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Thema: Horrortrip nach Cannabiskonsum hat mein Leben für immer verändert?

  1. #1
    Neuling
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    Standard Horrortrip nach Cannabiskonsum hat mein Leben für immer verändert?

    Hallo Zusammen,

    mittleweile wollte ich mich doch mal in einem Forum austauschen, bisher habe ich davon immer die Finger gelassen.
    Ehrlich gesagt, weil ich mir dabei auch nicht wirklich viel erhoffe, aber total auf dem Schlauch stehe.

    Alles hat ziemlich genau vor einem halben Jahr begonnen.
    Ich muss sagen ich habe früher des öfteren Cannabis konsumiert, immer in moderaten Mängen aber oftmals auch regelmäßig (3-4x die Woche)
    Angefangen mit 16, damals aber wirklich sehr selten (alle 2 Monate). Mit 18 dann monatlich und zum Ende hin 3-4x die Woche.
    Dann gab es aber auch wieder Zeiten an denen ich Monate nichts konsumiert habe, von einer abhängigkeit würde ich daher auf keine Fall sprechen.
    Rauche auch keine Zigaretten und habe auch keine anderen Substanzen eingenommen.
    Ich war auch immer der, der gesagt hat Cannabis sollte legalisiert werden, diesbezüglich hat sich meine Ansicht aber um 100% geändert.

    Jetzt zu dem eigentlichen Thema. An dem Abend vor gut einem halben Jahr habe ich etwas Cannabis geraucht, wirklich sehr wenig, wenn überhaupt 0,2g.
    Fande es immer sehr entspannt abends nach der Arbeit vor dem schlafengehen eine solche kleine Menge zu rauchen.

    Ich guckte noch etwas TV und machte dann das licht aus, was dann passierte kann ich leider nicht mehr komplett wiedergeben.
    Zumindest wachte ich auf, oder war noch wach und bekam kalte Füße. Dann auf einmal Herzrasen, viel Spucke im Mund und einfach totale Panik.
    Irgendwie war ich in diesem Moment der festen Überzeugung das ich sterbe und hatte mich damit auch schon fast abgefunden.
    Wie lange das ganze gedauert hat kann ich leider nicht sagen. Ich satnd zumindest einmal auf uns stellte mich vor den Spiegel und sagte zu mir selber, bist du doof, es ist doch alles gut. Dann ging es auch wieder etwas, aber Herzrasen blieb und das Einschlafen hat gefühlt lange gedauert.

    Am nächsten Morgen war alles wieder gut, der erste Gedanke ging auch gar nicht um das was gestern passiert ist.
    Im Laufe der nächsten Tage, eventuell auch gleich noch am ersten Tag, weiß ich leider nicht mehr. Zumindest bemerkte ich da des öfteren einen merkwürdigen "Schwindel" und irgendwie war etwas leicht anders. Zumindest knapp eine Woche später kamen andere Symptome hinzu, die ich leider bis heute überhaupt nicht beschreiben kann. Es fing auf der Arbeit an, keine Ahnung was es ist und war, aber es war da und hat mir totale Angst gemacht. Allerdings habe ich dadurch nie eine Panikattacke bekommen. Ich weiß nicht was in mir vor ging und geht, aber irgendetwas ist dann grundlegend nicht in Ordnung. Zumindest bin ich dann nach Hause und hatte das Gefühl ich muss einfach schlafen. Ging nicht wirklich, daher bin ich zum Sport und schließlich dann ins Bett. Den nächsten Morgen war es erstmal wieder besser, kam auf der Arbeit allerdings wieder. Wieder zu Hause konnte ich es nicht mehr ertragen und musste alles meinen Eltern erzählen. Ich heulte wie ein kleines Kind und meinte einfach nur, irgendetwas ist mir mir nicht mehr in Ordnung.

    Wir unterhielten uns über alles, auch über den Horrortrip. Kamen aber letzendlich zu dem Entschluss, dass ich eventuell etwas viel Stress immoment hatte und das wir das eventuell gar nicht so auf den Cannabiskonsum zurückführen sollten. Anschließend ging es mir wieder "gut". Ich weiß leider nicht, ob es seitdem wieder ganz wie früher war, aber zumindest ging es mir viel besser.

    Eine Sache kam allerdings öfter wieder, eine merkwürdige Art von "Schwindel" und irgendwie war doch alles nicht so ganz wie früher, oder eventuell doch? Ich weiß es leider nicht. Zumindest viel es mir in viele Situationen auf, die Umwelt sah in diesem Momenten auch öft leicht verändert aus, irgendwie etwas merkwürdig. Hinzu kam das ich ziemlich oft müde war.

    Zu Weihnachten (knapp 2 Monate später) ging das ganze leider wieder von vorne los und war wieder komplett da. Hinzu kam (bzw. weiß ich leider nicht mehr ganu ob das davor auch schon war), dass ich den gesamten Tag über herzpochen hatte, und innerlich etwas "gelähmt war". Ich konnte mich schlecht unterhalten, hatte auch gar keine Themen über die ich reden wollte, bis auf das Thema das es mir schlecht geht. Ich konnte nichts mit mir anfangen, konnte kein TV gucken, kein Buch lesen, alles drehte sich um das eine Thema bzw. um das eine Gefühl was ich leider echt nicht beschreiben kann. Zumindest ging es dieses mal nicht so schnell weg und ich musste mich nach den Feiertagen krankmelden. Die Zeit habe ich eigentlich nicht viel gemacht, habe versucht mich zum Sport zu schleppen, aber alles war extrem schwer, egal was ich mir vorgenommen habe. Meine Freundin war die ganze Zeit für mich da, aber wirklich helfen konnt mir keiner. Nach gut 3 Wochen ging es dann wieder, zumindest so weit, dass ich wieder zur Arbeit konnte. Diese Art von Schwindel begleitete mich aber weiterhin. War auch immer so eine Sache bei der ich mir selber die Frage stellte "Ist der Schwindel nur da wenn ich dran denke oder ist er auch da wenn ich nicht dran denke, aber ich bin dann nur abgelenkt?" Naja zumindest suchten wir dann auch einen Psychotherapeuten auf und machten eine Termin beim Psychater.

    Glücklicherweise bekam ich bereits nach zwei Wochen einen freien Terminplatz bei der Psychotherapeutin, der Termin zum Psychater war allerdings noch 2 Monate hin. Der Besuch bei der Psychotherapeutin war und ist bis jetzt allerdings keine "Wunderwaffe" es geht mir oftmals nach den Sitzungen etwas besser, aber viel mehr auch nicht.

    Zuminest ging es mir dann längere Zeit wieder "gut", ab und an wieder schlechter nach zwei Tagen wieder besser, immer ein hin und her. Dann kam endlich der Termin beim Psychater. Diagnose: "Derealisation nach Cannabismissbrauch" Medikamente: Keine, das soll mir der Zeit vergehen. Habe nur eine Art Notfall Medikament bekommen, was ich nehmen kann wenn ich es gar nicht aushalte. Damit meinte er wohl wenn ich Panikattacken haben? Würde aber nicht sagen das, dass Panikattacken sind, oder?

    Naja zu dem Zeitpunkt ging es mir auch echt ganz gut und ich haben das versucht hinzunehmen, geht schon wieder weg.
    In der Zeit gab es viele Hochs und Tiefs. War dann mit Family im Urlaub, da gings es mir leider wieder durchgängig beschissen. Leider auch wieder mit etwas anderen Symptomen, allerdings immer begleitet mit diesem unbeshreiblichen Gefühl. Auch finde ich habe ich komische Gedankengänge entwickelt die für mich aber auch schwer zu erklären sind. Früher ging es mir wenigstens morgens immer noch einigeermaßen jetzt aber auch schon morgens alles komisch. Aber keine Ahnung kann auch sein das, dass schon die ganze Zeit so ist. :-D

    Sorry aber mir fällt es unglaublich schwer das alles zu beschrieben und dabei nichts zu vergessen etc.
    Jetzt hat sich das alles allerdings irgendwie festgesetzt, mal geht es mir besser mal nicht, aber ich kann einfach nicht sagen was los ist.
    Wenn ich drüber nachdenke, weiß ich das eigentlich nichts ist, aber irgendwie ja schon.

    Zumindest um zu verstehen wie stark mich das ganze belastet, ich sage immer zu meinen Eltern lieber hätte ich immoment keine Arme und Beine und mein Leben ist immoment einfach nicht lebenswert. (Bloß nicht falsch verstehen, das sollen KEINE Andeutungen auf doofe Gedanken von mir sein, es beschreibt einfach nur meinen momentanen Zustand.) Das Problem ist natürlich immer der Gedanke an das es nie wieder weg gehen könnte und ich versuchen müsste damit zu leben.

    Meine Therapeutin sagt immer Akzeptieren, dann wird es besser. Ich versuche das, allerdings kommt es mir nich so vor als wenn es klappt.
    Ich finde auch gar keine Gründe warum es mir mal besser geht und warum nicht.
    Ich weiß leider auch nicht so richtig, wenn es mir mal gut ging, ob es mir dann wirklich gut wie früher ging oder nur besser.

    Ganz kurz noch ein paar Infos zu mir:

    Bin 22 Jahre alt, habe eine klasse Familie, hatte eine normale Kindheit, habe mein Abi gemacht und mache grade meine Ausbildung.
    Nichts auffälliges gewesen in meinem Leben. Meine Eltern sind sehr Pflichtbewusst, aber haben gegen meinen Cannabiskonsum nichts gesagt. Konnte mich ganz offen und ehrlich mit ihnen über alles unterhalten. Mein Dad sagte immer, lieber mal einen Rauchen, als jeden Tag eine Schachtel Zigaretten oder sich jedes Wochenende die Birne wegsaufen. Genau so war es auch bei mir, ich hatte Cannabis genossen. Nie der "coole Kiffer" gewesen, der das gemacht hat und andere zu begeistern. Fast nie auf Partys, eigentich nur im engen Freundeskreis oder alleine.

    Einmal meine Symptome die in dem Zeitraum vorkamen oder noch bestehen.

    - dieses komische Gefühl, irgendetwas ist einfach nicht okay
    - Herzrasen (nur als es ganz aktu war, mittlerweile komplett weg)
    - Müdigkeit
    - gefühl Fieber zu bekomme (verschwunden)
    - Angst das es nie wieder verschwindet
    - Fokussierprobleme z.B. am PC
    - komische Gedankengänge
    - komme schwer aus dem Bett
    - Konzentrationsprobleme
    - eine Art Schwindel (wenn es sehr akut ist, ist dieser komischer Weise nicht da, sondern eher wenn es mir "gut" geht)
    - daraus resultiert natürlich eine geringe bis gar keine Lebensfreude

    Momentan geht es mir länger schlecht als gut. Zumidest gibt es nicht mehr so lange Phasen der Besserung.
    Mein Psychater geht jetzt eher von einer Depression aus und hat mir Escitalopram verschrieben.
    Habe es bisher nicht genommen und weiß auch nicht ob es das richtige ist.
    Ich finde nicht das ich eine Depression habe. Gut eventuell ist aus allem eine Art Depression entstanden aber das Grundproblem ist etwas anderes.
    Ich fühle mich leider total unverstanden und fühle mich unglaublich alleine. Mir kommt es so vor, als wenn das einfach niemand hat, bzw. niemand so richtig weiß was man machen kann. Mein Psychater sagt zwar das ein AD auch helfen kann, den Serotoninhaushalt wieder auszugleichen und dadurch alles besser werden kann...

    Text ist leider zu lang, der Rest kommt in eine Antwort ;-)
    Geändert von Timtom (27.04.2015 um 13:34 Uhr)

  2. #2
    Neuling
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    Standard

    So das sollte es gewesen sein. In meinem Text fehlt bestimmt noch einiges, aber es soll ja auch jemand lesen und ich bekomme da auch nicht wirklich eine Struktur rein.
    Meine ganze Familie ist immer für mich da, aber trotzdem fühlt man sich so alleine mit der "Krankheit". Jeder ist zwar bereit mich in den Arme zu nehmen und zu trösten aber wirklich helfen kann einem keiner....

    Entschuldigt für komische Formulierungen und die Rechtschreibung, aber mir fehlt momentan leider echt die Konzentration.

    Ich freue mich über Erfahrungen, Tipps und Meinungen!
    Leider ließt man soo selten, das jemand aus so komischen Erkrankungen geheilt wurde und alles ist wie früher...
    Mir wird immer wieder gesagt ich habe keine Psychose, weil Leute mit Psychosen das selbst oft nicht wissen. Bringt mir allerdings keine wirkliche Erleichterung ob ich jetzt nun eine Psychose habe oder was auch immer, ******* ist es auf jeden fall. Oftmals hätte ich lieber einen Knall und wüsste davon aber nichts, als das was ich jetzt habe, weil jetzt weiß ich das etwas nicht stimmt.

    Beste Grüße
    Tom

  3. #3
    Klabauterin
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    Standard

    Hallo Tom,
    so ganz klar ist mir nicht, ob du diese Zustände immer wieder aus dem 'Blauen' heraus hattest, nach dem es zum ersten mal auftauchte nach Cannabis oder ob du die Zustände dadurch hattest, weil du weiterhin Cannabis konsumiertest. In letzterem Fall wäre die Antwort ja klar: weg mit dem Cannabis, für immer.

    Willkommen im Forum
    Grüsse

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Klabauterin für den sinnvollen Beitrag:

    Timtom (27.04.2015)

  5. #4
    Neuling
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    Standard

    Danke Klabauterin für die schnelle Rückemdlung.
    Sorry das ich das nicht geschrieben habe, bzw. das es nicht richtig klar wurde.

    Selbstverständlich konsumiere ich keinen Cannabis mehr. Die Lust ist mir vergangen und ich möchte einfach nur zurück in mein altes Leben.
    Es ist verdammt nochmal immer so. Man merkt erst wie schön das Leben ist, wenn man sieht wie ******* es auch sein kann.

    Ehrlich gesagt habe ich es in der Phase als es mir besser ging noch einmal probiert. Mehr um mich selber davon zu überzeugen, dass es nicht davon kommt.
    Dabei ging es mir auch gut, hatte nur ein leicht mulmiges Gefühl.

    Allerdings ist die Sache trotzdem für mich gegessen und ich werde den Kram nie wieder konsumieren!
    Das Risiko ist mir viel zu Groß und ich könnte es auch gar nicht mehr mit gutem Gewissen konsumieren.
    Sollte ich jemals aus diesem Kram wieder rauskommen werde ich nie wieder irgendetwas tun, was diesen Zustand begünstigen kann.

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Timtom für den sinnvollen Beitrag:


  7. #5
    silbo
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    Zitat Zitat von Timtom Beitrag anzeigen
    Leider ließt man soo selten, das jemand aus so komischen Erkrankungen geheilt wurde und alles ist wie früher...
    Mir wird immer wieder gesagt ich habe keine Psychose, weil Leute mit Psychosen das selbst oft nicht wissen. Bringt mir allerdings keine wirkliche Erleichterung ob ich jetzt nun eine Psychose habe oder was auch immer, ******* ist es auf jeden fall. Oftmals hätte ich lieber einen Knall und wüsste davon aber nichts, als das was ich jetzt habe, weil jetzt weiß ich das etwas nicht stimmt.
    Nein, das ist keine Psychose.....
    Ich denke wenn man lange genug konsumiert, dann wird es nie wieder wie "früher". Hat mehrere Gründe, zum einen durch die Erfahrung die der Konsument so macht. Manche Musik wird immer anders klingen als früher, um ein einfaches Beispiel zu nehmen. Zum anderen wird der Mensch ja auch älter, also wird die Welt für den älteren Menschen auch nie wieder so wie früher..... Ich werde auch keine 20 oder 30 mehr sein, muss ich auch akzeptieren.
    Um auf den Cannabis zu kommen, es zählt ja nicht umsonst zu den bewusstseinserweiternden Drogen. (neutral bewusstseinsverändernd). Durch den Konsum nimmt man die Dinge anders wahr. So ganz ist es bei mir nie weggegangen. Obwohl ich zur Zeit nichts konsumiere, letztes Kiffen ist ne Weile her, habe ich auch manchmal noch ein "komisches" Gefühl.

    Zitat Zitat von Timtom Beitrag anzeigen
    - komische Gedankengänge
    Meist nach solchen Gedankengängen. Interessant wäre zu wissen, welcher Art. Ob diese von aussen getriggert werden, wann diese auftauchen. Und eine Strategie gegen diese aufzubauen.

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei silbo für den sinnvollen Beitrag:

    Timtom (27.04.2015)

  9. #6
    Neuling
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    Zitat Zitat von silbo Beitrag anzeigen
    Ich denke wenn man lange genug konsumiert, dann wird es nie wieder wie "früher". Hat mehrere Gründe, zum einen durch die Erfahrung die der Konsument so macht. Manche Musik wird immer anders klingen als früher, um ein einfaches Beispiel zu nehmen. Zum anderen wird der Mensch ja auch älter, also wird die Welt für den älteren Menschen auch nie wieder so wie früher..... Ich werde auch keine 20 oder 30 mehr sein, muss ich auch akzeptieren.
    Das ist mir klar, dass es natürlich nicht mehr ganz genauso werden kann wie früher. Allg. nach so einer Erfahrung änder sich grundlegend etwas. Sollte ich hier raus kommen, werde ich mein Leben viel mehr schätzen als zuvor. Alleine das macht ja mein Leben nicht mehr wie früher. Und genauso werde ich warscheinlich immer ein mulmiges Gefühl bei dem Wort Cannabis haben, bzw. mich an de Zustände erinnern. Ich habe allerdings bisher keinerlei Veränderungen durch den Konsum an mir entdeckt. Allg. lediglich nach diesem Horrortrip. Wie gesagt ich habe oft geraucht aber sicher nicht vergleichbar viel wie manch andere. Ich habe auch nie mehr als eine Tüte am Tag geraucht.

    Zitat Zitat von silbo Beitrag anzeigen
    Meist nach solchen Gedankengängen. Interessant wäre zu wissen, welcher Art. Ob diese von aussen getriggert werden, wann diese auftauchen. Und eine Strategie gegen diese aufzubauen.
    Das fällt mir ziemlich scher zu beschreiben. Allg. treten diese auf wenn es mir besonders schlecht geht. Oftmals kommt mir dann der gesamte Zusatnd ziemlich unreal vor. Allg. kommt wohl meine Psyche nicht damit klar mit dem was ich habe. Ich kann mir nicht wirklich eingestehen, dass ich auf einmal zum Psychologen muss etc. Manchmal denke ich eventuell ist die Realität doch nur eine eigene Vorstellung und man träumt nur. Schwer zu beshreiben.

  10. #7
    silbo
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    Zitat Zitat von Timtom Beitrag anzeigen
    Das fällt mir ziemlich scher zu beschreiben. Allg. treten diese auf wenn es mir besonders schlecht geht. Oftmals kommt mir dann der gesamte Zusatnd ziemlich unreal vor. Allg. kommt wohl meine Psyche nicht damit klar mit dem was ich habe. Ich kann mir nicht wirklich eingestehen, dass ich auf einmal zum Psychologen muss etc. Manchmal denke ich eventuell ist die Realität doch nur eine eigene Vorstellung und man träumt nur. Schwer zu beshreiben.
    Nutze das doch. Und mache mal für dich Bilder, Tonfiguren oder was auch immer. In der Psychiatrie wird es ja auch immer wieder gemacht, ist ein Teil der Therapie um aus solchen Zuständen herauszukommen, und um "Beschreibungen" zu gestalten. Hilft auf jeden Fall die Gedanken irgendwann wieder in geordnete Bahnen zu lenken, auch wenn es anfangs schwer fällt.....

    Und zum Psychologen zu gehen ist nicht das verkehrteste. Machen doch so viele.

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    Timtom (27.04.2015)

  12. #8
    Neuling
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    Zitat Zitat von silbo Beitrag anzeigen
    Nutze das doch. Und mache mal für dich Bilder, Tonfiguren oder was auch immer. In der Psychiatrie wird es ja auch immer wieder gemacht, ist ein Teil der Therapie um aus solchen Zuständen herauszukommen, und um "Beschreibungen" zu gestalten. Hilft auf jeden Fall die Gedanken irgendwann wieder in geordnete Bahnen zu lenken, auch wenn es anfangs schwer fällt.....

    Und zum Psychologen zu gehen ist nicht das verkehrteste. Machen doch so viele.
    Werde ich mich mal informieren und das probieren.
    Muss aber ehrlich sagen das ist noch meine kleinstes Problem.
    Grundsätzlich stehe ich einfach auf dem Schlauch. Die Gedanken sind nicht das belastende, das belastende ist dieses merkwürdige Gefühl.
    Die Gedanken etc. sind meiner Meinung nach erst später daraus resultiert...

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