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Thema: Film "A beautyful Mind" - "Heilung" ansatzweise realistisch?

  1. #1
    Neuling
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    Standard Film "A beautyful Mind" - "Heilung" ansatzweise realistisch?

    Hallo zusammen,

    ich weiß nicht, ob diese Betrachtung wirklich in dieses Forum passt. Aber ich kenne und mag den Film "A beautyful Mind", und mich hat es fasziniert, wie der Protagonist letzten Endes seine Gedanken und Zwangsvorstellungen unter Kontrolle gebracht und "ausgehebelt" hat.

    Nämlich durch Rationalität, logisches Denken und gewisse "Systeme", an die er sich hielt.

    Würdet ihr das alles als komplette Hollywood-Phantasie abtun, oder gibt es das vielleicht wirklich: durch logisches Denken und Besinnung auf logisches Denken ("In der eigenen Rationalität sich aufhalten") eine derartige seelische Krankheit zu überwinden, oder unter Kontrolle zu bringen...?

    Viele Grüße.

  2. #2
    Moderator Avatar von siddhi
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    Zitat Zitat von seelenkundig Beitrag anzeigen
    ...Würdet ihr das alles als komplette Hollywood-Phantasie abtun, oder gibt es das vielleicht wirklich: durch logisches Denken und Besinnung auf logisches Denken ("In der eigenen Rationalität sich aufhalten") eine derartige seelische Krankheit zu überwinden, oder unter Kontrolle zu bringen...?
    Hallo seelenkundig,

    Der Film hat mich auch fasziniert. Und nein, es ist keine Hollywood-Phantasie. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass ein fittes Gehirn vieles erleichtern kann. Man kann durch logisches Denken sehr gut reflektieren und Strategien entwickeln. Ob Schizophrenie wirklich überwunden werden kann, weiss ich nicht. Man sollte stets versuchen, den Überblick und die Kontrolle zu behalten. MMn der einzige Weg, um eines Tages heil aus der Sache raus zu kommen.

    LG siddhi (privat)
    Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus. (Demokrit)

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei siddhi für den sinnvollen Beitrag:

    seelenkundig (02.06.2018)

  4. #3
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    Wenn ich mich recht erinnere, ist Nash noch vor seiner Doktorarbeit erkrankt und sein Zustand hat sich verschlechtert. Falls ich das noch richtig zuordnen kann, wurde er davor als misstrauisch beschrieben. Ihm wird nachgesagt, kundgetan zu haben, dass er durch seine Intelligenz, zwischen Einbildung und Realität unterscheiden könne und er die Krankheit dadurch in den Griff bekommen hätte. Eine paranoide Schizophrenie soll einen besseren Prognoseverlauf zeigen. Nur bei einem Drittel soll sich eine Psychose über die verbleibende Lebensspanne hinziehen. Das bedeutet, dass eine starke Umweltkomponente besteht und Psychosen häufig ab einem bestimmten Alter auftreten. Von denen, die im Frühjahr geboren sind, sollen mehr eine Schizophrenie entwickeln. Mit Medikamenten kann ein weiterer Erfolg erzieht werden und die Positiv-, wie die Negativsymptome sollen damit behandelbar sein, die Positivsymptome besser. Ob man von einer Heilung sprechen kann? Zumindest von einer Remission.

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei ein_user für den sinnvollen Beitrag:

    seelenkundig (03.06.2018)

  6. #4
    Moderator Avatar von siddhi
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    Zitat Zitat von ein_user Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich recht erinnere, ist Nash noch vor seiner Doktorarbeit erkrankt und sein Zustand hat sich verschlechtert. Falls ich das noch richtig zuordnen kann, wurde er davor als misstrauisch beschrieben. Ihm wird nachgesagt, kundgetan zu haben, dass er durch seine Intelligenz, zwischen Einbildung und Realität unterscheiden könne und er die Krankheit dadurch in den Griff bekommen hätte. Eine paranoide Schizophrenie soll einen besseren Prognoseverlauf zeigen. Nur bei einem Drittel soll sich eine Psychose über die verbleibende Lebensspanne hinziehen. Das bedeutet, dass eine starke Umweltkomponente besteht und Psychosen häufig ab einem bestimmten Alter auftreten. Von denen, die im Frühjahr geboren sind, sollen mehr eine Schizophrenie entwickeln. Mit Medikamenten kann ein weiterer Erfolg erzieht werden und die Positiv-, wie die Negativsymptome sollen damit behandelbar sein, die Positivsymptome besser. Ob man von einer Heilung sprechen kann? Zumindest von einer Remission.
    Den blau markierten Text kann ich so bestätigen. Habe ich genau so in Erinnerung.
    Das "Unterscheiden" ist extrem wichtig. Solche Erlebnisse muss man ja für sich selber einordnen können, sonst bringt alles nichts.

    Ich kann von Glück sagen, dass meine Episoden nur ca. 2x pro Jahr auftreten (früher nur 1x pro Jahr). Dies über mehrere Wochen (3-6), danach bin ich jeweils wieder voll da. Die Zeit zwischen den Episoden gibt mir die Gelegenheit, zu analysieren und Strategien zu entwickeln.

    Bin übrigens im Sommer geboren und bekam die 1. Psychose erst nach 30.

    Zu den Medikamenten muss ich sagen, dass ich bisher noch nie den Eindruck hatte, dass sie mir geholfen hätten, eine Episode zu verhindern. Leider. Selbstverständlich weiss ich nicht, wie ich heute ohne Medikamente da stehen würde.

    LG siddhi (privat)
    Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus. (Demokrit)

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