt.

    LG siddhi (privat)
    Geändert von siddhi (08.02.2020 um 13:02 Uhr) Grund: Tippfehler :(
    Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus. (Demokrit)

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    Fafnir (08.02.2020)

  5. #3
    Roman Verfasser Avatar von Mona-Lisa
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    Vielleicht könnte ein Wut-Tagebuch gut sein. Wie Du es beschreibst, handle ich auch manchmal, da will ich was klären und wenn dann jemand so nett und lieb ist, vergesse ich das oft und will dann nur noch das Angenehme genießen und hinterher weiß ich, ich habe eine weitere Chance auf miteinander reden verpasst. Manchmal denke ich fast, dass ich ein wenig harmoniesüchtig bin. Dabei war ich früher oft wütend und habe das ähnlich wie Siddhi oft in nützliche Bahnen gelenkt, also das getan, was ich eher nicht so gerne mache, das ging dann ganz leicht von der Hand Und meine Wohnung war ziemlich sauber und aufgeräumt damals. Im Moment kehre ich die Wut aber anscheinend eher gegen mich, das ist doppelt blöd, weil das mich lähmt und traurig macht und das schmutzige Geschirr stapelt sich immer noch. Vielleicht kann man vergessene Wut reaktivieren und dann nutzbringend einsetzen?
    Man muß mit Allem rechnen, sogar mit dem Schönen!
    Es gibt tausend Gründe, alles beim Alten zu belassen, aber nur einen, etwas zu ändern, Du hältst es einfach nicht mehr aus!

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    Fafnir (08.02.2020)

  7. #4
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    Danke für eure Antworten,
    und für die zahlreichen Tipps.

    Was mir oft einfach im Weg steht, dass ich vieles analysieren muss und alles hinterfrage, anstatt auf den Bauch, das Herz zu hören. Damit mach ich mir es selbst sehr schwer. Ich bin auch sehr harmoniesüchtig und ja ich will lieb und nett sein und niergendwo an ecken. Als Kind hat man mir oft gesagt ich sei zu empfindlich und ich solle nicht alles zu eng sehen..seitdem glaube ich habe ich ein gesundes empfinden für meine Wut verloren, weil ich auch das Gefühl habe sie darf keinen Platz in meinem Leben haben. Komisch ist, dass ich weiß -> jedes Gefühl ist gut und wichtig, aber die Wut ist außen vor..
    schwierig für mich...
    Liebe Worte verzaubern mich und manchmal habe ich das Gefühl die Leute haben das ganz schnell raus und nutzen das dann. Auf der anderen Seite höre ich aber ,,krass du bleibst so ruhig, ich wäre ausgeflippt".

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    Mona-Lisa (09.02.2020)

  9. #5
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    gar nicht so einfach, was dazu zu schreiben, wie ich gerade feststellen muss

    ich war eine ganze zeitlang auf meine eltern wütend.. meine mutter starb, als ich ein kind war, bei der geburt meines kleinen bruders.. ich hatte schon 2 schwestern und er war meiner meinung nach der junge, auf den meine mutter lange gewartet hatte.. lange hab ich nicht verstanden, warum nach drei kindern noch ein viertes sein musste.. ich war die älteste und kleinere geschwister zu haben ist nicht immer eine reine freude.. schon gar nicht, wenn man die mutter dabei verliert.. nach einer langen depression hab ich irgendwann begonnen, die dinge aufzuarbeiten, die in mir steckten.. ich nahm kontakt zu meinem vater auf und schilderte ihm meine wut und er erklärte mir, dass mein bruder nicht geplant war und meine eltern der meinung waren, dass wo drei kinder satt wurden, auch vier satt werden würden.. als ich das hörte, verrauchte meine wut und ich konnte damit besser umgehen..

    ich war auch lange stinkwütend auf meine schwester.. sie war als kind ein echtes miststück und hat mir ne menge angetan.. bei einem gespräch darüber erklärte sie mir, dass sie es als kinderstreiche ansah.. das allerdings habe ich anders empfunden.. für mich war es jedes mal eine ungerechtigkeit, bei der nur ich verloren habe.. sie bekam so gut wie nie eine strafe dafür und konnte ziemlich ungehindert tun, was ihr gefiel.. als wir uns das nächste mal sahen, erklärte ich ihr, dass ich das anders sehe.. ich glaube nicht, dass sie wirklich verstanden hat, um was es mir dabei ging, aber schon dadurch, dass ich es ausgesprochen habe, fühlte ich mich besser..

    was ich damit sagen will? oftmals beruhen zwistigkeiten auf irrtümlichen annahmen, die schnell geklärt sind, wenn man sie ausspricht und damit gibt man sich selbst die möglichkeit, diese wut anzunehmen und los zu lassen.. aber selbst wenn sie kein irrtum ist, ist es besser, sie auszusprechen, damit derjenige weiss, was man selbst fühlt und manchmal, wahrscheinlich öfter, als man denkt, kommt dabei eine klärung heraus, die einem das leben leichter macht.. ausserdem ist schon das aussprechen eine art, den dampf los zu lassen, der drin steckt, weil man den mut hatte, zu sagen, was man zu sagen hatte.. das hilft dem selbstbewusstsein auf die sprünge und gibt einem das gefühl, sich nicht alles gefallen zu lassen, was man erlebt..

    es kommt meinem empfinden nach auch auf die art an, wie man es dem anderen rüber bringt. man kann seine wut auch aussprechen, ohne auf den anderen einzuschlagen nach allen regeln der kunst.. ein ruhiger ort, eine gute atmosphäre vorher und die versicherung, dass man dem anderen nicht weh tun will, aber etwas sagen muss, das einem auf der seele liegt.. ich denke, wir menschen gehen gern den gesprächen aus dem weg, die den anderen verletzen könnten, aber die wahrheit liegt wie üblich irgendwo in der mitte.. manchmal verletzt es mehr, dinge nicht zu sagen, die der andere aber spüren kann und meiner meinung nach ist es fairer auch dem anderen gegenüber, die dinge auszusprechen und sich und dem anderen die chance zu einem reinigenden gespräch zu geben.. danach ist es manchmal etwas komplizierter, aber das hört auch wieder auf und letztendlich fühlen sich beide besser.. oft genug betrachten wir nur die seite, die einen selbst betrifft, aber versteckte wut vergiftet die atmosphäre und macht nichts besser..

    danke für die gelegenheit, mich mal wieder damit zu befassen :-), zumal ich derzeit auch wut spüre, bei der ich noch nicht weiss, wo sie hingehört..

  10. Der folgende Benutzer bedankte sich bei chrissihexe für den sinnvollen Beitrag:

    Mona-Lisa (09.02.2020)

  11. #6
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    Zitat Zitat von tausendkind Beitrag anzeigen
    Danke für eure Antworten,
    und für die zahlreichen Tipps.

    Was mir oft einfach im Weg steht, dass ich vieles analysieren muss und alles hinterfrage, anstatt auf den Bauch, das Herz zu hören. Damit mach ich mir es selbst sehr schwer. Ich bin auch sehr harmoniesüchtig und ja ich will lieb und nett sein und niergendwo an ecken. Als Kind hat man mir oft gesagt ich sei zu empfindlich und ich solle nicht alles zu eng sehen..seitdem glaube ich habe ich ein gesundes empfinden für meine Wut verloren, weil ich auch das Gefühl habe sie darf keinen Platz in meinem Leben haben. Komisch ist, dass ich weiß -> jedes Gefühl ist gut und wichtig, aber die Wut ist außen vor..
    schwierig für mich...
    Liebe Worte verzaubern mich und manchmal habe ich das Gefühl die Leute haben das ganz schnell raus und nutzen das dann. Auf der anderen Seite höre ich aber ,,krass du bleibst so ruhig, ich wäre ausgeflippt".
    Also ich gehöre zu dem Leuten, die wenn man sie genug ärgert, die Wut auch klar zum Ausdruck bringt. Ich flippe nicht aus, aber sage ganz klar und bestimmt was mir absolut nicht gepasst hat. Das Ergebniss eines solchen Gesprächs war oftmals das ende der Beziehung. Das ist mir mehrmals passiert.

    Beispiele:
    - Ein Arzt gab ohne Einverständiss Infos über mich weiter. Nach dem Gespräch darüber, in dem ich klar äußerte, das ich das alsolut nicht richtig finde, hat er mir eine Kopie meiner Krankenakte in die Hand gedrückt, damit ich mir einen anderen Arzt suchen kann.
    - Mein Psychotherapeut verweigerte mir weitere selbstfinanzierte Sitzungen, nachdem ich mich erheblich darüber beschwerte, das er mir in der letzten Sitzung meine Bearbeitung meines Themas verweigerte, mir ständig ins Wort fiel, und versuchte mir seine These über mein Problem aufzuzwingen.
    - u.s.w.

    Wäre ich mit meiner Wut so umgegangen wie Siddhi das macht, hätte den Betroffen meine Verärgerung nicht gezeigt, mich stattdessen anders abreagiert, wäre das sicherlich nicht passiert.

    Andererseits beruhte meine letzte Depressive Episode darauf, zu glauben, mich nicht wehren zu dürfen. Diesen Glauben abzulegen und tatsächlich für mich einzustehen, genau das hat die letzte Episode beendet.

    Ganz gleich wie man es macht, der Umgang mit Wut ist also immer ein zweischneidiges Schwert.
    Geändert von Beinwell (09.02.2020 um 15:52 Uhr)
    Grüße
    Beinwell

    (Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.)

  12. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Beinwell für den sinnvollen Beitrag:

    katta (09.02.2020),Mona-Lisa (09.02.2020)

  13. #7
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    Zitat Zitat von chrissihexe Beitrag anzeigen

    was ich damit sagen will? oftmals beruhen zwistigkeiten auf irrtümlichen annahmen, die schnell geklärt sind, wenn man sie ausspricht und damit gibt man sich selbst die möglichkeit, diese wut anzunehmen und los zu lassen.. aber selbst wenn sie kein irrtum ist, ist es besser, sie auszusprechen, damit derjenige weiss, was man selbst fühlt und manchmal, wahrscheinlich öfter, als man denkt, kommt dabei eine klärung heraus, die einem das leben leichter macht.. ausserdem ist schon das aussprechen eine art, den dampf los zu lassen, der drin steckt, weil man den mut hatte, zu sagen, was man zu sagen hatte.. das hilft dem selbstbewusstsein auf die sprünge und gibt einem das gefühl, sich nicht alles gefallen zu lassen, was man erlebt..

    es kommt meinem empfinden nach auch auf die art an, wie man es dem anderen rüber bringt. man kann seine wut auch aussprechen, ohne auf den anderen einzuschlagen nach allen regeln der kunst.. ein ruhiger ort, eine gute atmosphäre vorher und die versicherung, dass man dem anderen nicht weh tun will, aber etwas sagen muss, das einem auf der seele liegt.. ich denke, wir menschen gehen gern den gesprächen aus dem weg, die den anderen verletzen könnten, aber die wahrheit liegt wie üblich irgendwo in der mitte.. manchmal verletzt es mehr, dinge nicht zu sagen, die der andere aber spüren kann und meiner meinung nach ist es fairer auch dem anderen gegenüber, die dinge auszusprechen und sich und dem anderen die chance zu einem reinigenden gespräch zu geben.. danach ist es manchmal etwas komplizierter, aber das hört auch wieder auf und letztendlich fühlen sich beide besser.. oft genug betrachten wir nur die seite, die einen selbst betrifft, aber versteckte wut vergiftet die atmosphäre und macht nichts besser..
    Das funktioniert aber nur bei Menschen auf gleicher Ebene.
    Bei einem Machtgefälle ist es für den stärkeren oftmals einfacher seine Macht auszuspielen, als sich mit den Befindlichkeiten des anderen zu belasten.
    Grüße
    Beinwell

    (Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.)

  14. #8
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    Zitat Zitat von Beinwell Beitrag anzeigen
    Das funktioniert aber nur bei Menschen auf gleicher Ebene.
    Bei einem Machtgefälle ist es für den stärkeren oftmals einfacher seine Macht auszuspielen, als sich mit den Befindlichkeiten des anderen zu belasten.
    Dann weiß man immerhin auch, woran man ist, wenn das bis dahin noch nicht so ganz klar sein sollte, ich denke, dass es wichtig ist, sich selbst und sein Anliegen ernst und wichtig genug zu nehmen. Lieber scheitern im Bemühen, als sich erst gar nicht trauen. Manches braucht einfach auch Übung. Und wenn man sich gerade nicht stark genug fühlt für ein eventuelles Scheitern, kann man es auf einen guten Moment verschieben. Und kommt es nicht auch auf die Art an, wie man etwas mitteilt? Ich suche da allerdings auch noch nach der richtigen Form zwischen erregter Wut und freundlich das Gespräch suchen. Je nach Gegenüber kann da von Flucht bis nicht ernst genommen werden alles möglich sein. Ich würde gerne bestimmt, aber nicht verletzend agieren, mnahcmal platzt mir aber einfach nur der Kragen oder mein Gegenüber nimmt gar nicht wahr, dass mich was stört. Überlege gerade, ob man sowas vielleicht vor dem Spiegel üben kann.
    Man muß mit Allem rechnen, sogar mit dem Schönen!
    Es gibt tausend Gründe, alles beim Alten zu belassen, aber nur einen, etwas zu ändern, Du hältst es einfach nicht mehr aus!

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