Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Hypersensibel???

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    14.07.2019
    Beiträge
    21
    Danke
    0
    6 mal in 6 Beiträgen bedankt

    Standard Hypersensibel???

    Guten Morgen, ich hoffe, dass mir vielleicht hier jemand etwas helfen kann das zu verstehen.

    Jedes Mal wenn bei mir irgendetwas passiert oder ich irgendwie handel oder was ich sage/ mache denke ich im Nachhinein an unzählige Möglichkeiten die ich durch dieses Handeln verursacht habe. Genau so ist es, dass ich am vergangenes denke und mich frage was wäre wenn ich so oder so gehandelt hätte. Irgendwie kurz gesagt ich denke an 10.000 Möglichkeiten wo andere eher gar nichts denken.

    Auch so das ich schon im Kopf mir ausmale was passiert und andere Menschen in dem Punkt einfach gar nichts machen.

    Ich habe mich mit einem Bekannten gestern unterhalten. Er gab mir den Tipp mich mal mit Hypersensibilität auseinander zusetzen. Passt das da überhaupt rein?

  2. #2
    Nachwuchs Autor Avatar von JannaW
    Registriert seit
    20.09.2017
    Ort
    München
    Beiträge
    778
    Danke
    1.401
    646 mal in 383 Beiträgen bedankt

    Standard

    Ich finde ein solches Verhalten ganz spannend, weil man dadurch lernen kann.
    Allerdings sollte man nicht darunter leiden (Zweifel .... Grübeln ....).

  3. #3
    Neuling
    Themenstarter

    Registriert seit
    14.07.2019
    Beiträge
    21
    Danke
    0
    6 mal in 6 Beiträgen bedankt

    Standard

    Es ist eigentlich auch ganz spannend. In gewissen Situationen verursacht es leider denn aber Zweifel oder Ängste gibt ob das jetzt richt war oder sein wird. Was dieses Ursache denn für eine Wirkung haben wird. Und da denke ich bei einem Thema ( kein direktes) in 10 Richtungen was denn passiert.

  4. #4
    Schreibkraft
    Registriert seit
    13.11.2018
    Beiträge
    224
    Danke
    152
    140 mal in 83 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hochsensibilität wäre der Begriff, zu dem du online ganz viel finden könntest, zB auch Selbsttests usw.

  5. #5
    Roman Verfasser Avatar von Mona-Lisa
    Registriert seit
    27.04.2016
    Ort
    hinter dem Mond
    Beiträge
    1.129
    Danke
    3.711
    1.031 mal in 712 Beiträgen bedankt

    Standard

    Eigentlich wäre es höchst kreativ, wenn es Dich nicht belasten würde. Ich würde es als eine Art Unsicherheit sehen, ob vergangene Entscheidungen die Richtigen waren. Eine Art Nichtvertrauen in die eigenen Entscheidungen und Handlungen. Kenne ich auch, das Zweifeln, ob was richtig war. Wovon hält Dich diese Art zu Denken, ab?
    Man muß mit Allem rechnen, sogar mit dem Schönen!
    Es gibt tausend Gründe, alles beim Alten zu belassen, aber nur einen, etwas zu ändern, Du hältst es einfach nicht mehr aus!

  6. #6
    Neuling
    Themenstarter

    Registriert seit
    14.07.2019
    Beiträge
    21
    Danke
    0
    6 mal in 6 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hey Mona naja es belastet mich weniger, als es mich im letzten Sommer und Gerbst belastet hat. Ich kann die negativen Gedanken kontrollieren und lass sie nicht mehr meinen Alltag bestimmen. Es ist viel mehr die Neugier, die mich beschäftigt. Die Neugier verbunden mit der Frage „was wäre, wenn?“ Natürlich auch mit Sachen aus der Vergangenheit. Diese kann ich aber nicht mehr beeinflussen. Am meisten belastet mich es nicht zu wissen was aktuell denn geschieht. Zb Schreibe ich bei einer Person irgendwas, was der Person vielleicht zu viel ist, geht diese Person denn? Oder kann aber genau diese Nachricht aber auch das komplette Gegenteil bewirken. Aber was bedeutet diese Aussage denn für mich? Was verursacht sie in mir. Naja woran hindert es mich. Vielleicht im Moment einfach glücklich zu sein und zu genießen und nicht alles so sehr zu betrachten.

    Und in gewissen Situationen ist dies natürlich sehr kreativ. Denn man weiß denn schon vorher. Das es gut oder schlecht ausgehen könnte. Zb wenn ich mir denke, ich fahre jetzt mal mit voller Geschwindigkeit über rot. Was bringt mir das? Zeit sparen? Aber auch einen Unfall, vielleicht einen Monat oder mehr Fahrverbot. Mein Auto ist zerstört.

    So als Beispiel

  7. #7
    Roman Verfasser Avatar von Mona-Lisa
    Registriert seit
    27.04.2016
    Ort
    hinter dem Mond
    Beiträge
    1.129
    Danke
    3.711
    1.031 mal in 712 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo Fives501,

    was in der Vergangenheit war, kann man zwar nicht mehr ändern, aber oft kann man erkennen, warum was nicht wie gewünscht oder erwartet lief. Insofern kann man schon auch was draus lernen. Ob einem das in einer ähnlichen zukünftigen Situation weiterhilft? Manchmal vielleicht. Aber jede neue Situation ist vielleicht wieder ganz anders. Oft ist Einem im Moment nicht klar, welche Folgen das aktuelle Handeln hat, kann man ja auch mit 100%iger Sicherheit gar nicht, weil es viele Faktoren gibt, die unbekannt sind. Vielleicht steckt dann eine Art Perfektionismus dahinter, dass man nichts falsch machen will?

    Das ist gut, dass Du die negativen Gedanken kontrollieren kannst, wie hast Du das gemacht?

    Du schreibst: "Zb wenn ich mir denke, ich fahre jetzt mal mit voller Geschwindigkeit über rot. Was bringt mir das? Zeit sparen? Aber auch einen Unfall, vielleicht einen Monat oder mehr Fahrverbot. Mein Auto ist zerstört. "

    Das ist doch höchst verantwortungsvoll, die Folgen seines Handelns zu sehen.

    Verdienst Du Dein Geld in einem kreativen Beruf? Kennst Du Edward de Bono? Ich hatte mal ein Seminar "kreatives Problemlösen", was ich als die nützlichste berufliche Fortbildung und gleichzeitig privat zu nutzende Seminar empfand. Weil danach viele Probleme leichter zu lösen waren, spielerischer und ein bißchen was davon habe ich im Grunde beibehalten und liebe heute noch Brainstorming oder Brainwriting.

    Gelegenheit dazu finde ich selten, es ist den meisten Menschen suspekt, dieses Ideen raushauen, die während des Prozesses nicht bewertet werden, nicht kritisiert, nicht weitergedacht, sondern durch die Ideen der Mitdenker wird aus mancher scheinbar völlig hirnrissigen Idee ein anderer auf eine sinnvollere Idee gebracht. Es ist eine Art Ideenpool, ein Meer aus Ideen in einem Problemlösungs- oder Ideenfindungsprozess, aus dem man sich dann später einzelne genauer ansehen kann. Um was draus zu machen und dann, aver erst dann ist ein kritischer Blcik darauf érlaubt und wichtig.

    Meine Probleme, die sich daraus ergeben: ich weiß nicht, wo und mit wem ich diesen Denkansatz gemeinsam ausleben könnte. Eine Idee war, es hier unter Offtopic zu versuchen.

    Das zweite Problem: ich kann mich schwer entscheiden, was von all dem ich realisieren werde,

    das dritte Problem: viele fangen zum diskutieren an, wenn ich laut denke im Brainstormingmodus, halten mein nicht zu Ende Gedachtes für eine Lösung oder halten mich schlichtweg für verrückt oder können mich nicht einordnen, da ich höchst widersprüchliches von mir gebe und

    4, es gibt so viele Menschen, die nicht gene einfach so spielerisch denken wollen oder können und bei denen das Wort Problem schon eine Art Totstellreflex oder Schockzustand auslöst, da Probleme leider sehr oft als problematisch gesehen werden, während ich oft vieles unproblematisch sehe, also wie der Spruch, von wem auch immer der stammt:

    Ein Problem ist der Abstand zwischen ist und
    soll.


    Und dann gibt es ja leider auch noch diese Kreativitäts- oder Denkblockaden, die Problemlösungen ziemlich oft behindern und Diskussionen oft so unversöhnlich machen, wie

    - es gibt kein Problem
    - es gibt für jedes Problem nur eine Lösung
    - es gibt nur gute oder schlechte Lösungen, es gibt aber auch interessante
    - es gibt keine Lösung

    Neugier ist eine wundervolle Kraft, je spielerischer man diese einsetzen kann und je besser man die negativen Seiten im Griff hat, desto mehr Freude hat man daran.

    Dieses Angespanntsein, wenn ich nicht weiß, war das jetzt gut, was ich gemacht habe oder nicht, kenne ich leider auch und ich bemühe mich dann, mich abzulenken, denn manches erfordert ja Reaktion eines anderen Menschen und das dauert halt manchmal. Ich bediene mich manchmal der Wahrscheinlichkeitsberechnung, dass ich mir quasi vorher ausrechne, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass etwas, was ich mir wünsche, eintritt. Das macht mich dann irgendwie gelassener.

    Und weil mich Dein Thema gerade zu etwas inspiriert hat, werde ich das jetzt gleich mal umsetzen, bevor die Idee wieder in einem "Meer der nicht realisierten Impulse"
    untergeht.

    liebe Grüße
    Mona-Lisa
    Man muß mit Allem rechnen, sogar mit dem Schönen!
    Es gibt tausend Gründe, alles beim Alten zu belassen, aber nur einen, etwas zu ändern, Du hältst es einfach nicht mehr aus!

  8. #8
    Neuling
    Themenstarter

    Registriert seit
    14.07.2019
    Beiträge
    21
    Danke
    0
    6 mal in 6 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hey Mona, ich glaub wir haben schon vor paar Monaten hier mal geschrieben. Meine negativen Gedanken und Gefühle zu kontrollieren war nicht immer leicht aber ich habe es geschafft. Über zwei simple aber auch teilweise lustige Wege.

    Der erste Weg ist, sich vorzustellen man sitzt an einem Fluss genießt das Hier und Jetzt. Durch diesen Fluss fließen Gedanken, Erinnerungen, Menschen und vieles mehr was einen immer beschäftigt hat. Einen Tage lang appetitlos machte und einen nicht schlafen lies. Man ist sozusagen mit diesen Dingen mit geschwommen. Nun sitze ich am Ufer, winke ihnen zu und lasse sie vorbei ziehen. Sie kommen immer wieder aber sie schwimmen schneller vorbei oder ich beachte sie nicht mehr und genieße weiterhin den Augenblick.

    Der Zweite weg ist noch lustiger. Stell dir vor du befindest dich in einem Raum. Wartezimmer beim Arzt, Geburtstagsfeier oder was auch immer du möchtest. Nun kommen wieder diese Dinge, negative Gedanken, Erinnerungen, Ereignisse, Menschen und so weiter. Du begrüßt jeden einzelnen. Und sagst folgendes:
    „Schön das du da bist, setz dich hin da ist dein Platz. Du kannst gerne bleiben so lange du möchtest, es ist dir aber auch frei zu entscheiden jeder Zeit zu gehen. Fenster und Türen sind alle weit geöffnet. Du warst ein Teil von mir und hast mich zu dem gemacht, der ich heute bin und ich bin staple drauf und akzeptiere es.“

    Und nun ist es so das diese Dinge mach und nach gehen. Sie kommen zwar wieder und versuchen es mich zu beeinflussen aber sie merken, dass es nicht geht und sind um so schneller wieder weg.

    Diese beiden Methoden mach ich sich schon unbewusst. Und ich werde stärker

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Fives501 für den sinnvollen Beitrag:

    Mona-Lisa (28.01.2020)

Ähnliche Themen

  1. Hypersensibel und zerstörtes Selbstbewusstseinität
    Von BlaueCola im Forum Selbstbewusstsein
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 09.02.2020, 08:49

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •