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Thema: Gesellschaft nervt mich

  1. #1
    Gast4137
    Gast

    Standard Gesellschaft nervt mich

    Hallo!

    Ich habe schon hier im Forum einen ähnliches Beitrag gefunden, aber der liegt sehr weit zurück, deswegen wollte ich einen neuen Thread eröffnen.

    Unzwar bin ich jetzt in eine neue Stufe gekommen in der Schule. Manche sind ja schon älter. Ich fühle mich da unwohl, die Leute nerven mich und ich bin nur froh, wenn ich endlich aus der Schule raus bin und alleine nach Hause gehe. In meiner alten Stufe war es genauso. Und eigentlich zieht sich das schon durch mein ganzes Leben.
    Im Kindergarten hatte ich Angst vor anderen Kindern, war schüchtern ( jetzt nicht mehr ) und hatte Angst mich mit anderen anzufreunden.
    Am Wochenende bin ich lieber alleine, genauso wie in den Ferien und verabrede mich nur selten mit jemanden. Ich habe zwar Freunde, habe aber schon Verluste hinter mir, aber niemanden mit dem ich darüber reden könnte oder darüber was in mir vorgeht. Sie reagieren mit Unverständnis darauf, wenn ich es anspreche, weil es für sie neu ist.

    Von einer Lehrerin wurde ich auch schon darauf angesprochen, die mir Gespräche angeboten hat, die ich auch annehme, da ich das alles sonst nicht sagen kann. Meine Eltern kennen das Problem schon und raten mir zum Psychologen zu gehen, was ich in nächster Zeit auch tuen werde.

    Dazu kommt noch, dass ich Angst vor dem Sportunterricht habe. An dem Tag wo ich dann Nachmittags noch Sport habe, fühl ich mich unwohl und weiß selbst nicht woher das kommt.

    Ich weiß schon, dass ich introvertiert bin und das auch manchmal zum Nachteil.

    Was sagt ihr dazu?

    Amami

  2. #2
    Neuling
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    Was soll ich dazu sagen? - Das ist ja eigentlich keine wirkliche Frage !

    Denn alles was du ebend gesagt hast, ist halt eine Beschreibung deines Charakters, es gibt nunmal Personen die sind mehr introvertiert und andere ebend das Gegenteil, wobei ich eher zu den extrovertierten gehöre.

    Allerdings hat beides seine Vor- und Nachteile.

    Die Angst vor dem Sportunterricht und die generelle Angst vor den Menschen bzw. Freundschaften mit den Menschen, kann ich dir natürlich nicht erklären warum das so ist, da bist du schon richtig wenn du zum Psychologen gehst, der kann dir da definitiv mehr helfen als ich, denn wenn diese Ängste daraus resultieren, dass du irgendetwas erlebt hast, was du jetzt in dein Unterbewusstes verdrängt hast, kann ich dies nicht rausholen, dazu gibt es die Psychologen.

    Eine Frage wäre aber, warum nervt dich denn die Gesellschaft, warum nerven dich die Leute in deiner Stufe, was machen sie, dass dieses nervige Gefühl auslöst?

    Denn davon hast du nichts gesagt und ohne eine Begründung für dein Denken, fällt es mir schwer darüber zu urteilen.

    Beste, Schattengeist.

    'Ich bin 17 Jahre jung und meine Fähigkeiten liegen hauptsächlich darin nichts zu tun.
    Ich liebe Stress und werde doch ständig beim Joggen überholt.
    Geil - Ich weiß.'

  3. #3
    Gast4137
    Gast

    Standard

    Ich habe keine wirklich Gründe dafür. Mittlerweile hab ich auch keine Angst mehr von Menschen. Aber wenn ich in der Klasse sitze, dann sind überall Leute um mich herum und das nervt mich. Ich fühl mich da nicht frei und bedrängt, ohne das sie etwas bestimmtes machen. Ich hab schon öfters darüber nachgedacht warum es so sein könnte, aber darauf komme ich nicht.
    Ich weiß nur, dass ich dieses schon immer hatte, in Umgebungen mit großen Menschenmassen. Wenn ich dagegen in den Pausen mit 3 Leuten in den Korridoren stehe, fühl ich mich nicht so, was aber daran liegen könnte, dass mir diese Umgebung vertraut ist und ich mich da wohl und freier fühle.

  4. #4
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    Ich bin auf einer Fachschule und kenne diese einzwängende Atmosphäre in Klassenräumen. Ich komme auch nur mit den wenigsten Menschen zurecht, gerade weil ich auch introvertiert bin. Im Unterricht kann ich mich kaum entfalten, der Frontalunterricht und die dominanten, keine Kritik vertragenden Lehrer veranlassen mich dazu, kaum etwas sagen zu können.

    Ich kann es mir nur so erklären, dass die meisten meiner Klassenkemeraden 'unreif' sind, also nicht so viel durchmachen mussten im Leben. Wie siehst du die Beziehung zu den Anderen? Warum bist du genervt?

    Ich habe zufällig eine wunderbare, platonische Freundin gefunden, die mir sehr hilft. Ansonsten ist Kontaktsuche im Internet auch wunderbar. Und wenn du Hilfe in Form einer Therapie suchst, ist das doch auch gut.
    "Ich stamme aus meiner Kindheit wie aus einem Land."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  5. #5
    Gast4137
    Gast

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    Ich finde meine Beziehungen zu anderen sehr oberflächlich. Kann vielleicht auch an mir liegen, aber genauso auch an den anderen. Es wird für mich immer schwerer zu Gleichaltrigen Vertrauen zu fassen. Ich habe eine Freundin , die 2 Jahre jünger ist und es hat den Anschein,dass sie mich nur noch ausnutzt.
    Wenn sie mal Probleme mit ihren Freunden hat, dann sucht sie immer nur meine Hilfe, aber ansonsten kommt nicht viel.

    Ich habe mehrer Freundschaften in einem kleinen Zeitraum verloren und jetzt habe ich nur noch meinen Freund und eine Schulfreundin. Naja, die Beziehung zu dieser Schulfreundin ist auch nicht mehr so wie früher. Da wir beide in der Oberstufe sind, haben wir nur einen einzigen Kurs zusammen und sonst sehen wir nur in den Pausen. Aber immer öfter ziehe ich mich vorallem da zurück, da ich mich auch in Gruppen immer einsamer fühle.

    Freundschaften zu Gleichaltrigen aufzubauen fällt mir relativ schwer, aber Vertrauen zu manchem meiner Lehrer fällt mir da wirklich leicht.

    Nach einem 6 Stunden Schultag komme ich müde und kaputt nach Hause und habe gar keine Lust mehr jemanden von denen zu sehen. Aber einmal in der Woche habe ich noch nachmittags mit denen Sport und muss natürlich wieder los. Durch die Sportstunde quäle ich mich halbwegs durch und bin froh, wenn ich da wieder raus bin.
    Ansonsten unterhalte ich mich schon mit einigen Leuten, aber es ist eben nur eine Unterhaltung. Ansonsten halbe ich mich zurück.
    In den Kursen sitze ich nur zwischen Jungs, aber auch da halte ich es nicht für nötig mich mit jemanden unnötig zu unterhalten.

  6. #6
    Neuling
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    Das kenne ich zu gut. Berührungsängste und Angst, sich mit anderen anzufreunden und Kontakte zu knüpfen.
    Kann man dir aber auch nicht verübeln. Ich mag es auch nicht, wenn Fremde oder nur flüchtige Bekannte in meiner Nähe sind. Es reicht eigentlich schon aus, wenn ich den Gesichtsausdruck meines Gegenübers oder neben mir sehe.
    Vielleicht nerven dich die Menschen, weil niemand unter ihnen ist, der dich halbwegs verstehen könnte?
    Es kann auch einfach sein, das du ein Mensch bist, der die Einsamkeit vorzieht, so wie ich. Große Menschenmassen machen dich unsicher, du brauchst eigentlich niemanden um dich herum?
    Woher das kommt, weiß ich nicht. Es könnte auch einfach nur ein gut ausgeprägter Charakterzug von dir sein.

    Lg

  7. #7
    Gast4137
    Gast

    Standard

    Das Problem ist einfach, dass es nie so ausgesprägt war, wie im Moment. Ich war früher auch lieber alleine, aber hatte noch Lust mich mit anderen zu treffen. Jetzt habe ich diese Lust garnicht mehr.
    Ja, es gibt auch viele die mich auch einfach nicht verstehen und sagen ich würde mich nur für erwachsen halten.

    Meine Mutter sagt auch schon,dass es ganz komisch geworden ist und ich eigentlich überhaupt niemanden mehr sehen will, seit ich plötzlich der Meinung geworden bin , niemanden brauchen zu müssen.
    So schlimm war das sonst nie. Es gab halt einfach nur Zeiten wo ich die Einsamkeit vorzog, aber sonst konnte ich es auch in Gesellschaften aushalten. Jetzt ist es ganz anders.
    Aber es war schon immer so, dass mein öffentliches Ich ( wenn ich unter anderen bin oder in großen Gruppen) ein anderes ist, als wenn ich allein bin.

    Auch habe ich das Gefühl unter Leuten zu sein, die ich seit Jahren kenne und mit ihnen vielleicht auch etwas befreundet bin und diese nicht zu kennen.

  8. #8
    Gast784
    Gast

    Standard

    Jetzt habe ich diese Lust garnicht mehr.
    ich eigentlich überhaupt niemanden mehr sehen will, seit ich plötzlich der Meinung geworden bin , niemanden brauchen zu müssen.
    Hallo Anami,

    tut mir leid, glaube ich Dir alles nicht.

    Denn wenn Du keine Lust hättest, wenn Du niemanden mehr sehen wollen würdest, wenn Du niemanden brauchen würdest, dann würdest Du Dich hier nicht so darüber beklagen, sry.

    Also erkenne es Dir selbst erst mal an, dass Du gerne würdest, aber nicht weisst wie und mit dem Zustand nicht zufrieden bist. Dann bist Du immerhin mal ehrlich zu Dir selbst. Guter Start in eine Veränderung!

    Was machst Du eigentlich in Deiner Freizeit? Was interessiert Dich? Oder anders gesagt - was nervt Dich NICHT, wenn Dich schon die Menschheit nervt?

    Wie müsste Deine Umgebung sein, dass sie Dich nicht nerven würde?

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