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Thema: Ich drehe bald durch... Mein Hass & Leid treiben mich in den Wahnsinn!

  1. #1
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    Standard Ich drehe bald durch... Mein Hass & Leid treiben mich in den Wahnsinn!

    Hallo Community,

    ich habe mich jetzt gerade erst registriert, aber möchte unbedingt was los werden.
    Ich komme nichtmehr klar..Ich bin Sauer, wiederum bin ich traurig, fühle mich minderwertig, aber entwickle auch einen unglaublichen, schon krankhaften Menschenhass! Das alles fing damit an, dass ich einen ziemlich besch*ssenen Kosename bekommen habe... War erstmal ganz witzig.. Aber dann mussten es ja alle (Mein Umkreis bzw. Meine Klasse,Familie,Freunde) übertreiben. Sie treiben Psychoterror mit mir!
    Ständig wurde mir gesagt, dass ich zu dünn bin, hässlich wäre usw.. Irgendwann habe ich dann alles kritisch durchdacht und mir ist mit bedauern aufgefallen, dass Menschen wie ich von dieser Gesellschaft nicht akzeptiert werden. Was der Grund für meinen Hass ist.
    Ich weiß, dass das lächerlich klingt und schwer zu verstehen ist, aber ich werde vom Hass,Leid und der Isolation erstickt! Meine Freunde verraten mich, Menschen die ich liebe meinen, dass ich ein Arschloch bin & die einzigen Menschen die mir noch bleiben empfinden dasselbe wie ich verdammte *******! Ich entwickle mich langsam zu einem Sadistischen, depressiven Menschenhasser.. Und genau davor habe ich Angst.. Die Depressionen wandeln sich nach einiger Zeit in schmerzhaften Hass auf meinem Umfeld um und genau in dieser Zeit geschieht es dann..die Zwangsgedanken.. In dieser Hassphase, bin ich ein krankes Monster, welches sein Umfeld einfach abschlachtet und es zu dieser Zeit wirklich gutheißt.. Erst danach fällt mir auf, wie gefährlich sowas werden kann und, dass ich sowas niemals tun sollte.. Aber diese Gedanken werden Intensiver..zu träumen, zum Hauptgedanke.. Der Hass kontrolliert mich! Und ich kann nix dagegen tun, ich kriege keine Luft mehr, der Hass erstickt mich.. & Meiner Mutter kann ich das auch nicht erzählen, da sie meine Depressionen, als Suizid Risiko einstuft, weil mein Vater sich bereits umgebracht hat. Das alles klingt so wahnsinnig, aber ich meine es Tod ernst... Ich will niemanden was antun, aber in letzter Zeit, werden diese Gedanken intensiver..

    Was soll ich dagegen tun!? Was hat das alles zu bedeuten..

    Wer vielleicht selber so fühlt, oder versucht mich zu verstehen, kann mich gerne privat anschreiben..ich verstehe jede Art von leid.. Mein leben war schon immer kaputt..


    Zenon.
    Geändert von xxZenonxx (09.08.2015 um 16:21 Uhr)

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    drcoolidgexavie (20.08.2015),eambleclai (11.08.2015)

  3. #2
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    Hi Zenon.

    Also, auch wenn ich natürlich die genauen Zusammenhänge nicht kenne, würde ich sagen, dass Du gerade mit dem konfrontiert wirst, was Platon in seinem Höhlengleichnis beschreibt: Darin leben massenhaft Menschen, die an eine ganz bestimmte Sicht, wie Menschen zu sein hätten, fixiert wurden und aufgrund eben dieser starren Fixierung feindselig auf jeden reagieren, bei dem die Fixierung nicht so starr ist. Warum sie so reagieren (ähnlich wie z.B. die mittelalterliche Kirche auf naturwissenschaftllich begabte 'Ketzter'), wissen sie nicht zu begründen: sie denken sich irgendein beliebiges Argument aus, anhand dessen sie sich ihre irrationale Aversion der Einbildung nach plausibel machen.

    Das also ganz allgemein zu Deiner Frage "Was hat das alles zu bedeuten".

    Was kannst Du dagegen tun? Nun, dass Du mit Hass reagierst auf die massenhaften Anfeindungen, ist erstmal berechtigt, verständlich. Auch wesentlich gesünder, als wenn dieser Impuls von Dir ins Unbewusste verdrängt werden würde, folglich es zu einer De-Pression käme. Die Befürchtung, dass es dazu kommen kann, ist also nicht ganz aus der Luft gegriffen. Aber ich denke, Du hast eine erste und wichtigste Maßnahme dagegen ergriffen: Du machst Dir Gedanken über Deine Situation, schreibst sie auf und nutzt die hier im Forum gebotene Möglichkeit, mit anderen darüber zu sprechen. Dadurch lenkst Du Deine seelische Energie - die sich sonst als blanker Hass ins mehr oder weniger Leere austoben muß oder gar hochschaukeln würde zum Amoklauf - in die konstruktive Bahn, Deine eigene und die Situation der üblichen 'Höhleninsassen' geistig zu durchleuchten, zu begreifen, um eine effektive Lösung zu entwickeln. Natürlich nicht von heute auf morgen, aber der Anfang ist gemacht.

    Wie findest Du die Idee, ein bisschen genaueres von Dir und Deinen bisherigen Freunden zu erzählen, was Eure Gemeinsamkeiten waren und wie es dazu kam, dass sie sich jetzt von Dir ab- oder sogar gegen Dich wenden? Es würde mir behilflich ein, die Lage genauer beurteilen zu können, und auf Deiner Seite weiter beitragen, sie zu verarbeiten.
    Geändert von Joshua2 (09.08.2015 um 18:06 Uhr)

  4. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Joshua2 für den sinnvollen Beitrag:

    drcoolidgexavie (20.08.2015),eambleclai (11.08.2015)

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    Hallo Joshua2,

    meine bisherigen "Freunde" haben sich, wie du ja weißt gegen mich gewendet. Der Grund dafür war vollkommen unplausibel & lächerlich... Ich bin nicht so, wie die anderen, was sie, als "komisch" empfinden. Ich trage nicht die neusten Schuhe, trage nicht die teuersten Hosen und bin von Grund auf jemand, welcher einfach nicht so wie sie denkt. Das hat sie irgendwie dazu verleitet über mich zu lästern und sie gegen mich zu richten. Was mich noch wütender gemacht hat. Das gibt mir einfach ein Gefühl, von minderwertigkeit & Isolation... Und das steigert nur meinen Hass.. Mich macht es langsam wütend, dass alle für mein Umfeld, laut anderen gleich sein sollen und man nicht ein Eigenleben führen darf.. Am Anfang war es persönlich nur ein schlechtes Bild, von dieser Gesellschaft... Dann ging es in Abneigung über.. und jetzt ist es abgrundtiefer krankhafter Hass.. (Siehe Zwangsgedanken in meinen Hassphasen). Wie schon erwähnt, halten diese "Hassphasen" nicht sonderlich lange an.. Bis vor kurzem zumindest nicht. Jetzt werden sie intensiver & langsam Kriege ich das Gefühl, dass ich diese Gedanken interessant finde und ich mich mit ihnen identifizieren kann..

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  7. #4
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    (Siehe Zwangsgedanken in meinen Hassphasen). Wie schon erwähnt, halten diese "Hassphasen" nicht sonderlich lange an.. Bis vor kurzem zumindest nicht. Jetzt werden sie intensiver & langsam Kriege ich das Gefühl, dass ich diese Gedanken interessant finde und ich mich mit ihnen identifizieren kann..
    Magst Du ein bisschen ausführen, womit an interessantem sich diese Gedanken konkret befassen?
    Gut scheint ja erstmal zu sein, dass Du während dessen nicht mehr am Gefühl von Minderwertigkeit und Isolation leidest, so wie noch zu Anfang, obwohl ich noch nicht geneuer beurteilen kann, was Du meinst.

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  9. #5
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    Zitat Zitat von Joshua2 Beitrag anzeigen
    Magst Du ein bisschen ausführen, womit an interessantem sich diese Gedanken konkret befassen?

    Diese "Interessanten" Gedanken befassen sich mit dem krankhaften Hass, welcher einfach in mir explodiert... Also die Gedanken die langsam interessant werden sind Morde, an meinem Umfeld.. & In dieser Zeit verschwindet auch das Gefühl von Isolation und Minderwertigkeit..in dieser Phase versinke ich in blinden Größenwahn.. Zu dieser Zeit ist das einzige worüber ich nachdenke, wie ich der rechtlichen Verfolgung nach diesen "Taten" entgehen kann... Aber erst danach wird mir klar, dass sowas nicht passieren darf & ich dringend was dagegen tun muss.. Aber der Hass zerfrisst & kontrolliert mich langsam..Auch, wenn es vollkommen dumm und lächerlich klingt..

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    drcoolidgexavie (20.08.2015)

  11. #6
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    Ich bin nicht der Auffassung, es klänge dumm und lächerlich, im Gegenteil: ich finde deine Reaktion, wie eingangs gesagt, vollkommen verständlich. Nachvollziehbar auch, dass die Mordphantasien während der Situationen, die Du die Hassphasen nennst, einen hohen Reiz ausüben. Nicht nur weil sie Deinen Intellekt voll beanspruchen (ausfeilen der Tötungstechniken, das "wie" der Strafverfolgung entrinnen) und ein Ventil gegen masochistische Tendenzen mit Maximum in tiefster Depression bieten (in diesem Fall würde sich die selbe Energie autodestruktiv gegen Deine eigenen Organe richten, bis zu Magengeschwüren und ähnlichem). Sondern auch, weil darin ein süchtig machendes Potential steckt, nach immer höherer Dosis verlangend.

    Hast Du erwogen, eine Therapie anzufangen, um der Frage nachzuspüren, ob hinter Deiner Situation vielleicht mehr steckt, als Dir im Moment bewusst ist?
    Geändert von Joshua2 (10.08.2015 um 23:57 Uhr)

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  13. #7
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    Zitat Zitat von Joshua2 Beitrag anzeigen
    Hast Du erwogen, eine Therapie anzufangen, um der Frage nachzuspüren, ob hinter Deiner Situation vielleicht mehr steckt, als Dir im Moment bewusst ist?
    Wie genau meinst du, ob hinter meiner Situation mehr steckt? Was ich bis jetzt weiß, ist, dass ich in diesen Hassphasen tatsächlich bereit bin meine Gedanken umzusetzen...

    Ich habe bis jetzt alles irgendwie unterdrückt..alles Leid was mir passiert ist..der Suizid meines Vaters, der ganze Hass den ich habe, die Zeit wo ich gemobbt werde, Liebeskummer, und jeder einzelne Streit..die ganzen Jahre über hab ich es runter geschluckt.. Aber jetzt beginnt es mich wahnsinnig zu machen..

    Zu deiner Frage: Ja, ich habe in Erwägung gezogen eine Therapie aufzusuchen, um mehr über meine Situation rauszufinden..Aber großartig kam mir das nur selten in den Sinn..

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    drcoolidgexavie (20.08.2015)

  15. #8
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    Zu deiner Frage: Ja, ich habe in Erwägung gezogen eine Therapie aufzusuchen, um mehr über meine Situation rauszufinden..Aber großartig kam mir das nur selten in den Sinn..
    Ja, solange man jung ist, ist es ein alles andere als nahe liegender Gedanke, jemand aufzusuchen, den man überhaupt nicht kennt, und dann auch noch damit beginnen zu sollen, ausführlich ins Detail gehend von den vielen verschieden gelagerten Sorgen und privatesten Dingen zu berichten, damit der Therapeut seine Arbeit machen kann.

    Von dieser Art Gesprächen abgesehen gibt es dann noch bestimmte Methoden (Kunsttherapie, z.B. mit Bildermalen, die Analyse von Träumen, ihren gefühlsbeladenen "Symbolen"), mittels derer sich die Inhalte des sog. Unbewussten durchleuchten lassen. Das sind Ereignisse, an die man sich sonst nicht mehr erinnern kann, weil sie aus der Kindheit stammen. Sachen, die lange 'vergessen' wurden (mühsam "runtergeschluckt", als man ein kleines Kind war), und die in aller Regel von Konflikten mit den Eltern berichten. Nämlich die Umstände, in denen alle späteren Schwierigkeiten fast immer ihre erste und tiefste Wurzel haben.

    Wenn man so will, holen Therapien wie die Traumdeutung also alles Unbewusste nach und nach wieder hoch ins Bewusstsein, um es dort zu verarbeiten, konstruktive Lösungen findend.
    Geändert von Joshua2 (11.08.2015 um 11:33 Uhr)

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    drcoolidgexavie (20.08.2015)

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