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Thema: grundlose Angst und unnütze Gedanken

  1. #1
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    Standard grundlose Angst und unnütze Gedanken

    Hallo!
    Ich bräuchte nochmal eure Hilfe. Ich bekomme meine negativen GEdanken einfach nicht in den Griff. Ich habe vor den sog. ungelegten Eiern Angst bzw. zerdenke alles. Dies schrängt mich in meinem Alltag extrem ein bzw. ich kann in fast allen Sachen nichts Positives sehen. Ich mache mir über alles GEdanken. Ich sehe Katastrophen, die wahrscheinlich nie passieren. Eigentlich, dass weiss ich selber, geht es mir gut und ich habe alles. Bin gesund, habe Freunde, einen Job. a
    Ich kann mal kurz ein konkretes Beispiel nennen: ICh habe nun endlich nach schwieriger Suche eine Wohnung gefunden. Dies ist hier in der Stadt sehr sehr schwierig. Man kann wirklich kaum Ansprüche stellen. Aber ich habe eine Wohnung gefunden und könnte froh sein. NEin... ich sehe in der Wohnung nur die Macken, das nicht Perfekte und ziehe mich daran hoch. Sehe nicht, dass der REst sagen wir mal 80% aber in Ordnung ist. Ich mache mir duchgehend Gedanken wie; hoffentlich übernehmen ich ich finanziell doch nicht, hoffentlich habe ich keinen Stress mit dem Vermieter oder Nachbarn, hoffentlich passiert nichts beim Umzug selber. Hoffentlich habe ich jemanden der die Küche aufbau, usw. Hoffentlich habe ich mit den gebrauchten Sachen keinen Fehlkauf gemacht usw. Könnte 1000 Sachen aufzählen. ICh kann mich auch kaum noch auf meine Arbeit konzentrieren weil sobald ich z.B. jetzt aktuell an die neue Wohnung denke fühle ich mich schlecht. Warum? Ich verstehe das auch nicht. Ist ja eigentlich was Schönes. Ich will endlich das Leben und die Dinge und Ereignisse geniessen, die ja eigentlich schön sind. Ich glaube selbst in einem Lottogewinn würde ich nur das SChlechte sehen und mich nicht freuen können. Habt ihr eine Idee, was noch helfen könnte? Habe schon Baldrian genommen. Gibt es vielleicht jemanden mit einem Zauberstab? Gibt es Stimmungsaufheller?
    Würde mich über hilfreiche Antworten freuen.

  2. #2
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Mit Baldrian & Co. ist es meiner Erfahrung nach nicht getan, wenn man man ausgeprägte und häufige negative Gedankenspiralen hat.

    Zu diesem Themenbereich kann ich Bücher von Dr. Doris Wolf empfehlen. Wenn du magst, googel mal nach “ABC der Gefühle“.

    Man kann lernen, Gedankenspiralen frühzeitig zu unterbrechen. Hilfreiche Fragen (an dich selbst) sind:

    Entspricht der Gedanke den Tatsachen?
    Hilft mir der Gedanke, mich so zu fühlen und verhalten, wie ich möchte?

    Ansonsten praktiziere ich noch zwei Dinge:

    Vor dem Einschlafen positive und schöne Momente des Tages Revue passieren lassen.

    Mir Situationen, vor denen ich beispielsweise Angst habe, mir vor meinem inneren Auge als Positiv-Variante vorstellen... und zwar in allen Details. Das kommt aus dem Mentaltraining. Angeblich kann das Gehirn nicht zwischen einer gedanklichen Vorstellung und einem tatsächlichen Erlebnis unterscheiden.

    Letzteres (mach ich noch nicht lange) war für mich erstmal sehr “strange“....aber ich denke, dass es im Umkehrschluss eigentlich logisch ist, dass negatives Denken auch eher Negatives zur Folge hat.

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Mirjam für den sinnvollen Beitrag:

    Malembe (20.04.2018)

  4. #3
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    Vielen Dank Mirjam.
    Also ich merke, dass ich mich in meinen negativen Gedanken leider ziemlich häuslich eingerichtet habe und mir das Negativdenken leichter fällt als andersherum. Es ist wie automatisch. Ich versuch auch oft das TEufelchen auf meiner Schulter zu ignorieren aber es ist sehr stark. Ich schaue mal nach den Büchern. Wenn ich jetzt gerade das mal mit einer Situation versuche, also diese ins positive zu drehen ist mir bewusst wie stark wirklich diese negativen Gedanken sind. Sie wollen unbedingt kommen. Das ist krass. Ich weiss auch, dass es nicht "mehr kostet" positiv zu denken und dass man dadurch nur Vorteile hat. Ich hoffe, ich schaffe es. Denn das macht das Leben langsam nicht mehr lebenswert.

    Ich hoffe du bist auf einem guten Weg und dir geht es besser.

  5. #4
    Verleger Avatar von Mirjam
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    Ich denke schon, dass ich auf einem guten Weg bin, auch wenn die Fortschritte oft klein sind.

    Alles Gute für dich!

  6. #5
    Neuling
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    Nabend
    DIE GEDANKENSPIRALE UNTERBRECHEN.
    Ein Weg der Heilung den ich genau so auch vorgeschlagen hätte.
    Und dazu gehört wie du auch bemerkt hast ÜBUNG!
    Bewusstes denken ist Übungssache.
    Dein Gehirn denkt aber DU bist diejenige die BESTIMMT was es zu denken hat.
    Tust du das nicht,dann bestimmt dein Gehirn über dich und die Spirale fängt an sich zu drehen.
    Lg

  7. #6
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    Zitat Zitat von Nala82 Beitrag anzeigen
    Ich will endlich das Leben und die Dinge und Ereignisse geniessen, die ja eigentlich schön sind. Ich glaube selbst in einem Lottogewinn würde ich nur das SChlechte sehen und mich nicht freuen können. Habt ihr eine Idee, was noch helfen könnte? Habe schon Baldrian genommen. Gibt es vielleicht jemanden mit einem Zauberstab? Gibt es Stimmungsaufheller?
    Würde mich über hilfreiche Antworten freuen.
    Als erstes wäre sicher wichtig, herauszufinden, warum Du Dir diese neg. Sichtweise auf die Dinge des Lebens angewöhnt hast, oder ob eine allg. Lebensunzufriedenheit dahinter steckt.
    Ggf. brauchst Du hier vielleicht auch therapeutische Hilfe dafür. Das musst Du selbst etwas erfühlen.

    Ansonsten, ist es ja nichts schlechtes auch immer die Schattenseite eines scheinbar pos. Erlebnisses zu sehen. So wie man sich auch angewöhnen kann, die pos. Seite im scheinbar negativen zu sehen.
    Beides ist ja immer vorhanden. Es ist nur unsere innere imaginäre Brille, die dafür sorgt, dass eine Seite ausgeblendet wird.
    Mein Rat wäre also, zu versuchen im negativen, die pos. Aspekte zu finden, aber auch im positiven, die Schattenaspekte zu betrachten.

    Bleibt die Sichtweise insg. nur negativ, wird Dir nur der Weg zu einem Psychotherapeuten helfen können.

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