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Thema: Ex - Raucherleben

  1. #1
    Nachwuchs Autor Avatar von Malembe
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    Frage Ex - Raucherleben

    Hallo an alle,

    hier starte ich mal ein Thema was mich sehr beschäftigt, und vielleicht hat einer auch sowas durchgemacht, und wir können uns mal austauschen... Und für Ratschläge, Infos aller Art sind mir hier sehr willkommen.

    Ich hörte vor einem Jahr auf zu rauchen. Dafür klopfe ich mir auf die Schultern.

    Nur es ist das aufgetreten, vovor ich so viel Angst hatte.

    Ich habe in diesem Jahr zugenommen.

    Meine Essgewohnheiten - sie waren nie perfekt, ich kann zu den Schokaholikern zählen, aber diese haben sich nicht gravierend geändert. Trotzem wiege ich zuviel als sonst, definitiv mehr als ich noch gequalmt habe. Ich will das nicht.

    In der letzten Zeit, seit Herbst, leide ich an Fieberschüben, unbekannten Ursprungs, lag sehr viel, konnte kein Sport machen. Nahm Medikamente. Ich nehme auch jetzt welche. Ich komme demnächst auch ins Krankenhaus zur weiteren Diagnostik, danach klärt es sich alles wietere.

    Nur dennoch gestand ich mir heute, dass ich zu stolz bin um einen Arzt aufzusuchen, einen Spezialisten, der mich über die Folgen der Nikotinsucht aufklären könnte und auch mir erzählen könnte, wie ich mein Stoffwechsel wieder ins Reine bekomme....

    Vor kurzem las ich in einer Zeitschrift, dass die Ex-Raucher um die 300 Kcal weniger Verbrauchen, als im Raucherleben. Klaro, es läppert sich ja über die Tage, Monate, Jahre.... He, werde ich jedes Jahr jetzt zunehmen oder was? Oh Graus....

    Heute morgen habe ich beschlossen, den Stolz mal beiseite zu schieben (die Angst, schrecklich unansehnlich auszusehen, sowie der Wunsch, hübsch auszusehen, überwiegen) und auf die Suche nach mehr Infos zu gehen.

    Daher meine erste Frage -

    Wie nennen sich Spezialisten (also ich meine nicht den Hausarzt), die sich um die Suchtkranke kümmern? Wo findet man diese?

    Für Anregungen, Gedanken, Infos, wäre ich dankbar.

    Viele Grüße, Malembe
    Geändert von Malembe (30.12.2017 um 13:30 Uhr)

  2. #2
    Neuling
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    Als erste Anlaufstelle würde ich dir auf jeden Fall den Hausarzt empfehlen. Die habe auch Tipps welche Ärzte gut sind und welche nicht.

    Aber ich weiß nicht, ob ein Suchtarzt dir helfen kann. Die sollen dir psychologisch helfen darüber hinweg zu kommen. Eine Person die seit 1 Jahr clean ist, ist dort meiner Meinung nach falsch aufgehoben.

    Das deine gesundheitlichen Probleme einzig vom Nikotinentzug kommen sollen wundert mich schon, da es schon 1 Jahr her ist.

    Mein Vater hat 30 Jahre geraucht und dann aufgehört. Aber die Entzugserscheinungen haben sich nach ein paar Monaten gelegt.

  3. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Nadine77 für den sinnvollen Beitrag:

    Malembe (30.12.2017),Marianne H. (18.04.2018)

  4. #3
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    Hi Nadine 77,

    danke für Deinen Post.

    Du, ich behaupte nicht, dass die gesundhetliche Probs (wegen denen ich ins KH muss), im Zusammenhang mit Entzug stehen. Ganz und gar nicht.
    Es ist nur die geringere Beweglichkeit in der letzten Zeit, die auch mit zu der Gewichtzunahme beiträgt.

  5. #4
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    Willst du wegen der Zuckersucht zu einer Suchtberatung?
    Nikotinsüchtig bist du ja nicht mehr.
    Eigentlich würde es auch eine Ernährungsberatung tun.
    Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber ab ca. 40 verbraucht man auch weniger Kalorien.
    Dazu noch Schokolade und Bewegungsmangel und die Röllekens rücken an...
    Ernährungsumstellung und Sport, würde ich sagen.

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Milly für den sinnvollen Beitrag:

    Nadine77 (31.12.2017)

  7. #5
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    Zitat Zitat von Milly Beitrag anzeigen
    Willst du wegen der Zuckersucht zu einer Suchtberatung?
    Es ist möglich, das es bei mir zur sogenannten Suchtverlagerung gekommen ist, ich kann das nicht beurteilen, ich bin ja keine Fachfrau, wann isst man gern süß und wann ist man süchtig nach süßem? Da kann man ja tagelang drüber reden....

    Daher ein Wunsch nach einem Profi.

    Ich bin 37, Milly.

    Ernährungsberatung?

    Ich erzähle etwas. Ich war, kurz nachdem ich aufgehört habe zu rauchen, sofort zu so einer Beraterin hin, in unserer Stadtklinik. Sie nahm ihr Job vielleicht auch nicht wirklich ernst, denn sie redete mit mir, schaute auf die Uhr, wog mich, unterbrach mich dauernd, schaute gar nciht auf meine Ernährungstagebücher, die ich mitgebracht habe und gab mir einen Ernährungsplan, genauer gesagt, einen Leitfaden zur Ernährung. Danach sollte ich mich richten. 1700 Kcal täglich sollen das sein.... täglich.... Es ist eine große menge an Essen... Und davon nimmt man ab, ja?

    Okay.

    3 Monate später, nachdem ich die 1700 Kcal täglich eingehalten hab, hat sich die Waage nicht in die gewünschte Richtung geführt, ich nahm sogar noch zu. Daraufhin sagte die Dame zu mir, ich soll intermittiertes Fasten mal probieren, also 2 Tage essen und 1 tag gar nichts und das mal 2 Wochen lang.

    Ich bekam solche heftige Bauchschmerzen nach einer Woche von diesem Fasten, dass ich wietere Termine absagte und ich lasse mich auf solche Experimente mit meinem Körper nicht mehr ein. Wenn alle Ernährungsberaterinnen so arbeiten, dann Happy Birthday. Ich meine, die Berater arbeiten nach einem bestimmten Chemata, was Erfolg bringen soll, es gibt doch gewisse Richtlinien für die Arbeit mit Patienten, oder nicht? War dieses Fasten das, was mir langfristig Hilfe geben soll? Ich mag einen Plan haben, der mich mein ganzes Leben begleiten kann, ohne dass ich mich quähle, und von einer Ernährungsberaterin habe ich mehr erwartet...

    Daher die Frage nach dem Spezialisten, also jemanden, der auch die Suchtthematik mit mir besprechen kann, und eventuell auch psychische Aspekte berücksichtigt, und nicht einfach irgendwas auf gut Glück empfehlt....

  8. #6
    Schreibkraft Avatar von Badgirl
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    Besprich das doch bitte mit den Ärzten im Krankenhaus. Die haben dann erstmal den besten Überblick übers Geschehen und können vor Ort Weiteres veranlassen, wie z.B. weitere Untersuchungen und Ernährungsberatung. Zuckerstoffwechsel und Insulinausschüttung, Schilddrüsenaktivität uvm. Vielleicht hast du ja auch Medikamente, die Gewichtszunahme bzw. Wassereinlagerungen fördern - es gibt eine Fülle von Möglichkeiten. Aber wenn du dort schon vor Ort bist, dann lasse es doch auch da abklären.
    Everybody's darling is everybody's fool

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Badgirl für den sinnvollen Beitrag:

    Malembe (30.12.2017)

  10. #7
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    @badgirl:

    Ich denke, ja, es wäre tatsächlich auch eine gute Gelegenheit.

    Nur, weisst Du, ich bin ja auch so jemand, der ungern die Pfofis mit zusätzlichen Aufgaben quähle... Es gilt ja dort meien Fieberschübe abzuklären, und da komme ich mit meinem Übergewicht daher... Hab auch Angst wieder nich ernst genommen zu werden, keiner mag Übergewichtige, denn man denkt, da ist jemand der Willensschwach ist und das stößt ab. Also die meisten Menschen...

  11. #8
    Neuling
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    Mein Vater hatte, nachdem er mit dem Rauchen aufgehört hat, auch das Problem mit dem Gewicht und zwar ganz deutlich. Aber bei ihm war es nicht direkt die Schokolade oder ähnliches, sondern dass der Appetit größer wurde. Als Außenstehende haben wir gemerkt, dass beim Essen seine Portionen einfach größer waren als früher. Wo er früher aufgehört hat, hat er sich jetzt nochmal einen weitern Schöpfer Nudeln genommen.

    Und dazu kommt noch, wie von Milly schon erwähnt, ab einem gewissen Alter gehen die Pfunde nicht mehr so schnell weg wie mit 20 Jahren.

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